Motorradumbau für Hobbybastler und Profis

Motorradumbau für Hobbybastler und Profis

So wird das Töff frühlingsfit

Kleine Umbauten und Reparaturen nehmen viele Biker selbst vor, manche wagen sich auch an grössere Umrüstungen. Wir stellen einige Beispielprojekte vor.

Bewährte Tipps für Umbauarbeiten und Reparaturen

Bevor es an die eigentliche Arbeit am Töff geht, steht eine gründliche Reinigung an, damit an sensible Bauteile kein Schmutz gerät. Das Motorrad sollte auf ebenem Untergrund und fernab von Grundwasserschutzgebieten stehen, denn es besteht immer die Gefahr, dass beim Schrauben etwas Öl oder andere Flüssigkeiten auslaufen. Aus diesem Grund sind auch Handschuhe wichtig. Und erfahrene Schrauber wissen: Es spart Zeit und Nerven, wenn man die Reparaturanleitung beziehungsweise die Bedienanleitung fürs Motorrad und das benötigte Werkzeug vorher bereitlegt.

Elektronik installieren: Nur mit Know-how

In der Regel lassen sich einfach elektronische Arbeiten selbst vornehmen, sofern grundlegendes Know-how in Fahrzeugelektrik vorhanden ist. Um beispielsweise ein Navi zu installieren, sind eigentlich nur ein Ring- und Gabelschlüssel, ein Innensechskant-Schlüssel, Seitenschneider, Schraubendreher sowie eine ¼-Zoll-Ratsche erforderlich. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass sich das Display im Sichtbereich befindet. Dies lässt bewerkstelligen, indem man sich bei der Montage direkt auf den Sitz setzt.

Ein Tempomat dem Handgelenke zuliebe

Der Tempomat «Cruisy EVO» entlastet vor allem auf längeren Touren das Handgelenk, denn die Hand kann zwischendurch locker auf dem Gasgriff aufliegen. Der Tempomat passt auf alle Motorräder und er ist so konzipiert, dass er mit dem Zeigefinger bedienbar ist. Ist die anvisierte Geschwindigkeit erreicht, wird der Cruisy EVO mit dem Finger bis zum Bremshebel gedreht, sodass der Gasgriff etwas klemmt. Deaktivieren lässt er sich ebenfalls ganz einfach, indem der Gasgriff nach vorn gedreht wird. Hier geht es zu einem ausführlichen Erfahrungsbericht, der auch die Unterschiede zum Alternativmodell «Scottoiler» herausstellt.

Beiwagen für ambitionierte Bastler

Wer öfter mit einem Beifahrer unterwegs ist, hat sicherlich schon einmal von einem Beiwagen geträumt. Er ist ideal zum gemütlichen Cruisen an warmen Frühlingstagen. Zwar gestaltet sich die Realisierung dieses Traums etwas komplizierter als bei einem Pkw, bei dem man einfach anhand von Hersteller, Modell und Motorisierung die passende Anhängerkupplung wählt. Unmöglich ist es aber nicht: Ambitionierte Hobbyschrauber können sich einen Seitenwagen als Bausatz bestellen und selbst zusammenbasteln. Nützliche Tipps dafür gibt es in dieser Übersicht (PDF)

Sitzbank individualisieren

Etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt, kann man sich selbst daran versuchen, eine Sitzbank zu bauen, die dem persönlichen Bedarf an Sitzkomfort gerecht wird. Allerdings braucht man dafür einiges an Zeit. Ansonsten kann man im Internet nach einem Sattler recherchieren, der sich mit Motorrädern auskennt. Beispielsweise kann man bei sw-motech eine individualisierte Sitzbank bekommen, zur Auswahl stehen einige Formen und diverse Bezüge. Konfiguriert wird die Sitzbank online, dann wird sie eingeschickt und von sw-motech nach Vorgabe in Handarbeit hergestellt.

Verkehrssicherheit ist das A und O

Bei Umbaumassnahmen am Motorrad ist immer darauf zu achten, dass sie mit dem Strassenverkehrsgesetz (SVG) konform sind und den Richtlinien Nr. 2a der "Association des Services des Automobiles / Vereinigung der Strassenverkehrsämter (asa) entsprechen. Beispielsweise wird das Umrüsten der Scheinwerfer auf LEDs unter Bikern kontrovers diskutiert, denn die Bestimmungen bezüglich ihrer Strassenverkehrstauglichkeit sind europaweit nicht einheitlich. Wer mit seinem Bike etwa öfter durch Deutschland tourt, sollte wissen, dass die deutsche StVO LEDs als Leuchtmittel nicht zulässt.

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Bericht vom 05.02.2019 | 581 Aufrufe

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