BMW R 1250 GS 2021 vs. KTM 1290 Super Adventure S 2017

BMW R 1250 GS 2021

KTM 1290 Super Adventure S 2017

Bewertung

BMW R 1250 GS 2021
vs.
KTM 1290 Super Adventure S 2017

BMW R 1250 GS 2021 vs. KTM 1290 Super Adventure S 2017 - Vergleich im Überblick

Der BMW R 1250 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1'254 Kubik steht die KTM 1290 Super Adventure S mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 1'301 Kubik gegenüber. Die KTM bietet mit 160 PS bei 8'750 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur BMW mit 136 PS bei 7'750 U / min.

Das maximale Drehmoment der R 1250 GS von 143 Newtonmeter bei 6'250 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 140 Nm Drehmoment bei 6'750 Umdrehungen bei der 1290 Super Adventure S.

Bei der R 1250 GS federt vorne eine in Federvorspannung verstellbare Telelever mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die 1290 Super Adventure S setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 276 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 267 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt R 1250 GS auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 19 vorne und 170 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 1290 Super Adventure S Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.

Der Radstand der BMW R 1250 GS misst 1'525 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter. Die KTM 1290 Super Adventure S ist von Radachse zu Radachse 1'560 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 860 bis 875 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 249 kg ist die BMW etwas schwerer als die KTM mit 238 kg.

In den Tank der R 1250 GS passen 20 Liter Sprit. Bei der 1290 Super Adventure S sind es 23 Liter Tankvolumen.

Von der am 1000PS Marktplatz, von der verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

BMW R 1250 GS 2021

KTM 1290 Super Adventure S 2017

BMW R 1250 GS 2021 KTM 1290 Super Adventure S 2017
Motor und Antrieb
Motorbauart Boxer V
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig-Luft flüssig
Hubraum 1254 ccm 1301 ccm
Bohrung 102.5 mm 108 mm
Hub 76 mm 71 mm
Leistung 136 PS 160 PS
U/min bei Leistung 7750 U/min 8750 U/min
Drehmoment 143 Nm 140 Nm
U/min bei Drehmoment 6250 U/min 6750 U/min
Verdichtung 12.5 13.1
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 52 mm 52 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kardan Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Grad 75
Schmierung Druckumlauf
Zündung Doppelzündung
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Motor mittragend Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 62.9 Grad 64 Grad
Nachlauf 109 mm 120 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telelever Telegabel Upside-Down
Durchmesser 37 mm 48 mm
Federweg 190 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Marke WP
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 200 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Aufnahme Umlenkung
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 305 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial radial
Aufnahme Festsattel
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 276 mm 267 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Antischlupfregelung, Berganfahrhilfe, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle ABS, elektronisch einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 170 mm 170 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2207 mm
Breite 952.5 mm
Radstand 1525 mm 1560 mm
Sitzhöhe von 850 mm 860 mm
Sitzhöhe bis 870 mm 875 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 249 kg 238 kg
Tankinhalt 20 l 23 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 421 km
CO2-Ausstoß kombiniert 110 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4.75 l/100km
Standgeräusch 88 db
Gewicht trocken (mit ABS) 215 kg
Ausstattung
Ausstattung Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar Griffheizung, Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

BMW R 1250 GS 2022

Fazit von nastynils vom 31.05.2022:

KTM 1290 Super Adventure S 2022

Fazit von Poky vom 17.07.2022:

Die BMW R 1250 GS präsentiert sich auch im Jahr 2022 als sehr komplettes Motorrad. Souverän und gut ausbalanciert überzeugt es bei intensiven Ausfahrten. Das Motorrad punktet mit dem herrlichen Motor, der tollen Ergonomie und der praxistauglichen Fahrhilfen samt toller App-Integration. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros der Oberliga zeigt sie aber mittlerweile erste Schwächen bei der Ausstattung und den verbauten Komponenten. Wohingegen auch im direkten Vergleich die 136PS aus dem Boxermotor in jeder Lebenslage überzeugen.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist auch ein Jahr nach ihrer Präsentation alles andere als ein altes Eisen. Der Euro5-Motor glänzt nach wie vor unfassbar mit seinen 160 PS und dem argen Drehmoment von 138 Newtonmeter. Die verfeinerte Elektronik sorgt für eine noch geschmeidigere Fahrbarkeit, was aufgrund des herrlich agilen Handlings in sehr viel Spaß beim Kurvenräubern mündet. Doch auch für Komfort-Freaks und all jene, die Wert auf die Reisequalitäten dieser Motorradgattung legen, hat die neue SASi einiges zu bieten. Ein nettes, serienmäßiges Feature ist der adaptive Tempomat ACC, der selbständig den Abstand zum Vordermann einhält - und richtig gut funktioniert. Empfehlenswert ist in jedem Fall der Quickshifter+ oder gleich das allumfassende TechPack - bei dem Grundpreis fallen rund 1000 Euro Aufpreis ohnehin nicht mehr so stark ins Gewicht.

  • extrem drehmomentstarker Boxer-Motor
  • bequeme Sitzposition, langstreckentauglich
  • tolle App-Integration
  • ausgereiftes Bedienkonzept
  • tolle Ergonomie
  • Viele Individualisierungsmöglichkeiten
  • Tolles Handling mit starkem Vertrauen in die Front
  • Einfache Fahrbarkeit
  • Schaltvorgänge bei tiefen Drehzahlen hakelig
  • Sitzbank zu lasch
  • Bremse und Fahrwerk nicht mehr auf dem Niveau der starken Konkurrenz
  • Sehr sportliches, aber auch kultiviertes V2-Kraftwerk
  • trotz hohem Gewicht äusserst spielerisches Handling
  • bequeme, fahraktive Sitzposition
  • gute Bremsen inklusive Kurven-ABS
  • umfangreiches Elektronik-Paket
  • adaptive Cruisecontrol ACC
  • übersichtliche, gut strukturierte Armaturen mit riesigem 7 Zoll-Display
  • Schaltassistent aufpreispflichtig
  • eigenwillige Optik
  • straffe Sitzbank

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