Honda CBR 300 R 2020 vs. KTM 450 EXC-F 2019

Honda CBR 300 R 2020

KTM 450 EXC-F 2019

Bewertung

Honda CBR 300 R 2020
vs.
KTM 450 EXC-F 2019

Honda CBR 300 R 2020 vs. KTM 450 EXC-F 2019 - Vergleich im Überblick

Der Honda CBR 300 R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 286 Kubik steht die KTM 450 EXC-F mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 449 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der CBR 300 R von 27 Newtonmeter bei 7'250 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 0 Nm Drehmoment bei 0 Umdrehungen bei der 450 EXC-F.

Die 450 EXC-F setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt CBR 300 R auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 450 EXC-F Reifen in den Größen 80/100-21 vorne und 140/80-18 hinten.

Der Radstand der Honda CBR 300 R misst 1'380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die KTM 450 EXC-F ist von Radachse zu Radachse 1'482 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 960 Millimeter.

In den Tank der CBR 300 R passen 13 Liter Sprit. Bei der 450 EXC-F sind es 8.5 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Honda CBR 300 R 2020

KTM 450 EXC-F 2019

Honda CBR 300 R 2020 KTM 450 EXC-F 2019
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 286 ccm 449.3 ccm
Bohrung 76 mm 95 mm
Hub 63 mm 63.4 mm
Leistung 30.9 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min
Drehmoment 27 Nm
U/min bei Drehmoment 7250 U/min
Verdichtung 10.7 11.8
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Gemischaufbereitung Einspritzung
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Brücken Zentralrohr
Lenkkopfwinkel 63.5 Grad
Bremsen vorne
Kolben Zweikolben
Betätigung hydraulisch
Bauart Einzelscheibe
Durchmesser 260 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Durchmesser 220 mm
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 80 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 100 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 140 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 18 Zoll
Länge 2035 mm
Breite 720 mm
Höhe 1120 mm
Radstand 1380 mm 1482 mm
Sitzhöhe von 785 mm 960 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 164 kg
Tankinhalt 13 l 8.5 l
Führerscheinklassen A2
Gewicht trocken 106 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Honda CBR 300 R

Fazit von kot vom 25.06.2015:

KTM 450 EXC-F

Fazit von nastynils vom 20.05.2016:

Kleine Supersportler, speziell unter der 500 Kubik-Grenze, werden leider immer noch belächelt. Dabei kommt es beim spaßig-sportlichen Fahren nicht unbedingt auf die Leistung an. Die Gesamtabstimmung muss passen und die einzelnen Komponenten, was bei der CBR 300 R der Fall ist. Das Design wirkt erwachsen, schlank und scharf, das Gewicht ist im Supersport-Sektor ein Traumwert und die Bremsen sind ebenso feinfühlig wie bissig. Wenn man die CBR 300 R ordentlich dreht und laufen lässt, wird vielen das Lachen vergehen.

Ohne lange um den heißen Brei zu reden. Die 450er war beim Test mein persönlicher Favorit. Sie ist nun so viel leichter und handlicher geworden, das man sich den „Luxus“ Hubraum leisten kann ohne beim Handling ein wirkliches Handicap zu spüren. In nahezu allen Bereichen wirkt sie wie DIE perfekte Maschine. Nur in den Bergabpassagen waren dann doch die leichteren Modelle noch einen Tick schöner zu fahren. Die 450er ist möglicherweise nicht schneller als die 350er aber sie ist die universellste Enduro im Feld. Unbedingt mit „Map Selector Switch“ bestellen. Danach das milde Mapping einlegen und einfach das Drehmoment und das saubere Ansprechverhalten genießen.

  • supersportliches Design
  • sehr gute Bremsen
  • übersichtliche Armaturen
  • hoher Spassfaktor
  • braucht ordentlich Drehzahl
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • breites Drehzahlband verzeiht viele Fahrfehler
  • immer sauberes Ansprechverhalten
  • deutliches Handlingplus zu früher lässt sie so handlich wie eine „alte“ 350er wirken
  • Der Motor schüttelt die Leistung locker aus dem Ärmel und wird niemals richtig gefordert. Fleissige Fahrer, die viele Betriebsstunden fahren, werden mit ihr vermutlich glücklicher als mit den radikaleren 250ern oder 350er Modellen
  • Nur bei den Bergabpassagen wirkt sie noch schwerer als die Leichtgewichte
  • Schnelle Rundenzeiten am Spezialtest gelingen mit der 350er leichter