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Dass sportliche, supersportliche und hypersportliche Motorräder
nicht auf die Straße gehören, ist die Meinung von selbsternannten,
gottlosen Sicherheitsaposteln der beschränkten
Anpassungsgesellschaft. Wahr ist vielmehr: Sie gehören nicht NUR auf die
Straße. Falsch ist außerdem: Teures aus der Feinkostabteilung sollte mit
Bedacht bewegt und von Rennstrecken tunlichst ferngehalten werden. Damit
die Wahrheit kein Geheimnis bleibt haben Günter Knobloch und Ducati
Österreich die Ducati Speeddays ins Leben gerufen - entspanntes
Ringfahren, nicht nur für Leute, die ihre Ducati lieben. Speeddays
ist vielleicht nicht der ideale Titel für eine Veranstaltung, die
sich neben routinierten Fahrern und Profis ebenso an unerfahrene
Rundstrecken-Piloten und Neulinge richtet. Das Teilnehmerfeld wird nach
Fahrkönnen und Schnelligkeit in drei Gruppen aufgeteilt. Dies basiert
zunächst auf den Erfahrungswerten bzw. der schlichten Selbsteinschätzung der
Fahrer. Sollte sich herausstellen, daß jemand doch eine für seine
Geschwindigkeit unpassende Gruppe gewählt hat (ist leicht festzustellen,
bekommt doch jeder Fahrer einen Transponder, der in der Anmeldung
inkludiert ist), kann dies noch optimiert werden, um drei möglichst
homogene Fahrerfelder zu erreichen. Einer der entscheidenden Punkte für
den Grad der Sicherheit auf dem Ring. Bei über zwei Stunden freiem Fahren in jeder der drei Leistungsgruppen
und der möglichen, sprich freiwilligen Teilnahme an einem Rennen, ein
umso wichtigerer Faktor für einen spaßintensiven Tag. |