Kawasaki Ninja 125 2019 vs. Aprilia RS 660 2020

Bewertung

Kawasaki Ninja 125 2019
vs.
Aprilia RS 660 2020

Kawasaki Ninja 125 2019 vs. Aprilia RS 660 2020 - Vergleich im Überblick

Der Kawasaki Ninja 125 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 125 Kubik steht die Aprilia RS 660 mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 4-Zylinder-Motor mit 660 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Ninja 125 von 12 Newtonmeter bei 7'700 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 0 Nm Drehmoment bei 0 Umdrehungen bei der RS 660.

Bei der Ninja 125 federt vorne eine Telegabel konventionell mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die RS 660 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet ein Monofederbein von Kayaba.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Einzelscheibe mit 263 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 193 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Aprilia vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Ninja 125 auf Schlappen mit den Maßen 100 / 80 - 17 vorne und 130 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der RS 660 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Kawasaki Ninja 125 misst 1'330 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.

In den Tank der Ninja 125 passen 11 Liter Sprit.

Technische Daten im Vergleich

Kawasaki Ninja 125 2019

Aprilia RS 660 2020

Kawasaki Ninja 125 2019 Aprilia RS 660 2020
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 125 ccm 660 ccm
Bohrung 58 mm
Hub 47.2 mm
Leistung 15 PS 100 PS
U/min bei Leistung 10000 U/min
Drehmoment 11.7 Nm
U/min bei Drehmoment 7700 U/min
Verdichtung 11.7
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 28 mm
Starter Elektro Elektro
Zündung Digital
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Reihe mit Hubzapfenversatz
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 66.2 Grad
Nachlauf 90 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 37 mm
Federweg 110 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 120 mm
Material Aluminium
Marke Kayaba
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 263 mm 320 mm
Kolben Zweikolben Vierkolben
Technologie Petal radial, Monoblock
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 193 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Marke Brembo
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 100 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 80 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 130 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 1935 mm
Breite 685 mm
Höhe 1075 mm
Radstand 1330 mm
Sitzhöhe von 785 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 148 kg
Tankinhalt 11 l
Führerscheinklassen A1 A
Gewicht trocken (mit ABS) 169 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Kawasaki Ninja 125

Fazit von Schaaf vom 27.11.2018:

Aprilia RS 660

Fazit von Der Horvath vom 16.04.2021:

Kawasaki betritt erstmals die europäische 125er Welt und macht dabei erwartungsgemäß fast keine Fehler. Beide Modelle sind uneingeschränkt einsteigertauglich, überzeugen durch hohe Verarbeitungsqualität und machen optisch wirklich viel her. Die Auswahl für A1-Führerscheinbesitzer ist damit um zwei großartige Optionen erweitert worden!

Die Aprilia RS 660 kann im Jahr 2021 als letzter wahrer 600er Supersportler gesehen werden, denn mit ihrer sportlichen Sitzposition und den hochwertigen Fahrwerkskomponenten trifft sie genau die Mitte zwischen Alltagstauglichkeit und Trackday-Potential. Dank des umfangreichen Elektronikpakets bleiben sowohl auf der Straße, als auch am Track keine Wünsche offen - über den kräftigen Zweizylinder kann man sowieso nicht meckern. Ein großartiges Paket für alle, denen 200+ PS Superbikes zu viel für den Alltag sind.

  • Tolle Optik
  • wirklich fähiges Fahrwerk
  • kultivierter Motor mit ruckfreiem Ansprechverhalten
  • Sorgenfreies Handling
  • fehlende Ganganzeige
  • kräftiger Motor
  • umfangreiches Elektronikpaket
  • sportliches Fahrwerk
  • schöner Sound
  • geringes Gewicht
  • sportliche Optik
  • schlecht ablesbarer Drehzahlmesser

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