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Er bietet eine Beschleunigung wie herkömmliche 600 ccm Roller mit
Verbrennungsmotoren und verfügt dabei über eine Reichweite von über 100
Kilometern, was den Einsatz weit über die Stadtgrenzen hinaus
ermöglicht. Aufgeladen wird der Speicher des Konzeptfahrzeugs BMW
E-Scooter an handelsüblichen Haushaltssteckdosen, wie sie in Europa, den
USA, Kanada und Japan zum Einsatz kommen. Somit ist keine spezifische
Ladestation nötig. Bei komplett entleertem Speicher beträgt die Ladezeit
weniger als drei Stunden. Allerdings hat die praktische Erfahrung
gezeigt, dass der Speicher nur sehr selten vollständig entleert wird, so
dass die Ladezeiten in der Regel noch kürzer sind.
Im Gegensatz zu heute existierenden Maxi-Scootern mit Verbrennungsmotor
besitzt das Konzeptfahrzeug keinen Hauptrahmen. Das Batteriegehäuse aus
Aluminium, das auch die erforderliche Elektronik zur Zellenüberwachung
beinhaltet, wirkt als tragendes Element. Mit ihm verbunden sind der
Lenkkopfträger sowie der Heckrahmen und die linksseitig geführte
Einarmschwinge mit direkt angelenktem, horizontal montiertem Federbein.
Bei diesem Technologieträger von BMW Motorrad kommt aufgrund der hohen
Leistung kein Nabenmotor mit Direktantrieb oder Planetengetriebe zum
Einsatz. Stattdessen ist die leistungsstarke E-Maschine hinter dem
Batteriegehäuse montiert. Der Sekundärantrieb erfolgt über einen
Zahnriemen von der E-Maschine zur koaxial auf der Schwingenachse
montierten Riemenscheibe mit Antriebsritzel. Von dort aus erfolgt die
Kraftübertragung via Rollenkette zum Hinterrad. |