Ducati Monster 821 2018 vs. Suzuki SV650 2017
Bewertung
Ducati Monster 821 2018 vs. Suzuki SV650 2017 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Monster 821 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 821 Kubik steht die Suzuki SV650 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 109 PS bei 9.250 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Suzuki mit 76 PS bei 8.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Monster 821 von 86 Newtonmeter bei 7.750 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 64 Nm Drehmoment bei 8.100 Umdrehungen bei der SV650.
Bei der Monster 821 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Sachs mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein von Sachs. Die SV650 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Monster 821 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der SV650 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Monster 821 misst 1.480 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 785 bis 810 Millimeter. Die Suzuki SV650 ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 206 kg ist die Ducati etwas schwerer als die Suzuki mit 197 kg.
In den Tank der Monster 821 passen 16,5 Liter Sprit. Bei der SV650 sind es 13,8 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati Monster 821 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SV650 sind derzeit 9 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Monster 821 2018 |
Suzuki SV650 2017 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | V |
| Grad | 90 | |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | DOHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 821 ccm | 645 ccm |
| Bohrung | 88 mm | 81 mm |
| Hub | 67,5 mm | 62,6 mm |
| Leistung | 109 PS | 76 PS |
| U/min bei Leistung | 9250 U/min | 8500 U/min |
| Drehmoment | 86 Nm | 64 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7750 U/min | 8100 U/min |
| Verdichtung | 12,8 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 53 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65,7 Grad | |
| Nachlauf | 93,2 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Marke | Sachs | |
| Durchmesser | 43 mm | 41 mm |
| Federweg | 130 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | Stahl |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Sachs | |
| Federweg | 140 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 290 mm |
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial, Monoblock | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | 240 mm |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle | ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2154 mm | 2130 mm |
| Breite | 867 mm | 760 mm |
| Höhe | 1061 mm | 1080 mm |
| Radstand | 1480 mm | 1445 mm |
| Sitzhöhe von | 785 mm | 785 mm |
| Sitzhöhe bis | 810 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 180,5 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 206 kg | 197 kg |
| Tankinhalt | 16,5 l | 13,8 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Ducati Monster 821 passt bestens in die Lücke zwischen Einstiegsmodell Monster 797 und Monster 1200-Oberliga. Wobei sich die Monster 821 mit ihren vielen Elektronik-Gadgets wie verstellbares ABS, einstellbare Traktionskontrolle, Riding Modes und Farb-TFT-Display eher an die 1200er-Modelle anpirscht. Der typische V2-Motor mit Desmodromik werkt kraftvoll aber auch sehr harmonisch, dem Fahrwerk fehlen vor allem an der Gabel Einstellmöglichkeiten, der komfortable Kompromiss kann sich dennoch sehen und fühlen lassen. Optisch gibt es ohnehin nichts auszusetzen, auch die Monster 821 ist eindeutig als Monster zu erkennen und vor allem in der gelben Lackierung ein würdiges Modell für das 25-jährige Monster-Jubiläum.
Die Suzuki SV 650 wird von einer langen Historie voller Erfolg begleitet, die bestimmt noch lange anhält. Ihr geschmeidiger V2 überzeugt mit sehr sanftem Ansprechverhalten und viel Drehmoment. Kompakte Ausmaße helfen dabei, das Motorrad sehr kompakt wirken zu lassen. Einsteigern wird das sehr entgegen kommen. Auch das Fahrwerk punktet mit spielerischem Handling. Leider ist die Bremswirkung aber nicht auf dem Level, auf dem man es sich bei so einem potenten Fahrzeug erwartet.
- seit 25 Jahren herrliche Optik
- kräftiges und harmonisches Triebwerk
- komfortable Sitzposition
- verstellbare Sitzhöhe
- gute Verarbeitung
- volles Elektronik-Programm
- Federgabel nicht einstellbar: Bremsen etwas zu giftig
- geschmeidiger Motor
- spielerisches Handling
- tolles Fahrwerk
- zu schwache Bremse