Triumph Trident 660 2021 vs. Suzuki SV 650 2020

Bewertung

Triumph Trident 660 2021 0%
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Suzuki SV 650 2020 100%

Triumph Trident 660 2021 vs. Suzuki SV 650 2020 - Vergleich im Überblick

Der Triumph Trident 660 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 660 Kubik steht die Suzuki SV 650 mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber. Die Triumph bietet mit 81 PS bei 10'250 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Suzuki mit 76 PS bei 8'500 U / min.

Bei der Trident 660 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Showa. Die SV 650 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe mit 255 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Nissin. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 290 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Trident 660 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der SV 650 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.

Der Radstand der Triumph Trident 660 misst 1'401 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Suzuki SV 650 ist von Radachse zu Radachse 1'445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 197 kg ist die Suzuki etwas schwerer als die Triumph mit 189 kg.

In den Tank der Trident 660 passen 14 Liter Sprit. Bei der SV 650 sind es 13.8 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Triumph Trident 660 2021

Suzuki SV 650 2020

Triumph Trident 660 2021 Suzuki SV 650 2020
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe V
Zylinderzahl 3 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 660 ccm 645 ccm
Bohrung 74 mm 81 mm
Hub 51.1 mm 62.6 mm
Leistung 81 PS 76 PS
U/min bei Leistung 10250 U/min 8500 U/min
Drehmoment 64 Nm 64 Nm
U/min bei Drehmoment 6250 U/min 8100 U/min
Verdichtung 11.95
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja ja
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Perimeter Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 24.6 Grad
Nachlauf 107.3 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Marke Showa
Durchmesser 41 mm 41 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl Stahl
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Marke Showa
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 310 mm 290 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Marke Nissin
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 255 mm 240 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Marke Nissin
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Traktionskontrolle ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 160 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Breite 795 mm 760 mm
Höhe 1089 mm 1080 mm
Radstand 1401 mm 1445 mm
Sitzhöhe von 805 mm 785 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 189 kg 197 kg
Tankinhalt 14 l 13.8 l
Führerscheinklassen A2, A A
Reichweite 304 km
CO2-Ausstoß kombiniert 107 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4.6 l/100km
Länge 2130 mm
Ausstattung
Ausstattung LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

Triumph Trident 660

Fazit von vauli vom 17.06.2021:

Suzuki SV 650

Fazit von vauli vom 05.06.2021:

Gleich vorweg, die Trident 660 ist teurer als die angestammte japanische Konkurrenz, in Österreich oder der Schweiz sogar erheblich teurer. Das sollte aber nicht weiter stören, immerhin bekommt man mit der feschen Engländerin ein Motorrad, das mindestens eine halbe Klasse über den restlichen Einsteigerbikes liegt. Der Motor ist kräftig und durchzugsstark, die Bremse packt sportlich zu, das Fahrwerk ist stabil und die Ergonomie passt zu einem Naked Bike, das mit umfangreichem Elektronik-Paket (Fahrmodi und Traktionskontrolle in Serie) betont erwachsen wirken will. Der Stilmix aus modernen und klassischen Elementen wirkt zudem sehr stimmig und hochwertig.

Allzu viel hat sich bei der Suzuki SV 650 gegenüber der Vorgängerin und somit seit fünf Jahren nicht getan. Das Triebwerk bekam ein Euro5-Update und präsentiert sich nun noch erwachsener, womit es ausgezeichnet zum gesamten restlichen Package passt. Die SV 650 will niemanden, vor allem Einsteiger nicht erschrecken. Das Fahrwerk macht einen soliden, unaufgeregten Eindruck, die Bremse erfordert ordentlich Handkraft, damit nicht etwa unerwartet überbremst werden kann. Die Optik ist einerseits zeitlos, andererseits an einigen Komponenten wirklich schon etwas veraltet. Dafür ist der Preis, wie üblich bei Suzuki, fair.

  • kräftiges Dreizylinder-Triebwerk
  • stabiles Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • mehr Elektronik als in dieser Klasse üblich
  • interessanter Stilmix bei der Optik
  • optionaler Quickshifter mit Blipper
  • angemessener Preis für das Gebotene
  • nicht die Leichteste
  • Souveränes V2-Triebwerk mit Charakter
  • stabiles Fahrwerk
  • bequeme Sitzposition
  • einfaches Handling, zeitlose Optik
  • Bremse erfordert Handkraft
  • ausser ABS keine Elektronik an Bord
  • Armaturen mässig ablesbar

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