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Danach wird der
eigentliche Tankrucksack auf die Schutzhaube geschnallt. Dies geht recht
einfach. Ca. 15 Sekunden und der Rucksack ist montiert bzw. wieder
abgenommen. Das schafft man auch noch mit angezogenen
Motorradhandschuhen. Der Vorteil dieses Systems liegt auf der Hand. Der
Tankrucksack ist so wirklich FEST mit dem Motorrad verbunden. Ätzende
Dinge wie verrutschen usw. habe ich weder bei sehr hohen
Geschwindigkeiten, Wheelys, harten Bremsmanövern und flottem Fahren im
Winkelwerk bemerkt. Das ganze System scheint zu funktionieren.
Wie bei den anderen
konventionellen Tankrucksacksystemen auch kann man durch einen
Reißverschluss aus dem Hochhaus am Tank einen komfortablen kleinen
Tankrucksack machen. Je nach Belieben. Für die lange Wochenendtour
macht man den Reißverschluss auf und man kann Urlaubsgepäck in Mengen
verstauen. Für die Tour zur Arbeit für ein paar Schuhe und ein paar
Unterlagen kann man den Bagster zum ca. 10cm niedriger machen.
An der Oberseite
befindet sich auch noch ein Klarsichtfach für Ausweis, Handy bzw. für
eine Tageszeitung wenn man mit langsamen Tourenkollegen wie ich
unterwegs ist. (Für die peniblen Leser aus Deutschland: Das war ein
Scherz).
Das ganze System ist
meiner Meinung nach zwar keine billige Lösung aber auf alle Fälle ein
wirklich gut funktionierendes System welches sich in der Praxis als sehr
beruhigend herausstellt. Man muss nicht dauernd nachsehen ob das Trum eh
noch gut sitzt usw. Man schnallt es einfach drauf und passt. Ein
herkömmlicher Tankrucksack mit Magneten ist sicherlich billiger, aber
aus meiner Erfahrung heraus einfach eine halbherzige Lösung. |