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Arlo |
FZ8 Dauertest |
11.07.2011 |
Druck
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3.200 Kilometer - der erste Abschnitt im FZ8 Dauertest ist geschafft.
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Yamaha
FZ-8 im Dauertest
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Suzuki GSR 750, Ducati Monster 796, Kawasaki Z750R, BMW F 800R,
Triumph Street Triple und Yamaha FZ8 - die obere Mittelklasse scheint
immer beliebter zu werden. Wir schlagen die Stimmgabel an und
analysieren die Tonlage. |
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Es fällt ja eigentlich schwer, den Hubraum der FZ8 einer bestimmten
Klasse zuzuordnen. Lediglich BMW und Ducati können passende Pendants
liefern, erweitert man den Rahmen etwas, kommt man auf die oben
stehenden sechs Modelle. Im Grunde alles, was mehr als eine 600er und
weniger als eine 1000er ist. Also eigentlich eine recht üppige Auswahl für eine
Klasse, die sich nicht so richtig zusammenfassen lässt. Das Interessante
an dieser hubraumtechnisch völlig inhomogenen Gruppe ist, dass Yamaha,
Suzuki, Kawasaki und Triumph mit 106 PS gleich stark, während die BMW
und die Monster mit 87 PS gleich "schwach" sind. Natürlich reden wir von
unterschiedlichen Motorenkonzepten und die Hausnummer auf dem Papier ist
in keiner Weise direkt auf Fahrleistungen und schon gar nicht auf die
Höhe des Fahrspaßes übertragbar. Schon allein die Vierzylinder haben
einen völlig differenten Charakter. Betrachtet man rein die
Leistungswerte, macht diese erweiterte Mittelklasse auf den ersten Blick wenig Sinn. Denn im Vergleich zur großen
Schwester der FZ-1 hinkt die 8er mit 43 PS im Minus hinterher, wobei das
Gewicht der FZ-8 aber annähernd dem der großen 1000er entspricht. Die
FZ-6 hingegen ist dann doch um gut 20 Kg leichter als die 1000er, somit
ein deutlicher Gewichtsvorteil der Kleinen. Da verzeiht man dann
auch die überschaubaren 78 PS der kleinen Schwester.
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Vergleich
Mittelklasse Nakeds mit mehr als 600 Kubik |
| Modell |
Hubraum |
Motor |
Leistung |
Gewicht |
| Yamaha FZ8 |
779 |
R4 |
106 |
211/216 |
| BMW F 800 R |
798 |
R2 |
87 |
199 |
| Ducati 796 |
803 |
V2 |
87 |
169 |
| Suzuki GSR 750 |
749 |
R4 |
106 |
211 |
| Kawasaki Z 750/R |
748 |
R4 |
106 |
224/227 |
| Triumph Street Triple
675/R |
675 |
R3 |
106 |
189 |
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Die ungefähre 3/4 Liter Klasse. |
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Doch wie so oft im Leben kann man auch bei der FZ-8 nicht durch
schnelles Durchblättern der Datenblätter das "ungefähre 3/4 Liter"
Konzept verteufeln. Wäre auch sehr Schade, denn die 8er hat uns bei den
bisher abgespulten 3.200 Kilometern sehr viel Freude bereitet. Im
Gegensatz zu den Daten und Fakten ist die 800er für den durchschnittlich
ambitionierten Fahrer wahrscheinlich sogar die beste Wahl. Denn
vergleicht man die FZ-6 mit der FZ-8 fehlen der "Kleinen" zwar nur 28
Pferchen auf die mittlere Schwester. Das Drehzahlband der beiden ist
aber grundverschieden. Während bei der 600er unter 7500 Umdrehungen so
viel los ist wie beim Wirt'n am Montag um 9:00 früh - wo nur ich
anzutreffen bin, sprich tote Hose ist - liefert die 8er
bereits bei 4000 am Drehzahlmesser brauchbare Leistung ab. Also
eigentlich ähnlich wie beim Drehzahlband der großen Schwester FZ-1, mit
dem Unterschied, dass sich die 8er schön dosieren lässt. Warum dann also
nicht gleich zur 1000er greifen? - |
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Mit der Leistung ist das halt
so eine Sache, hat
man zuviel davon, bewegt man sich zwar in höheren Sphären, aber auf öffentlichen Straßen
ebenso schnell
im illegalen Bereich, was nach Eingreifen der Rennleitung oftmals den
Verlust des geliebten Deckels bedeuten kann. Wie so oft ist auch hier
wieder weniger mehr - ein weiterer Pluspunkt für die 8er.
Ähnlich breit wie das Drehzahlband der FZ-8 ist auch das Einsatzgebiet
des Fahrwerks. Wir waren mit der FZ-8 auf mehrstündigen Ausfahrten
genauso wie auf dem Pannoniaring unterwegs. Weder da noch dort machte
die FZ Mucken oder tat nicht das, was ihr befohlen wurde, wenngleich
besonders in Wechselkurven deutlich wird, dass die FZ8 keine aggressive
Leichtbau-Lenkwaffe für den Racingeinsatz ist, sondern ein standhafter
und stabiler Straßenbock, der im Stande ist, saftige Watsch'n
auszuteilen. Im Infight on Track aber wirkt sie zu schwerfällig. Ein
Kritikpunkt beim Fahrwerk ist die Fußrastenanlage; bei einer
ambitionierten Fahrweise setzen die Fußraster bereits sehr früh auf,
bringen Unruhe ins Fahrwerk und
irritieren den Fahrer durch das laute Gekratzte am Boden. Um diesen
Kritikpunkt zu bereinigen, gibt es aber im Zubehörprogramm genug
Auswahl. |
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Arrow gibt der Gabel eine Stimme. |
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Optimierungsmöglichkeiten gibt es auch beim Auspuff. Zwar geht
der röhrende Sound der Stimmgabel schon Ok, doch an der Optik des
Endtopfes gibt es schlicht und einfach nichts zu rütteln - der ist
nämlich genau so schirch wie schwarz - Pfui Teifl! Anlass genug, um zum
Hörer zu greifen und Kurt Mähr zu rufen. Kurt ist nicht nur Vater von
Superstock 1000 Fahrer Rene Mähr, sondern betreibt neben einem
Motorradgeschäft in Vorarlberg auch den Import von
Arrow Auspuffanlagen. Kurt erklärte sich sofort bereit
der optischen Grausamkeit ein Ende zu setzen und schickte uns prompt den
Pro Racing Endtopf zu. Der Arrow lässt sich übrigens auch von
beidhändigen Linkshändern innerhalb von wenigen Minuten (nur 3
Schrauben) an die Yamaha schrauben. Das Ergebnis drückt einen die
Freudentränen in die Augen - erstklassige Optik und ein noch kernigerer
Sound.
Bis dato sind wir von der FZ-8 schwerst beeindruckt. Wie sich die nackte
Yamaha über den Rest des Dauertests schlägt, wird euch
Nachwuchsschreiberling Volli in den nächsten Wochen
berichten. |
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Interessante Links:
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Text:
Arlo
Fotos: 1000PS |
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| 1000ps Data Recording |
FZ8 Dauertest |
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online seit : 320 Tagen |
gelesen: 12342 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: YAMAHA FZ8 |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 25,00 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 16,67 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: FZ8 Dauertest von
Arlo |
Photos: |
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Text: |
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