Sicherheitstechnologie von
Dainese
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D-Air
Racing |
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Erstmals wird
"il dottore" der Moto GP Valentino Rossi mit Daineses D-air® Racing in
seinem Rennanzug ausgestattet sein. Nach Jorge Lorenzo, der bereits am
Sachsenring auf den „Motorradfahrer-Airbag“ zurückgriff, ist nun auch
der achtmalige Weltmeister mit dem System unterwegs. Im Vergleich zu dem
2007 erstmals der Öffentlichkeit präsentierten Modell weist das neue
Modell einige Modifikationen auf.
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Ausgeklügeltes Airbag System von
Dainese |
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D-air® Racing 2009
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| In der 125cc und 250cc Klasse
wird das System bereits von Michael Ranseder, Thomas Lüthi und Marco
Simoncelli genutzt. Seitdem der Airbag sich bei Simoncelli 2007 beim
großen Preis von Valencia erstmals bei einem Sturz öffnete, konnte das
D-Tec die Performance weiter steigern und den Tragekomfort verbessern. |
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Eine der wichtigsten Neuerungen
des aktuellen Modells ist die Integration des Airbags direkt unter den
Anzug, so dass nach außen lediglich eine „Ausbeulung“ des Anzugs
wahrzunehmen ist. Dadurch wird dafür gesorgt, dass die Konstruktion im
Falle eines Sturzes nicht an Kanten hängen bleiben kann und das
Luftkissen noch näher am Körper ist. Der Airbag schützt Schlüsselbein,
Schulter und Nacken und stützt gleichzeitig den Helm des Fahrers.
Außerdem wurde das Füllvolumen reduziert und der Druck erhöht, wodurch
der Hals des Fahrers noch besser stabilisiert wird. Der Luftsack
entfaltet sich binnen Millisekunden und zieht sich selbständig wieder
komplett in die Ausgangsposition zusammen. Insgesamt konnten 20 % des
ursprünglichen Gewichts von 2007 eingespart werden.
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Ein Mikroprozessor analysiert
durch Beschleunigungs- und Gyroskopmessern laufend die Stellung des
Fahrers. Die entsprechenden Signale werden von einem
Berechnungsalgorithmus der Daten ausgearbeitet, der bei Bedarf ein
Aufblasen des Airbags veranlasst. Die auslösenden Sturzparameter wurden
durch Auswertung von gewonnen Daten der letzten 15 Jahre definiert. Neu
ist jedoch der Chip am Unterarm des Anzugs. Dort werden Daten des
jeweiligen Fahrers gespeichert und in das System integriert, so dass
jeder Auslösmechanismus individuell an den Fahrstil und somit den Fahrer
angepasst ist.
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Entwicklungsinput von Rossi und
Lorenzo
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Schon lange verfolgt der Doktor aus
Tavullia mit großem Interesse die Entwicklung des Airbag Systems. Nicht
zuletzt weil er die vergangenen Jahre aktiv an der Entwicklung beteiligt
war. In enger Zusammenarbeit mit dem D-Tec® (Dainese Technology Center)
gab Rossi seine Erfahrungen weiter und sammelte Daten, die zur
Kalibrierung des Datenchips für den Auslösmechanismus von Nöten waren.
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In tatsächlichem
Königsklasse-Rennmodus lieferte Jorge Lorenzo bereits vergangene
Woche Daten für die Dainese-Techniker.
„Ich bin sehr stolz, Teil der D-air® Racing Generation zu sein, weil
ich weiß, dass es eine sehr wichtige Entwicklung in der Geschichte des
Rennsports ist“, so Lorenzo. „Spätestens nach meinen Stürzen in
Laguna Seca war klar, dass ich den Anzug ab sofort tragen werde. Dainese
hat alles daran gesetzt, den Anzug zu perfektionieren, aber der letzte
Schliff muss von uns Fahrern kommen – wir dürfen einer solchen
Entwicklung nicht im Wege stehen, weil es schließlich um unser eigenes
Leben geht. Natürlich bedeutet jede Neuerung auch eine Umstellung, aber
ich fühle mich mit dem System sicherer auf der Strecke und das ist das
Wichtigste.“
Valentinos und Jorges Profile sind bereits auf ihren individualisierten
Chips gespeichert. Es bleibt trotzdem zu hoffen, dass sie keinen Beweis
ihrer luftiger Begleiter erbringen müssen und sturzfrei ins Ziel kommen.
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| Interessante Links:
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Text: Dario Artico
Bilder: Dainese
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