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Ebenso leicht wie das Gewicht der EXC ist auch das Handling. Ganz easy, fast
schon wie ein Fahrrad huscht die 200er durch die Wälder und erspart dem
Fahrer so Kräfte raubende Handlingmanöver. Dieses einfache Handling
resultiert aus den geringen rotierenden Massen der 200er. Das macht sie neben den 125ern
zu einer der handlichsten Enduros am Markt. Was sie allerdings von
ihrer kleinen Schwester unterscheidet, ist das irre Drehmoment im
unteren Drehzahlbereich. Fast wie ein Traktor tuckert die 200er jeden noch so steilen Hügel
rauf.
Der 2-Takter ist in der Praxis fast nicht abzuwürgen und rettet trotz dem kleinen Hubraum auch im niedrigen Drehzahlbereich den Piloten auf jeden Hügel. Der tuckernde 2-Takter hört sich in solchen Situationen zwar immer so an, als würde er gerade seine letzten Takte aus dem Auspuff spucken, doch irgendwie geht es dann immer weiter.
Im oberen Drehzahlbereich ist die KTM agil und äußerst kraftvoll, wirkt
aber weder giftig noch in irgendeiner Situation überfordernd. Klar hat
der 200 ccm große Motor nicht nur Vorteile. Um meinen vollschlanken
Körper auf jeden Berg zu bringen, musste der Antrieb etwas kürzer
übersetzt werden.
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