BMW F 900 XR 2022 vs. BMW R 1200 RS 2017

BMW F 900 XR 2022

BMW R 1200 RS 2017

Bewertung

BMW F 900 XR 2022
vs.
BMW R 1200 RS 2017

BMW F 900 XR 2022 vs. BMW R 1200 RS 2017 - Vergleich im Überblick

Der BMW F 900 XR mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 895 Kubik steht die BMW R 1200 RS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1'170 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der R 1200 RS von 125 Newtonmeter bei 6'500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 92 Nm Drehmoment bei 6'500 Umdrehungen bei der F 900 XR.

Bei der F 900 XR federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die R 1200 RS setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der F 900 XR vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die R 1200 RS vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt F 900 XR auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R 1200 RS Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der BMW F 900 XR misst 1'518 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter. Die BMW R 1200 RS ist von Radachse zu Radachse 1'530 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 236 kg ist die R 1200 RS viel schwerer als die F 900 XR mit 211 kg.

In den Tank der F 900 XR passen 15.5 Liter Sprit. Bei der R 1200 RS sind es 18 Liter Tankvolumen.

Von der am 1000PS Marktplatz, von der verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

BMW F 900 XR 2022

BMW R 1200 RS 2017

BMW F 900 XR 2022 BMW R 1200 RS 2017
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Boxer
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig Luft
Schmierung Trockensumpf
Hubraum 895 ccm 1170 ccm
Bohrung 86 mm 101 mm
Hub 77 mm 73 mm
Leistung 105 PS 125 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 7750 U/min
Drehmoment 92 Nm 125 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min 6500 U/min
Verdichtung 13.1 12.5
Gemischaufbereitung Einspritzung
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Antrieb Kette Kardan
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Brücken, Motor mittragend Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 60.5 Grad
Nachlauf 105.2 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Durchmesser 43 mm
Federweg 170 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Paralever
Federbein Monofederbein
Federweg 172 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Antischlupfregelung, Fahrmodi
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2140 mm 2203 mm
Breite 815 mm 998 mm
Radstand 1518 mm 1530 mm
Sitzhöhe von 815 mm 820 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 211 kg 236 kg
Tankinhalt 15.5 l 18 l
Führerscheinklassen A A
Ausstattung
Ausstattung LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

BMW F 900 XR

Fazit von nastynils vom 20.07.2021:

BMW R 1200 RS

Fazit von nastynils vom 26.04.2018:

Zugänglicher kann ein Motorrad in dieser Leistungsklasse vermutlich nicht sein. Die XR wedelt spielerisch durch die Radien und schafft im Sattel sofort Vertrauen. Auch lange Touren gehen leicht von der Hand und man steigt stets entspannt aus dem Sattel. Durch die durchaus sportliche Optik weckt die BMW jedoch auch Begehrlichkeiten nach etwas Nervenkitzel. Diese kann das Aggregat jedoch nicht ganz erfüllen. Motor, Getriebe und Quickshifter sind insgesamt etwas zu zahm und könnten etwas mehr Sportlichkeit vertragen.

Wunderlich hat die ohnehin schon tolle R 1200 RS punktgenau optimiert und daraus eine echte Traummaschine gemacht. Der gerade Lenker passt richtig gut zum Sporttourer. Die sportliche Optik trägt das Motorrad zurecht. Wer diese Wunderlich Maschine probiert legt sich selbst die Latte für das nächste Motorrad unglaublich hoch. Ein echtes Traummotorrad.

  • Sauberes Motor-Ansprechverhalten
  • Sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • Coole Optik, Tolles Display
  • gute Bremsen
  • leichtes Handling
  • stabiles Fahrgefühl
  • Tolle Connectivity
  • hohe Schräglagenfreiheit
  • gut abgestimmtes ABS
  • leicht zu rangieren
  • Harte Sitzbank
  • etwas teigiges Getriebe samt zähem Quickshifter
  • Motor könnte mehr Pfeffer vertragen
  • präzises und stabiles Fahrverhalten
  • angenehme Sitzposition
  • toller Windschutz
  • Mit dem Wunderlich Umbau insgesamt sehr sportive und schlanke Optik
  • Kniewinkel bei langen Beinen etwas kompakt

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