BMW F 900 GS 2024 vs. KTM 1050 Adventure 2015

BMW F 900 GS 2024

KTM 1050 Adventure 2015

Bewertung

BMW F 900 GS 2024
vs.
KTM 1050 Adventure 2015

BMW F 900 GS 2024 vs. KTM 1050 Adventure 2015 - Vergleich im Überblick

Der BMW F 900 GS mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 895 Kubik steht die KTM 1050 Adventure mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 1'050 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 1050 Adventure von 107 Newtonmeter bei 5'750 Touren bietet etwas mehr Schub als die 93 Nm Drehmoment bei 6'500 Umdrehungen bei der F 900 GS.

Bei der F 900 GS federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die 1050 Adventure setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt F 900 GS auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 1050 Adventure Reifen in den Größen 110/70-19 vorne und 150/70-17 hinten.

Der Radstand der BMW F 900 GS misst 1'585 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter. Die KTM 1050 Adventure ist von Radachse zu Radachse 1'560 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 230 kg ist die KTM etwas schwerer als die BMW mit 219 kg.

In den Tank der F 900 GS passen 14.5 Liter Sprit. Bei der 1050 Adventure sind es 23 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

BMW F 900 GS 2024

KTM 1050 Adventure 2015

BMW F 900 GS 2024 KTM 1050 Adventure 2015
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig
Schmierung Trockensumpf
Hubraum 895 ccm 1050 ccm
Bohrung 86 mm 103 mm
Hub 77 mm 63 mm
Leistung 105 PS 95 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min
Drehmoment 93 Nm 107 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min 5750 U/min
Verdichtung 13.1
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 48 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Brücken, Motor mittragend Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 62 Grad
Nachlauf 119.8 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Durchmesser 43 mm
Federweg 230 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Marke WP
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Aufnahme direkt
Federweg 215 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe
Durchmesser 305 mm
Kolben Zweikolben Vierkolben
Aufnahme Schwimmsattel Festsattel
Betätigung hydraulisch
Technologie radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 265 mm
Kolben Einkolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2270 mm
Breite 943 mm
Radstand 1585 mm 1560 mm
Sitzhöhe von 870 mm 850 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 219 kg 230 kg
Tankinhalt 14.5 l 23 l
Führerscheinklassen A A
Tieferlegung möglich ja
Standgeräusch über 95dB nein
Gewicht trocken (mit ABS) 212 kg
Ausstattung
Ausstattung Griffheizung, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

BMW F 900 GS 2024

Fazit von nastynils vom 01.07.2024:

KTM 1050 Adventure 2015

Fazit von vauli vom 08.08.2015:

Die F 900 GS ist im Modelljahr 2024 deutlich cooler und besser als das Vorgängermodell. Sie ist eine faszinierende Alternative zur R 1300 GS. In Sachen Gewicht und Optik wirkt sie deutlich schlanker. Der vermeintlich attraktive Preis relativiert sich bei praxistauglicher Konfiguration.

Die KTM 1050 Adventure knüpft dort an, wo die 990er-Adventures vor einigen Jahren aufgehört haben: Rund 100 PS Leistung, ein spielerisches Handling und so viel bzw. wenig Elektronik wie gerade State-of-the-Art ist. Der Motor ist nämlich alles andere als schwachbrüstig, ABS und Traktionskontrolle regeln sicher und unauffällig und das Fahrverhalten ist unter anderem wegen der relativ schmalen Bereifung extrem spaßorientiert. Und das alles zu einem Preis, der in der Liga der großen Reiseenduros nur von wenigen Konkurrenten unterboten wird. So traurig es nämlich auch ist, die beiden 1190er-Adventures und vor allem das Flaggschiff 1290 Super Adventure sind beim Preis in empfindlich hohe Sphären entschwebt. Und genau deshalb ist die KTM 1050 Adventure vielleicht sogar das stimmigste der vier Adventure-Modelle.

  • Sportliche und angriffslustige Ästhetik
  • schlankes Heckdesign
  • tolle Ergonomie
  • intuitiv angeordnete Kontrollelemente
  • angenehmer breiter Lenker
  • komfortable Sitzposition
  • hervorragende Grundlage für lange Fahrten
  • grosse Bandbreite an Ausstattungsoptionen
  • gute Balance aus Dynamik und Komfort
  • linearer, spassiger Motor
  • das optionale Enduro Pro Fahrwerk ist nicht billig aber funktioniert in der Praxis sehr gut
  • guter Quickshifter
  • durchdachte Offroad-Lösungen, wie klappbare Fussbremshebelerhöhung.
  • Standardfahrwerk unterdämpft und gibt Schläge weiter
  • mechanische Geräusche und Vibrationen vom Motor
  • hoher Preis bei voller Ausstattung
  • Windschutz könnte besser sein
  • nur schlauchlose Felgen verfügbar
  • kräftiger, kultivierter Motor
  • : abschaltbares ABS
  • einstellbare Traktionskontrolle
  • agiles Handling
  • verstellbare Ergonomie
  • prestigeträchtige, den grossen Schwestern ähnelnde Optik
  • höhenverstellbares Windschild
  • niedriges Gewicht
  • günstiger Preis
  • Drehzahlbegrenzer schreitet bereits bei 8500 Touren ein
  • Winschutz nicht ganz optimal


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