Honda CMX500 Rebel 2020 vs. Indian Scout Bobber 2020

Honda CMX500 Rebel 2020

Indian Scout Bobber 2020

Bewertung

Honda CMX500 Rebel 2020
vs.
Indian Scout Bobber 2020

Honda CMX500 Rebel 2020 vs. Indian Scout Bobber 2020 - Vergleich im Überblick

Der Honda CMX500 Rebel mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 471 Kubik steht die Indian Scout Bobber mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 1'133 Kubik gegenüber.

Bei der CMX500 Rebel federt vorne eine Telegabel konvetionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Stereo-Federbeine von Showa. Die Scout Bobber setzt vorne auf eine Telegabel konvetionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Stereo-Federbeine.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Indian vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 298 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt CMX500 Rebel auf Schlappen mit den Maßen 130 / 90 - 16 vorne und 160 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Scout Bobber Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand der Honda CMX500 Rebel misst 1'488 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 690 Millimeter. Die Indian Scout Bobber ist von Radachse zu Radachse 1'575 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 662 Millimeter.

In den Tank der CMX500 Rebel passen 11.2 Liter Sprit. Bei der Scout Bobber sind es 12.5 Liter Tankvolumen.

Von der Honda CMX500 Rebel gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Indian Scout Bobber sind derzeit 3 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Honda CMX500 Rebel 2020

Indian Scout Bobber 2020

Honda CMX500 Rebel 2020 Indian Scout Bobber 2020
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe V
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 471 ccm 1133 ccm
Bohrung 67 mm 99 mm
Hub 66.8 mm 74 mm
Leistung 46 PS 100 PS
U/min bei Leistung 8500 U/min 8100 U/min
Drehmoment 44.6 Nm 98 Nm
U/min bei Drehmoment 6000 U/min 5900 U/min
Verdichtung 10.7 10.7
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital, Transistor
Antrieb Kette Riemen
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Grad 60
Chassis
Rahmen Stahl
Lenkkopfwinkel 62 Grad 61 Grad
Nachlauf 110 mm 120 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konvetionell Telegabel konvetionell
Durchmesser 41 mm 41 mm
Federweg 120 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl
Federbein Stereo-Federbeine Stereo-Federbeine
Aufnahme Pro-Link
Marke Showa
Federweg 50 mm
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Kolben Zweikolben Zweikolben
Durchmesser 298 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Durchmesser 298 mm
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 130 mm 130 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 16 Zoll 16 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 16 Zoll 16 Zoll
Länge 2188 mm 2222 mm
Breite 820 mm
Höhe 1094 mm
Radstand 1488 mm 1575 mm
Sitzhöhe von 690 mm 662 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 190 kg
Tankinhalt 11.2 l 12.5 l
Führerscheinklassen A2
Gewicht trocken (mit ABS) 252 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Honda CMX500 Rebel

Fazit von Der Horvath vom 14.07.2020:

Indian Scout Bobber

Fazit von Der Horvath vom 23.05.2018:

Es ist immer wieder faszinierend, wie viel Fahrspaß Honda in die kleine Rebel 500 gepackt hat. Die Technik ist dank Baukastensystem bekannt und sollte - Honda typisch - ewig halten. Jetzt, mit dem Update für 2020, präsentiert sich die kleine Rebel cooler denn je, denn LED-Beleuchtung und die optionale Special Edition mit gesteppter Sitzbank machen sie ab Werk zum coolen Custom Cruiser. Einzig die Vorderbremse könnte mehr Schmalz vertragen und auch der Motor ist sogar im Vergleich zur direkten Konkurrenz ein wenig charakterlos. Trotzdem ist und bleibt sie ein echter Geheimtipp für Cruiser-Liebhaber!

Der Indian Scout Bobber ist ein Motorrad, das mit einem mächtigen Auftritt und modernen Tugenden überzeugt. Während die Optik die Geister scheidet, verführt die Indian mit ihrem kraftvollen V2 Aggregat die gesamte Testcrew des Bobber Vergleichs 2018. Dank ihrer niedrigen Sitzhöhe und dem gutmütigen Fahrverhalten kann sie als einsteigerfreundlich beschrieben werden, auch wenn sie vollgetankt 255 Kilogramm auf die Waage bringt. Einzig die begrenzte Schräglagenfreiheit bremst die Fahrfreude, doch selbst schleifende Fußrasten können für intensive Glücksmomente sorgen.

  • kompakte Ausmasse
  • angemessene Leistung
  • quirliges Fahrverhalten
  • coole Optik mit viel Custom-Potential
  • gelungenes Facelift für 2020
  • für grosse Piloten zu kompakt
  • Ablesbarkeit des Displays
  • Vorderbremse bedarf zu viel Handkraft
  • kräftiger Motor
  • starker Durchzug
  • geschmeidiges Getriebe
  • bequeme Sitzposition
  • niedrige Sitzhöhe
  • begrenzte Schräglagenfreiheit