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Nicht nur das es mit dem Motorrad
auf das Dach der Welt auf rund 5.500 m ging, sondern auch extreme
Belastungen für Mensch und Maschine während der Rally, die quer durch
das Himalaya Gebirge führte, war die besondere Herausforderung für alle
Piloten. Laufend musste auch von den Organisatoren die Route angepasst
werden.
Nach dem Ausscheiden des Teamkapitäns Helly Frauwallner und Niki
Pelzmann, war es besonders schwer für die restlichen vier Piloten, mit
den übrigen Teilnehmern Schritt zu halten. Sukzessive gelang es jedoch
Stefan Rosner und der einzigen Motorrad-Pilotin Klaudia Honeder, sich
Platz für Platz vorzuarbeiten.
Nach Tagen größter Anstrengung schaffte der Newcomer Stefan Rosner aus
dem Burgenland die Sensation schlechthin. Er nahm erstmals an einer
Rally teil und landet gleich auf Platz drei! Nur wenige Sekunden
trennten ihn von Platz zwei! Dicht hinter ihm – und keine geringere
Sensation – Klaudia Honeder auf Platz vier. Sie bekam zusätzlich von der
Gouverneurin von Himalaya Pradesh eine Ehrung, da sie als einzige Frau
teilnahm.
Hans Sachs landete immerhin auf dem guten Platz 10. – Leider stürzte
Patrick Michely – der Deutsche im Rallyteam - am letzten Tag der Rally
und brach sich das Schlüsselbein! Ihm wurde vom Veranstalter die
besonders begehrte Memorial Trophy John Mark verliehen. Die jedes Jahr
im Gedenken an den verunglückten Fahrer John Mark, an verletzte
Rallyteilnehmer vergeben wird. Immerhin gibt es eine Ausfallsquote bei
dieser Rally, die jenseits der 50 Prozentmarke liegt. |