KTM 690 Duke R 2017 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017

KTM 690 Duke R 2017

Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017

Bewertung

KTM 690 Duke R 2017
vs.
Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017

KTM 690 Duke R 2017 vs. Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017 - Vergleich im Überblick

Der KTM 690 Duke R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die Kawasaki Ninja ZX-6R 636 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 636 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 131 PS bei 13'500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur KTM mit 75 PS bei 7'500 U / min.

Das maximale Drehmoment der Ninja ZX-6R 636 von 71 Newtonmeter bei 11'500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 70 Nm Drehmoment bei 5'500 Umdrehungen bei der 690 Duke R.

Bei der 690 Duke R federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein von WP. Die Ninja ZX-6R 636 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Nissin verbaut.

Bei der Bereifung setzt 690 Duke R auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Ninja ZX-6R 636 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der KTM 690 Duke R misst 1'466 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 865 Millimeter. Die Kawasaki Ninja ZX-6R 636 ist von Radachse zu Radachse 1'395 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 194 kg ist die Kawasaki massiv schwerer als die KTM mit 149.5 kg.

In den Tank der 690 Duke R passen 14 Liter Sprit. Bei der Ninja ZX-6R 636 sind es 17 Liter Tankvolumen.

Von der am 1000PS Marktplatz, von der verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

KTM 690 Duke R 2017

Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017

KTM 690 Duke R 2017 Kawasaki Ninja ZX-6R 636 2017
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung Kipphebel, OHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 690 ccm 636 ccm
Bohrung 102 mm 67 mm
Hub 84.5 mm 45.1 mm
Leistung 75 PS 131 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min 13500 U/min
Drehmoment 70 Nm 71 Nm
U/min bei Drehmoment 5500 U/min 11500 U/min
Verdichtung 12.6 12.9
Starter Elektro
Kupplung Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Reihe
Zündung Digital
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Brücken, Perimeter, Strangpressprofil
Lenkkopfwinkel 63.5 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP
Durchmesser 43 mm
Federweg 150 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein
Marke WP
Federweg 150 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Durchmesser 320 mm
Kolben Vierkolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel Semi-Schwimmsattel
Technologie radial, Monoblock radial, Monoblock, Petal
Marke Brembo Nissin
Bauart Doppelscheibe
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel Schwimmsattel
Marke Brembo Nissin
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme Ride by Wire Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1466 mm 1395 mm
Sitzhöhe von 865 mm 830 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 149.5 kg 194 kg
Tankinhalt 14 l 17 l
Führerscheinklassen A A
Länge 2085 mm
Breite 705 mm
Höhe 1115 mm
Gewicht fahrbereit 192 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 690 Duke R

Fazit von kot vom 02.12.2015:

Kawasaki Ninja ZX-6R 636

Fazit von Dennis vom 12.07.2019:

Die 'R' knüpft dort an, wo die Standard-Duke aufhört, oder an ihre Grenzen stößt. Auf der Straße wird der Unterschied nur beim Hausstrecken-Duell auffallen, auf der Rennstrecke wird er aber besonders deutlich. Entscheidend sind hier die Bremsen, das einstellbare Fahrwerk und die Schräglagenfreiheit. Durch den um 30 mm höheren Sitz begibt man sich automatisch in eine vorderradorientierte Racingposition, bekommt mehr Feedback vom Fahrwerk und bringt mehr Druck auf die Bremse. Die 'R' hat schon alles an Board, was man mit der Standardversion nur über das Track Pack bekommt - und noch mehr. Nämlich das feine Fahrwerk und den Akrapovic-Auspuff. Dafür muss man im Alltag kleine Abstriche beim Komfort machen.

Die Kawa kann alles gut; ob nun die Bremserei, das Umlegen in schnellen Wechselkurven, oder das Vermitteln von Sicherheit auf der Strecke - Doch die Yamaha kann alles einfach noch einen Tick besser. Wo die Kawasaki ganz klar punktet, ist der Motor! Der kleine aber feine Hubraumzuwachs von 37 ccm im Vergleich zur Yamaha bringt ein echtes Plus an Leistung! Fast 10 Nm mehr Drehmoment macht sich einfach stark bemerkbar und ist vor allem im Landstraßenbetrieb, bei geringeren Drehzahlbereichen spürbar! Die ZX-6R braucht sich jedoch keinesfalls zu verstecken, denn sie ist zum einen deutlich günstiger (was finanziellen Spielraum für Tuning bereitstellt), zum anderen stellt sie in einigen Belangen den alltagstauglichen Kompromiss dar. Die Kawasaki ist eine gutes Rennstreckenmotorrad aber wohl einfach das viel bessere Landstraßenbike.

  • Top Ausstattung
  • Renngeometrie
  • Schräglagenfreiheit
  • starke Bremsen
  • einstellbares Fahrwerk
  • im Alltag unbequemer
  • hoher Sitz
  • Moderne LED Beleuchtung an Bord
  • Durchzugsstarker Motor im unterem und mittleren Drehzahlband dank Hubraumerweiterung
  • Spürbares Leistungplus im Vergleich zur R6
  • Das landstrassenfreundlichere von beiden Modellen
  • Günstiger als die Yamaha
  • Fahrwerk etwas "schwammig" und zu soft
  • Schnelles Umlegen der Kawasaki kostet Kraft und viel Körpereinsatz
  • Leider kein E-Gas - Und das spürt man auch..