Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2018 vs. BMW R 1250 GS 2021

Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2018

BMW R 1250 GS 2021

Bewertung

Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2018
vs.
BMW R 1250 GS 2021

Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2018 vs. BMW R 1250 GS 2021 - Vergleich im Überblick

Der Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 998 Kubik steht die BMW R 1250 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1'254 Kubik gegenüber. Die BMW hat mit 136 PS bei 7'750 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Honda mit 95 PS bei 7'500 U / min.

Das maximale Drehmoment der R 1250 GS von 143 Newtonmeter bei 6'250 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 98 Nm Drehmoment bei 6'000 Umdrehungen bei der CRF1000L Africa Twin Adventure Sports.

Bei der CRF1000L Africa Twin Adventure Sports federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa. Die R 1250 GS setzt vorne auf eine in Federvorspannung verstellbare Telelever mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Die Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports hat mit 252 mm vorne und 240 mm hinten ein einen deutlich längeren Federweg als die BMW R 1250 GS mit 190 mm vorne und 200 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe mit 256 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 276 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt CRF1000L Africa Twin Adventure Sports auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R 1250 GS Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.

Der Radstand der Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports misst 1'580 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 900 bis 920 Millimeter. Die BMW R 1250 GS ist von Radachse zu Radachse 1'525 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 249 kg ist die BMW ähnlich schwer wie die Honda mit 243 kg.

In den Tank der CRF1000L Africa Twin Adventure Sports passen 24.2 Liter Sprit. Bei der R 1250 GS sind es 20 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2018

BMW R 1250 GS 2021

Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports 2018 BMW R 1250 GS 2021
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Boxer
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Kühlung flüssig flüssig-Luft
Hubraum 998 ccm 1254 ccm
Bohrung 92 mm 102.5 mm
Hub 75.1 mm 76 mm
Leistung 95 PS 136 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min 7750 U/min
Drehmoment 98 Nm 143 Nm
U/min bei Drehmoment 6000 U/min 6250 U/min
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Antihopping
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kardan
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja ja
Ventilsteuerung DOHC
Verdichtung 12.5
Drosselklappendurchmesser 52 mm
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 62.9 Grad
Nachlauf 109 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telelever
Marke Showa
Durchmesser 45 mm 37 mm
Federweg 252 mm 190 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Federvorspannung
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Einarmschwinge
Material Aluminium Aluminium
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Pro-Link
Marke Showa
Federweg 240 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 310 mm 305 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Technologie radial, Wave radial
Marke Nissin
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 256 mm 276 mm
Kolben Einkolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle ABS, Antischlupfregelung, Berganfahrhilfe, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 170 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 17 Zoll
Länge 2340 mm 2207 mm
Breite 930 mm 952.5 mm
Höhe 1570 mm
Radstand 1580 mm 1525 mm
Sitzhöhe von 900 mm 850 mm
Sitzhöhe bis 920 mm 870 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 243 kg 249 kg
Tankinhalt 24.2 l 20 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 421 km
CO2-Ausstoß kombiniert 110 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4.75 l/100km
Standgeräusch 88 db
Ausstattung
Ausstattung LED-Scheinwerfer Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports

Fazit von vauli vom 20.02.2018:

BMW R 1250 GS 2022

Fazit von nastynils vom 31.05.2022:

Für viele ist die neue Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports die wahre Africa Twin, die mit größerem Tank, längeren Federwegen und höherem Windschild die weite Reise noch ernsthafter anvisiert als es die normale Africa Twin ohnehin schon tut. Das Fahrwerk arbeitet sänftenartig, die Sitzposition erlaubt hunderte Kilometer am Stück - laut Honda 525 mit einer Tankfüllung. Darunter leidet allerdings die Agilität und Wendigkeit, mit der die normale Africa Twin aufwarten kann. MIt der hübscheren Optik der Adventure Sports trifft Honda aber wieder voll ins Schwarze, es gibt derzeit kein schöneres Adventure Bike.

Die BMW R 1250 GS präsentiert sich auch im Jahr 2022 als sehr komplettes Motorrad. Souverän und gut ausbalanciert überzeugt es bei intensiven Ausfahrten. Das Motorrad punktet mit dem herrlichen Motor, der tollen Ergonomie und der praxistauglichen Fahrhilfen samt toller App-Integration. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros der Oberliga zeigt sie aber mittlerweile erste Schwächen bei der Ausstattung und den verbauten Komponenten. Wohingegen auch im direkten Vergleich die 136PS aus dem Boxermotor in jeder Lebenslage überzeugen.

  • kräftiger, unaufgeregter Motor
  • komfortables Fahrwerk
  • bequeme Sitzposition
  • herrliche Optik
  • gute Bremsen
  • grosser Tank
  • Leistungsmodi
  • optionales DCT
  • nicht ganz optimaler Windschutz
  • kein Tempomat
  • hoher Sattel für kleinere Piloten nur schwer zu erklimmen
  • ABS am Vorderrad nicht abschaltbar
  • extrem drehmomentstarker Boxer-Motor
  • bequeme Sitzposition, langstreckentauglich
  • tolle App-Integration
  • ausgereiftes Bedienkonzept
  • tolle Ergonomie
  • Viele Individualisierungsmöglichkeiten
  • Tolles Handling mit starkem Vertrauen in die Front
  • Einfache Fahrbarkeit
  • Schaltvorgänge bei tiefen Drehzahlen hakelig
  • Sitzbank zu lasch
  • Bremse und Fahrwerk nicht mehr auf dem Niveau der starken Konkurrenz

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