BMW S 1000 R 2020 vs. Yamaha MT-09 2020

Bewertung

BMW S 1000 R 2020
vs.
Yamaha MT-09 2020

BMW S 1000 R 2020 vs. Yamaha MT-09 2020 - Vergleich im Überblick

Der BMW S 1000 R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 999 Kubik steht die Yamaha MT-09 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 847 Kubik gegenüber. Die BMW hat mit 165 PS bei 11'000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Yamaha mit 115 PS bei 10'000 U / min.

Das maximale Drehmoment der S 1000 R von 114 Newtonmeter bei 9'250 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 88 Nm Drehmoment bei 8'500 Umdrehungen bei der MT-09.

Bei der S 1000 R federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die MT-09 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt S 1000 R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-09 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der BMW S 1000 R misst 1'439 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 814 Millimeter. Die Yamaha MT-09 ist von Radachse zu Radachse 1'440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 205 kg ist die BMW deutlich schwerer als die Yamaha mit 193 kg.

In den Tank der S 1000 R passen 17.5 Liter Sprit. Bei der MT-09 sind es 14 Liter Tankvolumen.

Von der BMW S 1000 R gibt es aktuell 10 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-09 sind derzeit 28 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

BMW S 1000 R 2020

Yamaha MT-09 2020

BMW S 1000 R 2020 Yamaha MT-09 2020
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 4 3
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 999 ccm 847 ccm
Bohrung 80 mm 78 mm
Hub 49.7 mm 59.1 mm
Leistung 165 PS 115 PS
U/min bei Leistung 11000 U/min 10000 U/min
Drehmoment 114 Nm 87.5 Nm
U/min bei Drehmoment 9250 U/min 8500 U/min
Verdichtung 12 11.5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Ventilsteuerung DOHC
Starter Elektro
Zündung Transistor
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Brücken Brücken
Lenkkopfwinkel 65 Grad
Nachlauf 103 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Durchmesser 46 mm
Federweg 137 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Federweg 130 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Kolben Vierkolben
Technologie radial
Durchmesser 298 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Durchmesser 245 mm
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi ABS, Schaltassistent, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 190 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2057 mm 2075 mm
Breite 845 mm 815 mm
Radstand 1439 mm 1440 mm
Sitzhöhe von 814 mm 815 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 205 kg 193 kg
Tankinhalt 17.5 l 14 l
Führerscheinklassen A A
Höhe 1120 mm

Stärken und Schwächen im Vergleich

BMW S 1000 R

Fazit von nastynils vom 03.10.2021:

Yamaha MT-09

Fazit von Mex vom 07.05.2021:

Wirklich beeindruckend wie es BMW immer wieder schafft gute Motorräder noch besser zu machen. Die sportliche S 1000 R wirkt mit M Paket und Carbonfelgen erst mal etwas bedrohlich. Doch auch im Jahr 2021 serviert die S 1000 R Hightech und Leistung in einer grandios nutzbaren Dosierung. Die Maschine fährt präzise, handlich aber nicht kippelig. Der Motor feuert aus den Ecken, überfordert dabei aber nicht. Ein verdammt schnelles Motorrad!

Die Zutaten für das 2021er Update stimmen: Mehr Leistung, mehr Ausstattung, mehr Elektronik, weniger Gewicht. Wirft man einen Blick auf die Eckdaten der jüngsten MT-09, mitsamt ihrer überkompletten serienmäßigen Ausstattung, klingt "Mittelklasse Naked Bike" schon fast etwas abwertend. Die japanischen Ingenieure haben genau dort nachgebessert, wo es notwendig war. Das schaukelige Fahrwerk gehört nun der Vergangenheit an und auch die Lastwechselreaktionen hat man dem überarbeitet Dreizylinder Aggregate ausgetrieben. Die zusätzliche Leistung gepaart mit etwas mehr Druck im mittleren Drehzahlbereich vermittelt ein souveränes Fahrgefühl. An der MT-09 gibt es viel Ausstattung und enormen Fahrspaß zu einem sehr attraktiven Preis. Wer mit der Optik klar kommt kann bedenkenlos zugreifen.

  • souveräner, kräftiger Motor
  • gute Bremsen
  • bequeme Ergonomie
  • hochpreisige aber performante Aufpreis-Extras
  • einfache Bedienung aber trotzdem sauschnell
  • tolles Universaltalent
  • Quickshifter gut, aber nicht perfekt, Sound immer noch etwas aufdringlich
  • immer noch mit Vibrationen im Lenker
  • keine Lastwechselreaktionen mehr
  • noch mehr Druck aus der Mitte
  • überkomplettes Elektronik-Paket
  • toll funktionierender Quickshifter
  • komfortabel integrierte Sitzposition
  • gelungenes Fahrwerk
  • quirliges Handling
  • enormer Fahrspass
  • polarisierende Optik
  • klein geratenes TFT Display
  • etwas indirektes Vorderrad-Gefühl
  • Tempomat nur in SP Variante erhältlich

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