Wenn die Italiener etwas können, außer im Urlaub unsere Weiber
aufzureißen, dann ist das schöne Motorräder zu bauen. Egal ob MV-Augusta, Bimota oder Ducati, jedes Motorrad mit italienischen
Wurzeln ist in seinem Auftritt unverkennbar und lässt die
Konkurrenz am Parkplatz vom Freibad sehr alt aussehen. Wer aber ein
echtes Einzelstück will, der sollte mal den Jungs und Mädels von Repcar einen Besuch abstatten. Der Familienbetrieb vertreibt nicht
nur so ziemlich alles, was aus Italien auf zwei Räder kommt und einen
Motor hat, die Reps sind auch einmalige Spitze, wenn es um die
Individualisierung von Bikes geht.
In Zeiten in denen Spenglereien und Lackierereien outgesourct
werden, ist es schwer seine Wünsche und Anliegen direkt mit der
Person zu besprechen, die dann im Endeffekt auch die Lackierpistole
über die Verkleidung führt. Beim Repcar ist das anders, denn sowohl
Spenglerei als auch Lackiererei sind im Hause. Somit kann auf Wünsche bei
der Individualisierung des eigenen Bikes besser eingegangen werden.
So wie die meisten Ducatisti auch sind die Reps dem
Rennsport verfallen. Während Seniorchef Peter Zimmer in den 70ern um
den Titel in der ÖM mitfuhr, gibt Werkstättenleiter
Winni in der Ducati Challenge Gas. Neben zahlreichen
Rennumbauten entschloss man sich den Königsklassen der
Motorradrennserien MotoGP und WSBK Tribut zu zollen. Geschehen in
Form von zwei Umbauten, eine im Design der WSBK Xerox Ducati, die
andere zu Ehren des MotoGP Champs 2007 Casey Stoner. |