Der Volksslick! Endlich können auch Gelegenheitsracer imageträchtige Slicks auf ihre Eisen montieren.
Metzeler CompK
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Vor allem Außenstehende sind
schwer beeindruckt, wenn man ihnen in der Garage eine "echte
Rennmaschine" präsentiert. Auch wenn die Gurke eine alte ausgelutschte
600er um 4.000 Euro ist, wirkt sie mit hübscher Nachbauverkleidung und
knalliger Lackierung richtig schnell. Blöd nur, wenn dann "ganz normale
Strassenreifen", also solche mit Profil am Bock montiert sind. Denn die
Slicks haben sich in eine Richtung entwickelt, welche für engagierte
Racer grandiose Rundenzeiten ermöglichen. Die High-Tech Produkte bieten
ein Grip- und Traktionsniveau dass man sich in den Kurven fühlt wie auf
einer Hochschaubahn. Doch die Wunderdinger sind in der Handhabung auch
nicht ganz einfach... |
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Das brauchen "normale" Slicks:
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Bieten ein eingeschränktes Temperaturfenster,
bei dem sie funktionieren. Je nach Strecke und Temperatur müssen
andere Mischungen verwendet werden. Das bedeutet, man muss entweder
darauf vertrauen, dass man auf der Strecke immer alle Reifen kaufen
kann welche gerade optimal funktionieren (Routinieres bitte nicht
lachen!) oder aber man füllt sich den Racing-Bus voll mit
unterschiedlichen Reifen.
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Benötigen unbedingt Reifenwärmer! Zum einen
weil es schlicht und ergreifend gefährlich und mühsam ist Slicks bei
niedriger Asphalttemperatur durch "warmfahren" auf
Betriebstemperatur zu bringen, zum anderen weil es Slicks überhaupt
nicht gerne haben wenn man sie rasch aufwärmt und abkühlt. Sie
müssen also vor und nach dem Fahren in die kuschelig warmen
Heizdecken eingewickelt werden.
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Benötigen oft ein sauber funktionierendes
Fahrwerk. Ansonsten kann aus dem teuren Wunderding, schnell ein
ausgefranzter Gummifetzen werden.
Hobbyracer welche mit Anhänger am Familienkombi
und einer Ringgurke zur Rennstrecke kommen, werden diese
Rahmenbedinungen also nicht immer erfüllen können.
Der Metzeler CompK:
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Funktioniert in einem breiten
Temperaturfenster. Man kann also im Frühjahr und Herbst, also wenn
es in der Früh zwischen 5 und 10 Grad hat und zu Mittag auch mal
über 20 problemlos mit dem gleichen Reifen fahren. Auch über die
Saison, also vom Frühling bis in den Sommer und dann hinein in den
Spätherbst, kann man immer die gleichen Reifen fahren.
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Es gibt keine unterschiedlichen Mischungen!
Eine unkomplizierte Mischung für alle Anwendungsfälle.
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Funktioniert auch ohne Reifenwärmer.
Klarerweise kann man trotzdem den Reifen mit Reifenwärmer vorwärmen,
es klappt aber auch mit 2 vorsichtigen Proberunden den Reifen auf
Betriebstemperatur zu bringen. Auch schnelles Aufwärmen und Abkühlen
schadet dem Reifen nicht.
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Ist tolerant gegenüber alten ausgelutschten
Fahrwerken. Der Reifen übernimmt viel Dämpfungsarbeit. ABER: Je
schlechter das Fahrwerk, desto mehr Arbeit für den Reifen und desto
kürzer die Lebensdauer! Diese Regel gilt für jeden Reifen, egal wie
universell er auch ist.
Unvorstellbares Wunderding? Warum
nur tun sich die Rennfahrer den Stress mit den Zickenpneus noch an?
Klarerweise ist Reifenentwiclkung ein großer Kompromiss. Vorteile auf
der einen Seite, gibt es nur dann, wenn man Abstriche in anderen
Belangen in Kauf nimmt. Der neue Hobbyslick erreicht nicht jenes Level
an Grip und Traktion welches die Profipneus unter optimalen Bedingungen bieten. Auch beim Handling
und in Sachen Präzision sind die reinrassigen Racerreifen überlegen. In
Sachen Stabilität jedoch sind die "easy-to-use" Slicks dann wieder erste
Wahl.
Richtig schnelle Racer können den
Reifen bei schwierigen Asphaltverhältnissen (zum Beispiel Slovakiaring)
oder bei sehr niedrigen Temperaturen als tolle Alternative nutzen und
erzielen damit meist bessere Rundenzeiten als mit den Profipneus.
Ansonsten ist der Reifen für Hobbyringfahrer eine vollkommen neue
Alternative, so etwas wie den CompK gab es bisher noch nicht.
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Metzeler Österreich
Verkaufsleiter Martin Wiesner zur Frage nach dem richtigen
Anwendungszweck:"Ich tue mir schwer hier eine Empfehlung abzugeben
welche in Richtung Rundenzeiten geht. Also Piloten welche eine gewisse
Marke nicht unterbieten sollten eher zu dem einen Reifen greifen oder
eben zu dem anderen Pneu. Es kommt auf die Grundeinstellung an, mit der
man zur Rennstrecke fährt. Möchte ich mir einfach einen lässigen Tag auf
der Strecke machen und meinen Spaß haben, dann ist der CompK auch für
flotte Piloten eine gute Wahl. Steht der sportliche Ehrgeiz und die Jagd
nach Pokalen im Vordergrund, ist der CompK nur in den erwähnten
Ausnahmefällen das richtige Produkt von uns."
Ein Quickcheck am Pannoniaring
auf der BMW S 1000 RR bestätigt die Prospektangaben. Der Reifen ähnelt
dem bekannten Metzeler Racetec K3 und darf als Universalgenie bezeichnet
werden. Egal wie, mit was, wann und wo ich fahre: Außer bei Regen und
Schnee macht man mit dem Reifen auf alle Fälle mal nix falsch. Je wärmer
der Asphalt wird bzw. je länger die Turns gefahren werden, desto größer
wird dann der Unterschied vom CompK zu den "echten Sllicks". Der Grip
lässt dann eben nach und die Traktionskontrolle an der BMW hat etwas
mehr zu tun. Den Vorderreifen konnte ich bei den derzeit niedrigen
Temperaturen und meinem Fahrkönnen jedoch nicht in Bedrängnis bringen.
Die beste Nachricht jedoch zum Schluß: Eine Garnitur vom
Hobbyfahrer-Slick kostet rund 50 Euro weniger als eine Garnitur von der
feinen Pirelli-Racing-Ware und obendrein hat er auch noch eine längere
Lebensdauer. Eine klare Kaufempfehlung also für alle Ringfahrer die
just-for-Fun ihre Runden auf der Rennstrecke drehen und eben auch mal
einen Slick fahren möchten. |
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Dimension |
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Version |
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Vorderreifen |
120/70 R 17 TL NHS |
Racetec Slick CompK |
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Hinterreifen |
180/55 R 17 TL NHS |
Racetec Slick CompK |
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Hinterreifen |
190/55 R 17 TL NHS |
Racetec Slick CompK |
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