Die 10 stärksten Serienmotorräder der Welt!

Top10-Motorräder - welche hat die meisten PS?!

Bei Motorrädern geht es um ein gutes Handling, es geht um Funktionalität, oft geht es um eine einfache Bedienbarkeit und oft geht es einfach nur um das Design und die Ästhetik. Am Stammtisch geht es aber immer noch meistens um die EINE Frage: Wieviel PS?!?! Wir präsentieren Euch die Top10-Serienmotorräder mit der höchsten Leistung!

Platz 10 - BMW HP4 Race

So schnell kann es gehen, vor gerade mal etwas weniger als fünf Jahren war die BMW HP4 Race noch ein absoluter Technologieträger und DAS BMW-Aushängeschild, trotzdem reicht das nur für Platz 10 in unserer Liste der 10 stärksten Serienmotorräder - eigentlich Platz 9 ex aequo mit der Ducati 1299 Superleggera. Wobei es bei diesem reinrassigen Superbike in einer Auflage von 750 Exemplaren ohnehin eher um die Gesamt-Performance geht, was mit nur 171 Kilo vollgetankt(!) durchaus gut gelungen sein sollte. Dennoch sind es hier ihre 215 PS bei stolzen 13.900 Umdrehungen, die sie immerhin in die Top 10 der stärksten Serienmotorräder katapultieren.

Platz 9 - Ducati 1299 Superleggera

Der Ducati 1299 Superleggera geht es ganz ähnlich wie der BMW HP4 Race - vor fünf Jahren präsentiert und damals mit ihren ebenfalls 215 PS als das absolute Highlight unter den käuflichen Superbikes bewundert. Mit Race-Kit schafft sie sogar 220 PS, aber auch bei der Ducati geht es um die Performance und da legt sie die Latte mit 167 Kilo vollgetankt nochmals höher, bzw. niedriger. Ihre 215 PS drückt sie im Übrigen bei nur 11.000 Umdrehungen ab, immerhin handelt es sich bei dem Triebwerk um den Superquadro-V2. Ein unfassbarer Dampfhammer, dessen maximales Drehmoment von 149 Newtonmeter bei 9000 Umdrehungen ebenso fasziniert. Aber Ihr ahnt es sicher schon - es gibt bereits eine Superleggera auf Panigale V4-Basis, die sich in dieser Liste viel weiter oben einreiht.

Platz 8 - Ducati Panigale V4 S

Ja, schon wieder eine Ducati. Die Italiener haben mit vier Modellen die meisten PS-Monster in dieser Liste, auf Platz 8 hier nun das erste V4-Modell, die Panigale V4 S. Mit ihren 215,5 PS bei 13.000 Umdrehungen wurde sie erst für die kommende Saison 2022 um rund zwei PS stärker gemacht - wodurch sie es in die Top 10 schafft. Der Rest dieser optimal auf die Rennstrecke ausgelegten Maschine befindet sich natürlich ebenfalls auf absolutem Top-Niveau, begonnen beim elektronisch einstellbaren Öhlins-Fahrwerk bis zu allen anderen elektronischen Features, die es heutzutage gibt. Laut Martin Bauer, der die neue Ducati Panigale V4 S schon im Test hatte, sollte man mit dem Jahrgang 2022 noch schneller sein können.

Platz 7 - Aprilia RSV4 1100 Factory / RR

Falls man bei all den vergleichsweise teuren Superbikes überhaupt von günstig sprechen kann, sind es wohl die beiden Maschinen auf den Plätzen 6 und 7 - Aprilias RSV4 1100 und Hondas CBR1000RR-R Fireblade gibt es nämlich in einfacheren Versionen ohne elektronisches Öhlins-Fahrwerk, die trotzdem mit ihren 217 PS beeindrucken. In der neuesten Ausbaustufe holt Aprilia diese gewaltige Leistung aus 1099 Kubik Hubraum und garniert sie erneut mit einem unfassbar herrlichen V4-Sound. Die Optik der aktuellen RSV4 wurde gekonnt modernisiert, das Superbike als solches bleibt sich aber treu.

Platz 6 - Honda CBR1000RR-R Fireblade / SP

Wie bereits erwähnt, ist auch die Honda CBR1000RR-R Fireblade so wie die Aprilia RSV4 1100 in einer günstigeren Version zu haben. Dass die Fireblade SP mit ihrem elektronischen Öhlins-Fahrwerk in herrlichem Schweden-Gold optisch und technisch noch mehr hermacht, spielt bei der reinen Leistung ja keine Rolle. Warum ich sie aber vor die Aprilia auf Platz 6 setze? Weil die Drehorgel ihre stolze Leistung von 217 PS bei 14.500 Umdrehungen aus nur einem vollen Liter generiert, die Aprilia hingegen aus 100 Kubik mehr. Die Leistungsentfaltung lässt sich dabei ganz gut mit diesem Satz ausdrücken: Die RR-R Fireblade SP kann auch niedrige, liebt aber hohe Drehzahlen!

Platz 5 - Ducati Panigale V4 R

Dass Ducati so umtriebig im Rennsport ist, hat vielerlei Vorteile für die Kunden: Nicht nur, dass die käuflichen Maschinen oftmals in den Genuss der Rennsport-Technologien kommen, so schaffen es auch eigentlich reinrassige Rennmaschinen auf die Strasse! So wurde etwa die Ducati Panigale V4 R als Homologations-Modell von der WSBK-Rennmaschine abgeleitet und beherbergt daher auch deren Technologien für optimale Rennstrecken-Performance. Interessant ist vor allem, dass bei der V4 R gemäss dem Reglement der Hubraum von 1103 auf 998 Kubik verringert werden musste - dennoch steht maximale Leistung ohne Kompromisse zur Verfügung: 221 PS bei 15.250 Umdrehungen. Die Superlative hören da nicht auf, die Maximaldrehzahl liegt bei 16.500 Touren, und das bei einem grossen 1000er-Motor!

Platz 4 - Honda RC213V-S

Hier in meiner Top 10-Liste der stärksten Serienmotorräder landet die Honda RC213V-S mit ihren 230 PS auf Rang Vier. Okay. Diese 230 PS schafft sie eigentlich nur mit einem Kit, der ihr die Strassenzulassung raubt. Mit ebendieser hat die RC213V-S gar nur noch 159 PS. Okay. Daher geht es bei diesem einzigartigen Motorrad eher um die Tatsache, dass in der Moto-GP-Version mittlerweile mehr als 300 PS stecken und somit auch für die RC213V-S machbar gewesen wären. Absoluter Wahnsinn! Wollten die Japaner aber nicht, immerhin soll auch ein solches Prestige-Projekt vom Endkunden in der Praxis genutzt werden können. Dass sich die 230 PS bei 160 Kilo Trockengewicht ohnehin unfassbar schnell bewegen lassen, steht wohl ausser Frage. Damit soll schliesslich auch der abartige Preis von rund 200.000 Euro gerechtfertigt werden.

Platz 3 - Kawasaki Ninja H2

Es war ein gewaltiger Paukenschlag, als Kawasaki mitteilte, einen Kompressor in einem käuflichen, strassenzugelassenen Motorrad zu verbauen! Nun kennen wir ihn bereits in mehreren Modellen, sind aber immer wieder aufs Neue beeindruckt von dieser gleichsam kraftvollen wie homogenen Leistungsentfaltung. In der Ninja H2 holen die Japaner nicht weniger als 231 PS bei 11.000 Touren aus 1000 Kubik Hubraum. Auch das gewaltige Drehmoment von 133,5 Newtonmeter bei 10.500 Umdrehungen spiegelt wider, wie druckvoll dieses Triebwerk dank Aufladung arbeitet. Süchtig macht auf allen H2-Modellen im Übrigen nicht nur die Leistung und das Drehmoment, sondern auch dieses einzigartige Kompressor-Zwitschern beim Gaszudrehen.

Platz 2 - Ducati Panigale V4 Superleggera

Da ist sie nun endlich, die neue Superleggera, von der ich bei der alten Superleggera schon sprach. Und sie schafft es mit 234 PS auf Platz 2 der 10 stärksten Serienmotorräder. Dennoch ist grundsätzlich alles an diesem Motorrad auf Rennstrecken-Performance getrimmt, abgesehen vom Technologie- und Elektronik-Feuerwerk ist es das Gewicht von lediglich 152 Kilo, das so sehr fasziniert und beeindruckt. Natürlich kommen so wenige Kilos nicht von selbst, die V4 Superleggera ist das erste Serienmotorrad der Welt, dessen gesamte tragende Struktur von Rahmen und Schwinge aus Kohlefaser gefertigt wird. Was so eine Superleggera kostet? Nun, teuer ist relativ, man bekam sie für die Hälfte einer Honda RC213V-S!

Platz 1 - Kawasaki Ninja H2 R

Wie viel PS braucht man eigentlich auf einem Motorrad? Oftmals hört man (und ich bin selbst der Meinung), dass rund 120 PS reichen sollten. Natürlich muss dabei das Gewicht in einem angemessenen Rahmen bleiben. Manchmal reichen mir sogar 70 PS um richtig viel Spass am Bike zu haben und für einige ist die Leistung überhaupt egal, Hauptsache, der Wind pfeift um die Nase. Nun, davon bekommt man auf der Kawasaki Ninja H2 R mehr als genug, denn mit sage und schreibe 310 PS ist sie der Platz 1 der Top 10 stärksten Serienmotorräder. Nachdem es schon die normale Ninja H2 mit ihren 231 PS aufs Treppchen geschafft hat, wird sie von der R-Version mit zusätzlichen 80 PS förmlich zerschmettert. Mit RamAir-Aufladung sind es im Übrigen 326 PS, die zu unfassbaren Beschleunigungs- und Endgeschwindigkeits-Exzessen führen. Angeblich ist der Antritt zwischen 200 und 300 km/h so irre, dass jedes andere Sportmotorrad zu einem 125er-Scooter verkommt. Das Schönste an der Kawasaki Ninja H2 R ist, dass sie für 2022 wieder erhältlich ist. Und das um vergleichsweise schlappe 55.000 Euro - es handelt sich schliesslich um Platz 1 der stärksten Serienmotorräder!

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Bericht vom 24.12.2021 | 44'345 Aufrufe

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