MARCEL HIRSCHER AUF MotoGP-RAKETE AM RED BULL RING

MARCEL HIRSCHER AUF MotoGP-RAKETE AM RED BULL RING

Der Ski-Star zeigte, dass er sich nicht nur auf Schnee wohl fühlt

Marcel Hirscher hat auf alpinem Schnee alles erreicht. Am Dienstag wagte sich der österreichische Sport-Held auf asphaltiertes Terrain, wenn auch nicht zum ersten Mal. Die Fahrt mit einer KTM RC16 war aber definitiv eine Premiere für den Vollblut-Sportler. Bestens vorbereitet und unterstützt wurde Marcel Hirscher von Österreichs Motorrad-Legende Gustl Auinger und dem französischen KTM-Rider Johann Zarco. Über die Schultern geblickt haben KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer und KTM-Teammanager Mike Leitner. „Einfach ein Wahnsinn, was in diesem Bike steckt“, zeigte sich Hirscher überwältigt und weiss jetzt schon, dass er den ZweiradHelden beim Motorrad Grand Prix von Österreich 2019 wieder genau auf die Finger schauen wird.

Ski-Alpin-Profi wagt sich auf RC16

Dass Marcel Hirscher auch passionierter Motorsportler ist, ist bekannt. Der Salzburger war bereits mehrmals bei Formel 1 und Motorrad Grands Prix am Spielberg zu Gast, steigt regelmässig auf die Motocross-Maschine, und hat auch schon auf dem Red Bull Ring Gas gegeben; wie zum Beispiel am DTM-Wochenende 2015 im Cockpit des Audi Sport TT Cup. Am Dienstag aber wagte sich der österreichische Alpin-Ski-Star – nach einem „Herantasten“ mit einem Moto2- Bike – auf das unangefochten heisseste Terrain im Zweirad-Rennsport. Er nahm die Herausforderung eines MotoGPRennbikes – der KTM RC16 von Red Bull KTM Factory Racing – an und heizte mit dieser Rakete auf zwei Rädern, die normalerweise nur von absoluten Profis im Zaum gehalten werden kann, über die Grand-Prix-Strecke. Ihm dabei unter die Arme gegriffen hat unter anderen die Motorrad-Ikone Gustl Auinger. Auf dem Track mit dabei war der KTM-Pilot Johann Zarco, dem die Cover-Story der aktuellen „The Red Bulletin“ gewidmet ist, und ein Motorrad-Instruktor des Red Bull Ring.

Hirscher zeigt sich begeistert

„Der Moment, der mich am meisten begeistert hat war, wenn man merkt, dass von den 270 PS bei einem Gewicht von 170 Kilogramm und mit mir drauf noch immer genügend übrig ist. Das ist das Schnellste und Ärgste, was ich je erlebt habe! Diese Beschleunigung ist unvergleichlich. Es fühlt sich komplett schräg an – fast nicht zu beschreiben. Mensch und Maschine sind weg und der Geist ist hinterher. Johann hat den Asphalt mit dem Zeigefinger gestreichelt und mir gezeigt: ,Runter mit dir!’ Ich hab’ mir nur gedacht, der ist zweifacher Weltmeister, ich werd’ schon nicht umfallen! Für ihn ist es ungefähr so, wie für mich, wenn ich einem Deutschen Skifahren lernen müsste! (mit Augenzwinkern, Anm.) In meiner Zeit als Skifahrer habe ich einiges erleben dürfen. Aber das heute überschreitet eine Grenze. Wenn man am eigenen Leib spüren darf, was diese Jungs leisten. Ich habe riesigen Respekt davor. Für mich ist es ein Ausflug, für den ich mich nur bedanken kann!“ - so der mittlerweile acht fache Gesamtweltcupsieger.

Gustl Auinger mit wertvollen Ratschlägen

„Wenn jemand Interesse hat, den Motorrad-Sport kennenzulernen, bin ich sofort hellhörig. Für einen normalen Motorradfahrer ist es unvorstellbar, innerhalb so kurzer Zeit mit einem MotoGP-Bike zu fahren. Ich habe Marcel das Gefühl gegeben, dass er nicht allein ist. Er ist zunächst auf das Moto2-Bike gestiegen, hat die ersten Runden gedreht und als er den Helm abgenommen hat, sind seine Mundwinkel nach oben gegangen. Das war ein wunderschöner Moment. Da habe ich gewusst, wir haben ihn erreicht.“ „Wenn du dieses Gerät zündest, passiert etwas. Da braucht’s schon was, zu sagen, ich leg den Gang ein und lass die Kupplung los.“ - so die Motorrad-Legende.

Infos zum „myWorld Motorrad Grand Prix von Österreich 2019“ findest du unter projekt-spielberg.com.

Bericht vom 11.07.2019 | 4'483 Aufrufe

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