Yamaha Tracer 9 GT 2022 vs. Yamaha MT-03 2020
Bewertung
Yamaha Tracer 9 GT 2022 vs. Yamaha MT-03 2020 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha Tracer 9 GT mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 890 Kubik steht die Yamaha MT-03 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 321 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Tracer 9 GT von 93 Newtonmeter bei 7.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 30 Nm Drehmoment bei 9.000 Umdrehungen bei der MT-03.
Bei der Tracer 9 GT federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die MT-03 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Tracer 9 GT vorne eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die MT-03 vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt Tracer 9 GT auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-03 Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 140/70-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha Tracer 9 GT misst 1.500 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 810 bis 815 Millimeter. Die Yamaha MT-03 ist von Radachse zu Radachse 1.380 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 220 kg ist die Tracer 9 GT massiv schwerer als die MT-03 mit 168 kg.
In den Tank der Tracer 9 GT passen 19 Liter Sprit. Bei der MT-03 sind es 14 Liter Tankvolumen.
Von der Yamaha Tracer 9 GT gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-03 sind derzeit 8 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT 2022 |
Yamaha MT-03 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 3 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Hubraum | 890 ccm | 321 ccm |
| Bohrung | 78 mm | 68 mm |
| Hub | 62,1 mm | 44,1 mm |
| Leistung | 119 PS | 42 PS |
| U/min bei Leistung | 10000 U/min | 10750 U/min |
| Drehmoment | 93 Nm | 29,6 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 9000 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 11,2 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Kühlung | flüssig | |
| Zündung | Transistor | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Brücken | Brücken |
| Lenkkopfwinkel | 25 Grad | |
| Nachlauf | 108 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Marke | Kayaba | |
| Durchmesser | 41 mm | 41 mm |
| Federweg | 130 mm | 130 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Federweg | 137 mm | 125 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 298 mm | 298 mm |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | 220 mm |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, elektronisch einstellbares Fahrwerk, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle | ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2175 mm | 2090 mm |
| Breite | 885 mm | 745 mm |
| Höhe | 1430 mm | 1035 mm |
| Radstand | 1500 mm | 1380 mm |
| Sitzhöhe von | 810 mm | 780 mm |
| Sitzhöhe bis | 815 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 220 kg | 168 kg |
| Tankinhalt | 19 l | 14 l |
| Führerscheinklassen | A | A2 |
| Reichweite | 380 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 116 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5 l/100km | |
| Standgeräusch | 96 db | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Griffheizung, Koffersystem, Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Yamaha Tracer 9 GT ist mit ihrem Reihen-Dreier äußerst agil und sportlich zu bewegen, die 119 PS benehmen sich schon im Naked Bike-Derivat Yamaha MT-09 äußerst potent, auf der tourentauglichen Tracer 9 GT kaum weniger. Klarerweise sind die Ingenieure in Japan auch bezüglich Touring-Qualitäten keine Anfänger, die Tracer 9 GT verwöhnt mit Komfort durch das elektronisch verstellbare Fahrwerk und eine sehr bequeme Sitzposition samt gutem Wetterschutz. Insgesamt ist sie trotzdem eine ziemliche Reise-Sportlerin. Die Optik ist eigenständig, lediglich die geteilten Mini-Displays sind Geschmackssache.
Die MT-03 ist und bleibt Yamahas zugänglichste und pragmatischste Hyper Naked im Segment. Sie punktet mit ihrer niedrigen Sitzhöhe, der gut dosierbaren Leistung des Zweizylinders und bietet gleichzeitig genügend Komfort für Pendler. Was ihr vielleicht an Sportlichkeit fehlt, macht sie mit ihrem hohen Komfort wieder wett und eignet sich somit perfekt für Menschen, die ein gut funktionierendes Motorrad mit brutaler Optik suchen. Zu groß sollte man jedoch nicht sein und auch nicht den Anspruch haben, mit den anderen Modellen der MT-Reihe im Winkelwerk mithalten zu können - dafür wurde sie nämlich nicht konzipiert. Das Modelljahr 2020 ist somit ein stimmiges Update, das bestimmt seine Käufer glücklich machen wird.
- druckvoller und starker Motor samt toller Abstimmung
- leichtes und stabiles Handling
- elektronisch verstellbares Fahrwerk
- umfassendes Elektronikpaket
- guter Windschutz
- toller Soziuskomfort
- etwas ruppige Kupplung
- gewöhnungsbedürftiges Display
- gut dosierbare Leistung
- niedrige Sitzhöhe
- einfach zu fahren
- niedriger Verbrauch
- ordentlich ablesbares LC-Display
- aggressive Optik
- spitzer Kniewinkel für grosse Personen
- weiches Fahrwerk im Vergleich zu anderen Yamaha MT-Modellen
- nicht unbedingt das emotionalste Motorrad