KTM Werksbesuche

KTM Werksbesuche

1000PS zu Gast im KTM Entwicklungszentrum & bei Kiska

KTM lässt 1000PS hinter den Vorhang und gibt Einblicke in Entwicklung und Design Ihrer Motorräder. Ausserdem Besuch bei Kiska und Führung durch die R&D Abteilung von KTM.

Es war einmal im Jahre 2002, als bei KTM ein Entwicklungsteam aus 3 Technikern bestand, zwar kam schon damals das Design aus dem Hause Kiska, die Entwicklung selbst war aber vergleichsweise eher unspektakulär. Dass sich hier einiges grundlegend geändert hat, wird spätestens klar, als die Führungsriege des R&D im orangen Outfit den Saal betritt. Denn heutzutage ist an der Entwicklung nur eines Motorrades in Mattighofen ein Grossteil der über 400 Techniker im Research und Development beteiligt.

Das Entwicklungszentrum

Was in der Theorie schon recht beeindruckend klingt, wird dann in den Hallen nebenan, dem eigentlichen Entwicklungszentrum, live vorgeführt. Was für einen jeden Motorradfahrer ein Traum wäre, machen hier Motorenprüfstände praktisch 24 Stunden am Tag – nämlich am Gas zupfen. Auch sonst wird alles, was man auf einer KTM findet, gründlich durchgecheckt. Sachen, von denen so mancher Chopperhersteller nichts wissen will, wie zum Beispiel einem Vibrationsprüfstand. Doch genau hier wird klar, warum die Motorräder aus Mattighofen gerade in den letzten Jahren so begeistern. Denn nur Dank einer solchen Abteilung können Projekte wie das der hochentwickelten 1290 Super Adventure auf die Beine gestellt werden.

Enge Zusammenarbeit zwischen R&D und Racing

Welcher Bereich bei KTM vor allem von dieser Entwicklung profitierte, ist aber in Hinblick auf die Racing Ergebnisse gerade im Offroadbereich offensichtlich. Allerdings profitierten Racing und Street nicht immer voneinander - anfangs arbeiteten beide Abteilung gegeneinander. Recht schnell erkannte man aber, dass es wohl mehr Sinn macht, die Entwicklungen beider Sparten über das R&D Zentrum miteinander zu vereinen. Wie sich heute zeigt, eine phänomenale Idee. Nicht umsonst geht eine der härtesten Endurorallyes der Welt - die Rally Dakar – schon seit 15 Jahren in Folge an KTM. Und 2015 konnte bereits frühzeitig auch endlich der Supercross Titel gemeinsam mit Ryan Dungey nach Mattighofen geholt werden.

KISKA

Wer oder was ist bitte Kiska? Nicht jedem wird dieser Name in Zusammenhang mit KTM etwas sagen. Dahinter steckt eine Designagentur nahe Salzburg, benannt nach dem Firmengründer Gerald Kiska. Von hier stammen Produktdesigns für Produkte von Gasteiner, Hilti , Skidata und eben auch KTM. Wer jetzt an müde Zeichner hinter ihren Zeichentischen denkt, wird eine herbe Enttäuschung erleben. Denn bei Kiska arbeitet ein sehr junges Team von, zum heutigen Stand, ganzen 180 Menschen aus 28 Nationen an Marketing, Design und Entwicklung von KTM. Wobei das Erfolgsgeheimnis vermutlich auch in der bereits über 25-jährigen Zusammenarbeitc(seit 1990) liegt. Seit 2008 ist ein gewisser Craig Dent exklusiv für die Entwürfe der Mattighofner Motorradschmiede verantwortlich. Und ja nicht nur für die orange Fraktion, seit 2013 auch für den schwedischen Zukauf Husqvarna.

Der Umbruch begann 2014, als mit dem 701 Supermoto Concept in Mailand das neue Image von Husqvarna um die Welt ging und letztes Jahr mit der 701 Supermoto dann endlich in Serie ging. Doch auch neue Ideen werden durch die Synergien zwischen den beiden Marken geschaffen - unter anderem auch die zwei Conceptbikes des letzten Jahres - Vitpilen oder Svartpilen. In den kommenden Jahren dürfen wir uns auf weitere Strassenmotorräder der austro-schwedischen Marke freuen.

Wer jetzt auf exklusive Fotos oder Videos hofft, den muss ich leider enttäuschen. In allen spannenden Bereichen herrschte absolutes Video- und Fotoverbot. Einen Haufen Bilder der heiligen Hallen gibt’s allerdings trotzdem in unserer Bildergalerie.

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Bericht vom 04.02.2016 | 11'599 Aufrufe

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