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Viele waren mit meinem letzten CBR Bericht nicht einverstanden und
unterstellten dem Supersportler durchaus eine gewisse Reisetauglichkeit. Um
dies am eigenen Leib zu erfahren, bin ich auf der 600er RR von Eisenstadt
nach Brünn zum Honda Speed-Weekend geritten. Freitag, 6 Uhr Hinfahrt und
Samstag, 16 Uhr wieder retour.
Ich muß sagen, trotz Rucksack hatte ich bei der Ankunft kaum
Verspannungen, der Hintern meldete lediglich Gewöhnungsschmerzen. Doch als
ich Samstag Abend, nach 2 vollen Tagen Ringwetzerei, in der Heimat vom
Bock stieg, war die Sache akut. Mein Arsch ist noch immer nicht ansprechbar
und muß mittels Klistier künstlich ernährt werden.
Widmen wir uns nun dem erfreulichen Teil, dem Speed-Weekend. Der Termin
in Brünn ist seit jeher der beliebteste. Wegen der aufregenden,
einzigartigen Streckenführung und dem Wissen, daß hier auch Hayden (ich
weiss, welcher Name hier eigentlich stehen müßte, aber wir sind hier bei
Honda) und Co. in den Kampf gehen. Obwohl das Speed-Weekend hier 3 statt den
üblichen 2 Tagen dauert, ist das Wochenende immer voll ausgebucht. Einige
Glückliche ergatterten noch Restplätze von Ferngebliebenen, verlassen
sollte man sich darauf allerdings nie.
Neben das bekannterweise fantastische und bestens organisierte Fahren auf
der Rennstrecke gesellte sich diesmal ein weiterer Aspekt lebenswerten
Daseins. Ich hatte
tatsächlich sozialen Kontakt. Sicher, ich habe schon bei vergangenen Speed
Weekends Leute angesprochen (Da kenn ich nix), aber diesmal war's richtig
familiär. Das Honda Team ist sowieso ein Hit, aber auch unter den Fahrern
findet man unheimlich leiwande Typen, wie man sie sicher nicht am Golfplatz
trifft. Das ist super. Jetzt muss ich zwischen den Turns nicht mehr alleine
am Zaun stehen oder mich am Klo verstecken. War eh immer so fad.
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