KTM 1290 Super Adventure S 2018 vs. KTM 390 Duke 2018

KTM 1290 Super Adventure S 2018

KTM 390 Duke 2018

Bewertung

KTM 1290 Super Adventure S 2018
vs.
KTM 390 Duke 2018

KTM 1290 Super Adventure S 2018 vs. KTM 390 Duke 2018 - Vergleich im Überblick

Der KTM 1290 Super Adventure S mit ihrem 4-Takt 75 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1'301 Kubik steht die KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 1290 Super Adventure S von 140 Newtonmeter bei 6'750 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 35 Nm Drehmoment bei 7'250 Umdrehungen bei der 390 Duke.

Bei der 1290 Super Adventure S federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP. Die 390 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Die KTM 1290 Super Adventure S hat mit 200 mm vorne und 200 mm hinten ein einen deutlich längeren Federweg als die KTM 390 Duke mit 142 mm vorne und 150 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der 1290 Super Adventure S vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 267 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die 390 Duke vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 230 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt 1290 Super Adventure S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 19 vorne und 170 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.

Der Radstand der KTM 1290 Super Adventure S misst 1'560 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 860 bis 875 Millimeter. Die KTM 390 Duke ist von Radachse zu Radachse 1'367 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

Mit einem Trockengewicht von 215 kg ist die 1290 Super Adventure S massiv schwerer als die 390 Duke mit 149 kg.

In den Tank der 1290 Super Adventure S passen 23 Liter Sprit. Bei der 390 Duke sind es 13.4 Liter Tankvolumen.

Von der KTM 1290 Super Adventure S gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 390 Duke sind derzeit 22 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

KTM 1290 Super Adventure S 2018

KTM 390 Duke 2018

KTM 1290 Super Adventure S 2018 KTM 390 Duke 2018
Motor und Antrieb
Motorbauart V
Grad 75
Zylinderzahl 2 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 1301 ccm 373.2 ccm
Bohrung 108 mm 89 mm
Hub 71 mm 60 mm
Leistung 160 PS 44 PS
U/min bei Leistung 8750 U/min 9500 U/min
Drehmoment 140 Nm 35 Nm
U/min bei Drehmoment 6750 U/min 7250 U/min
Verdichtung 13.1 12.6
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 52 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Doppelzündung
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Gitterrohr Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 64 Grad 65 Grad
Nachlauf 120 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP WP
Durchmesser 48 mm 43 mm
Federweg 200 mm 142 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung direkt
Marke WP WP
Federweg 200 mm 150 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 320 mm 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch
Technologie radial radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 267 mm 230 mm
Kolben Zweikolben Einkolben
Aufnahme Festsattel Schwimmsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, elektronisch einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 170 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1560 mm 1367 mm
Sitzhöhe von 860 mm 830 mm
Sitzhöhe bis 875 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 215 kg 149 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 238 kg
Tankinhalt 23 l 13.4 l
Führerscheinklassen A A2
Ausstattung
Ausstattung Griffheizung, Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 1290 Super Adventure S 2017

Fazit von vauli vom 23.10.2017:

KTM 390 Duke 2021

Fazit von Gregor vom 14.03.2021:

Die KTM 1290 Super Adventure S ist mehr als eine sportliche Reiseenduro - sie ist ein Sportgerät, das eben auch Touren fahren kann. Der bärenstarke Motor mit 160 PS reißt nicht nur extrem kräftig an, sondern lässt sich auch sehr einfach bedienen und macht Lust auf sportliches Fahren. Die vielen elektronischen Assistenzsysteme wie Traktionskontrolle, semiaktives Fahrwerk, verschiedene Modi und Kurven-ABS tragen ebenfalls dazu bei, dass man sich auf der 1290 Super Adventure S pudelwohl fühlt. Schließlich können auch das riesige TFT-Display und weitere Gadgets wie das Race-on-System oder My Ride durchaus überzeugen.

Die KTM 390 Duke ist eine "echte" Duke. Das Markenzeichen: Extrem agiles Handling, welches für mächtigen Fahrspaß sorgt. Das Fliegengewicht der 390er lässt sich mit der schmalen Taille und dem breiten Lenker präzise dirigieren und fühlt sich im engen Kurvengewirr am wohlsten. Vor allem mit dem Supermoto-Modus ist sie ein Spaßgerät, das seinesgleichen sucht. Leider können nur die Bremsen und das Fahrwerk der 390er nicht das gleiche, sehr hohe Performance-Niveau wie auf der 125 Duke oder 890 Duke halten. Sie fühlen sich etwas schwammig und nicht optimal abgestimmt an, gerade wenn auch der Pilot noch etwas mehr auf die Waage bringt. Die Ausstattung ist sonst tip-top, vor allem wenn man sich den Preis der 390 Duke ansieht. In puncto Fahrspaß/Euro hängt sie die meisten ab, auch ihre Duke-Schwestern.

  • bärenstarker Motor
  • präzises Handling
  • Traktionskontrolle mit Spassfaktor
  • Kurven-ABS Serie
  • gut ablesbares, riesiges TFT-Display
  • Quickshifter
  • LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht
  • geländetauglich
  • hoher Preis
  • kraftaufwändige Höhenverstellung des Windschilds
  • Typische Duke-Ergonomie, die sich auch für grössere Piloten eignet
  • Extrem agiles Handling dank Fliegengewicht und enger Taille
  • Sportlicher Motor mit tollem Fahrverhalten
  • Modernes TFT-Display mit Smartphone-Connectivity
  • Supermoto-Modus ist ein Genuss
  • Quickshifter (optional) funktioniert einwandfrei
  • Verstellbare Handhebel
  • Preis-Leistung-Verhältnis für A2-Motorrad top
  • Fahrwerk etwas zu weich abgestimmt
  • Druckpunkt der Bremsen etwas schwammig

Passende Motorrad Bildergalerien

Pfeil links Pfeil rechts


Passende Motorrad Berichte

Pfeil links Pfeil rechts