|
Nicht nur der Papst reiste nach Ancona, auch ich machte mich auf den Weg in den Süden. Doch meine Mission war eine andere. Die Reifenwahl ist ja bekanntlich eine Glaubensfrage, oder auch nicht. Denn Pirelli beweist, dass
sie Reifen bauen können, die tatsächlich Berge versetzten, zumindest ansatzweise. Und mit genug Speed kann man damit auch über das Wasser fahren, zumindest ein
bisschen. Aber zurück zur Realität. Die Traditionsmarke beschäftigt sich tatsächlich schon über 100 Jahre mit dem Bau von Reifen.
Dass Ihr Motto „ we sell what we race, we race what we sell“ nicht nur eine Floskel ist, beweisen die mittlerweile 56 WM Titel alleine im Motocross. Heuer packten Cairoli, Roczen und Laier 3 Titel oben drauf. Dass sich dies auch auf den Verkauf auswirkt, sieht man an den Zahlen. Alleine in den letzten 8 Jahren konnte der MX Reifenabsatz um ein Drittel gesteigert werden.
Die Produktvorstellung wurde relativ kurz gehalten, die wesentlichen
Details wurden anschließend beim Essen direkt mit den Entwicklern bei
Pasta und Rotwein geklärt. Das ist weit persönlicher, und man merkt
spätestens nach der 2. Flasche Wein, mit welchem Herzblut die Jungs bei
Pirelli bei der Sache sind.
Die bekannten Reifen wurden im Detail überarbeitet. Das Wichtigste aber war die Neuvorstellung des MID HARD 554. Damit wurde die Range erweitert und
die Performance in den jeweiligen Einsatzgebieten verbessert.
|