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Sport:
Beim Waterbike gibt es bekanntlich Steher und Sitzer,
mit beiden kann ganz normal gefahren werden aber was wäre ein Gerät mit
Motor ohne Missbrauch. Somit teilt sich die Szene in Racer und Freestyler.
Beim Freestyle werden unsagbare hohe Airs, Backflips und andere abartige
Manöver gefahren. Das Waterbike muss dementsprechend getuned werden damit
diese Moves möglich werden. Freestyle Jetskis werden so modifiziert das
das volle Drehmoment sofort verfügbar wird. Außerdem werden
Modifikationen am Lenker, dem Schwimmkörper und dem Stehbereich
durchgeführt.
Beim Racing geht es klarerweise um die Steigerung der Motorleistung. Genaue Infos zum Tuning holt ihr euch am besten beim
Händler, ich habe mich mit Herrn Rotter von der Jetfactory unterhalten
und er hat gemeint, dass man am Anfang nicht übertreiben muss, aber
sinnvolle Maßnahmen sind zum Beispiel ein anderer Auspuff, beim Freestyle
eine sogenannte B Pipe und beim Racer eine Dry Pipe. Ein Impeller aus Niro,
der je nach Steigung das Drehmoment ändert und ein Intake Grat das Wellen bricht, sollte
man sich leisten, wenn man es mit dem Waterbiken ernst meint.
Obwohl wir ein Binnenland sind, gibt es Österreicher,
die intenational Beachtung finden. Im Freestyle ist es Dimitrios Delis aka.
Schwassmaster DD er ist ist vielfacher österreichischer Meister im
Freestyle und macht Moves das einem übel wird. Angstfreiheit und Körperbeherrschung
sind unerlässlich beim Freestyle fahren. Seine Empfehlung lautet mit
einem Sitzer anfangen und dann erst mit dem Steher, um das Gefühl am Gas
zu erlernen. Dann schön langsam Tricks lernen. Klingt sehr einfach, ist es
aber nicht. Und man benötigt ein bisschen Taschengeld und Schmerzfreiheit.
Im Bereich Racing/Steher ist Markus Erlach die
Nummer 1. Der erste Österreicher, der jemals einen EM Lauf gewonnen hat,
noch dazu am Wörthersee! Was erschwerend hinzukommt, Markus Erlach
verfügt über keine Sponsoren. Eigentlich eine Schande, wenn man bedenkt, wie viel
Geld für weniger erfolgreiche Sportler ausgegeben wird.
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