Indian schafft den Sprung in die Top-10 Motorradmarken

Indian schafft den Sprung in die Top-10 Motorradmarken

Die legendäre US-Marke konnte 2019 deutlich zulegen

Die Wiederbelebung der alten US-Marke «Indian» durch Polaris Industries im Jahr 2011 ist voll gelungen, nun stellen sich auch in der Schweiz beachtliche Erfolge ein. Der Sprung in die Top Ten der wichtigsten Marken des Landes ist bereits gelungen – Indian ist definitiv in der Schweiz angekommen. ­

Dank einer immer breiteren Modellpalette im oberen Motorradsegment sowie einem sorgfältig aufgebauten, kundenorientierten Händlernetz hat sich die älteste Motorradmarke Amerikas (Indian wurde 1901 gegründet) innerhalb weniger Jahre in die Topten der erfolgreichsten Motorradmarken in der Schweiz hochgearbeitet.

Die Modellpalette wächst

Mit einer konsequenten Modellpflege und einer gezielten Weiterentwicklung der bestehenden Modellpalette sowie mit der für die Saison 2019 lancierten, aufsehenerregenden FTR 1200 im US-typischen Flat-Track-Style steigerte Indian von Januar bis September 2019 den Absatz um gewaltige 21,1 Prozent. Dieser Wert ist umso beeindruckender, als der Schweizer Motorradmarkt insgesamt um ein paar Prozentpunkte rückläufig ist. Das Modell Scout schaffte es sogar in die Top-20 der Modellhitparade.

Der Erfolg von Indian beruht auf drei Marktsegmenten: Die trendig im Vintage-Kleid gestylten, aber leistungs- und drehmomentstarken sowie mit moderner Elektronik ausgestatteten Scout-Modelle richten sich an eine vorwiegend urbane Kundschaft. Die bärenstarke neue FTR 1200-Reihe bedient eher sportlich orientierte und erfahrene Fahrer. Und die mächtigen, üppig ausgestatteten Cruiser-Modelle sind für gemütlichere Ausfahrten oder für Langstrecken-Reisen mit viel Komfort konzipiert. Allen Modellreihen gemeinsam ist das für Indian typische V2-Motorenbaukonzept.

Indian Modelle 2020 Neuheiten

Indian wird sich auch in Zukunft nicht auf diesen Erfolgen ausruhen, sondern hat für 2020 bereits den Einstieg mit neuen Modellen in den sportlich orientierten Tourensektor angekündigt. Stefan Vogel, Geschäftsführer des Schweizer Indian-Importeurs SIMOTA im luzernischen Adligenswil, ist sich jedoch bewusst, dass die hochwertigen Produkte nicht alleine für den Erfolg Indians in der Schweiz verantwortlich sind: "Unsere Händler leisten erstklassige Arbeit. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass unsere Verkaufszahlen trotz des kompetitiven Umfelds und dem 2019 nicht immer optimalen Töffwetter erfreulich hoch liegen. Die brandneue FTR 1200 kam dieses Frühjahr etwas zu spät in genügender Stückzahl in die Schweiz, sonst wäre das Resultat noch besser ausgefallen."

Der Schweizer Indian-Importeur hat sich auch für 2020 ehrgeizige Ziele gesetzt. "Dank der FTR-Baureihe sowie weiteren neuen Modellen werden wir im kommenden Jahr kräftigen Rückenwind haben", blickt Stefan Vogel voraus. "Zudem feiern wir 2020 den hundertsten Geburtstag der Scout, da haben wir ein paar tolle Überraschungen im Köcher."

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Bericht vom 10.10.2019 | 511 Aufrufe

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