Royal Enfield Scram 450 Erlkönig 2023

Erstmals Wasserkühlung bei einer Royal Enfield!

Erlkönig der Royal Enfield Scram 450 erstmals mit Wasserkühlung gesichtet! Kommen die Modelle mit dem neuen Triebwerk vielleicht schon 2023?

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Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Eigentlich mag ich diesen Spruch nicht sonderlich gerne, denn die vielen Retrobikes am Markt zeigen, dass wir uns doch ganz gerne mal 50 Jahre in der Zeit zurückbeamen und den Stil der guten alten 1970er-Jahre zelebrieren. Allerdings geht es da vorrangig um das Design - in Sachen Technik und Technologie gibt es schon aufgrund der immer strengeren Emissionsgrenzen ohnehin keine Rückschritte. So muss also auch Royal Enfield auf modernere Technik setzen und vertraut deshalb erstmals auf eine Flüssigkühlung in den neuen 450er-Modellen.

Der neue 450er-Motor der Royal Enfield Scram 450 soll 45 PS leisten!

Uns als Endkunden kann es nur freuen, wenn nun auch Royal Enfield immer mehr moderne Features wie elektronische Einspritzanlage, Vierventiltechnik, zwei oben liegende Nockenwellen und eben Flüssigkühlung bei den Triebwerken verbaut. Denn so soll der neue 450er-Einzylindermotor auf 45 PS kommen - fast das doppelte von dem, was die aktuelle Royal Enfield Scram 411 mit ihren 24 PS leistet! Ausserdem gar nicht so weit weg vom spritzigen 650er-Reihen-Zweizylinder, der für die kommende Saison in der Royal Enfield Super Meteor 650 seinen Dienst verrichten wird. Stellt sich nur die Frage, ob Royal Enfield zuerst die Himalayan 450 mit dem neuen Triebwerk bereits für 2023 bestückt und erst ein Jahr später die Scram 450 bringt, oder ob vielleicht doch beide Modelle gleichzeitig kommen. Die Himalayan ist jedenfalls bereits seit 2016 mit dem 411er-Triebwerk unterwegs, die Scram 411 ja erst seit diesem Jahr.

Die feschen Alugussfelgen wirken fast schon zu modern auf einer Royal Enfield

Insgesamt sieht man bereits auf den Erlkönigbildern, dass auch der Rest des neuen Scramblers durchaus modern konstruiert ist. Stahlrohrrahmen, Mono-Federbein, Einzelscheibenbremse und konventionelle Telegabel sind in dieser Klasse auch bei anderen Herstellern üblich, die 17 Zoll Alu-Gussfelgen wirken fast schon zu modern für eine Royal Enfield. Dafür sollte wiederum das Gewicht davon profitieren, wir erwarten rund um die 180 Kilo für den Scrambler - Fahrspass scheint also garantiert. Interessant wird natürlich sein, ob und wie gut sich die neue Royal Enfield im Segment der Scrambler bis 500 Kubik behaupten wird können, aus Japan kommt mit der neuen Honda CL500 jedenfalls eine ernstzunehmende Konkurrentin auf den Markt!

Bilder: S. Baldauf/SB-Medien

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Bericht vom 15.12.2022 | 12'802 Aufrufe

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