BMW G 310 R 2022 vs. KTM RC 390 2020

BMW G 310 R 2022

KTM RC 390 2020

Bewertung

BMW G 310 R 2022
vs.
KTM RC 390 2020

BMW G 310 R 2022 vs. KTM RC 390 2020 - Vergleich im Überblick

Der BMW G 310 R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 313 Kubik steht die KTM RC 390 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der RC 390 von 35 Newtonmeter bei 7'250 Touren bietet etwas mehr Schub als die 28 Nm Drehmoment bei 7'500 Umdrehungen bei der G 310 R.

Bei der G 310 R federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die RC 390 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt G 310 R auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 150 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der RC 390 Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.

Der Radstand der BMW G 310 R misst 1'374 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die KTM RC 390 ist von Radachse zu Radachse 1'340 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 158.5 kg ist die BMW deutlich schwerer als die KTM mit 147 kg.

In den Tank der G 310 R passen 11 Liter Sprit. Bei der RC 390 sind es 10 Liter Tankvolumen.

Von der am 1000PS Marktplatz, von der verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

BMW G 310 R 2022

KTM RC 390 2020

BMW G 310 R 2022 KTM RC 390 2020
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig
Hubraum 313 ccm 373.2 ccm
Bohrung 80 mm 89 mm
Hub 62.1 mm 60 mm
Leistung 34 PS 44 PS
U/min bei Leistung 9500 U/min 9500 U/min
Drehmoment 28 Nm 35 Nm
U/min bei Drehmoment 7500 U/min 7250 U/min
Verdichtung 10.9 12.5
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 42 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Gitterrohr Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 64.9 Grad
Nachlauf 102.3 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Durchmesser 41 mm
Federweg 140 mm
Marke WP
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Aufnahme direkt
Federweg 131 mm
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 300 mm
Betätigung hydraulisch
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2005 mm
Breite 849 mm
Radstand 1374 mm 1340 mm
Sitzhöhe von 785 mm 820 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 158.5 kg 147 kg
Tankinhalt 11 l 10 l
Höchstgeschwindigkeit 143 km/h
Führerscheinklassen A2 A2

Stärken und Schwächen im Vergleich

BMW G 310 R

Fazit von vauli vom 07.04.2021:

KTM RC 390

Fazit von Der Horvath vom 19.10.2021:

Okay, viele Konkurrentinnen sind der BMW G 310 R mit mehr Hubraum und dadurch mehr PS entschwunden. Doch in der 300er-Klasse ist die kleine R ein richtig ehrliches Naked Bike: Der Motor dreht agil aus, das Handling ist quirlig und dennoch stabil, die Bremse werkt zufriedenstellend und die Optik kann mit der fetten, goldenen Gabel sowie den modernen Elementen durchaus überzeugen.

Eine klare Aussage lässt sich zur neuen RC 390 treffen: Sie ist keine 390 Duke mit Verkleidung. Dank zahlreicher Anpassungen an Chassis, Ergonomie und Optik kommt sie als eigenständiger Supersportler daher, der nicht nur Leuten mit A2-Führerschein Freude bereiten wird. Dank hochwertiger Fahrwerkskomponenten zeigt sie sich als sehr alltagstauglich und wer ein Trainingsbike für kompakte Rennstrecken sucht, findet hier ein Bike, das bereits ab Werk viel Potential mitbringt.

  • Motor dreht schön aus
  • brave Bremse
  • schöne Optik
  • angenehme Sitzposition
  • Weniger Power als die Konkurrenz
  • viel Fahrspass
  • geringes Gewicht und schmale Silhouette
  • laufruhiger, zugänglicher Motor
  • gute Ergonomie
  • umfangreiches Elektronikpaket
  • ContiRoad als Serienbereifung
  • Out-of-the-box Rennbike
  • Quickshifter könnte sanfter schalten

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