Yamaha MT-09 2021 vs. Suzuki GSX-S 750 2021

Yamaha MT-09 2021

Suzuki GSX-S 750 2021

Bewertung

Yamaha MT-09 2021
vs.
Suzuki GSX-S 750 2021

Yamaha MT-09 2021 vs. Suzuki GSX-S 750 2021 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha MT-09 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 889 Kubik steht die Suzuki GSX-S 750 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 749 Kubik gegenüber.

Bei der MT-09 federt vorne eine Telegabel Upside-Down und hinten ein Monofederbein. Die GSX-S 750 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt MT-09 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der GSX-S 750 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha MT-09 misst 1'430 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter. Die Suzuki GSX-S 750 ist von Radachse zu Radachse 1'455 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

In den Tank der MT-09 passen 14 Liter Sprit. Bei der GSX-S 750 sind es 16 Liter Tankvolumen.

Von der Yamaha MT-09 gibt es aktuell 28 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki GSX-S 750 sind derzeit 8 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 1 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha MT-09 2021

Suzuki GSX-S 750 2021

Yamaha MT-09 2021 Suzuki GSX-S 750 2021
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 3 4
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 889 ccm 749 ccm
Bohrung 78 mm 72 mm
Hub 62.1 mm 46 mm
Leistung 119 PS 114 PS
U/min bei Leistung 10000 U/min 10500 U/min
Drehmoment 93 Nm 81 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 9000 U/min
Verdichtung 11.5 12.3
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Brücken Brücken
Lenkkopfwinkel 65 Grad 64.7 Grad
Nachlauf 108 mm 104 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Federweg 130 mm 120 mm
Durchmesser 41 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung Umlenkung
Federweg 122 mm 138 mm
Material Stahl
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 298 mm 310 mm
Kolben Zweikolben
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm 240 mm
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Schaltassistent, Traktionskontrolle ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2090 mm 2125 mm
Breite 795 mm 785 mm
Höhe 1190 mm 1055 mm
Radstand 1430 mm 1455 mm
Sitzhöhe von 825 mm 820 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 189 kg
Tankinhalt 14 l 16 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 280 km
CO2-Ausstoß kombiniert 116 g/km 114 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5 l/100km
Standgeräusch 96 db 90 db
Gewicht fahrbereit 213 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha MT-09

Fazit von Mex vom 07.05.2021:

Suzuki GSX-S 750

Fazit von vauli vom 22.08.2017:

Die Zutaten für das 2021er Update stimmen: Mehr Leistung, mehr Ausstattung, mehr Elektronik, weniger Gewicht. Wirft man einen Blick auf die Eckdaten der jüngsten MT-09, mitsamt ihrer überkompletten serienmäßigen Ausstattung, klingt "Mittelklasse Naked Bike" schon fast etwas abwertend. Die japanischen Ingenieure haben genau dort nachgebessert, wo es notwendig war. Das schaukelige Fahrwerk gehört nun der Vergangenheit an und auch die Lastwechselreaktionen hat man dem überarbeitet Dreizylinder Aggregate ausgetrieben. Die zusätzliche Leistung gepaart mit etwas mehr Druck im mittleren Drehzahlbereich vermittelt ein souveränes Fahrgefühl. An der MT-09 gibt es viel Ausstattung und enormen Fahrspaß zu einem sehr attraktiven Preis. Wer mit der Optik klar kommt kann bedenkenlos zugreifen.

Mehr Leistung, mehr Performance, mehr Sound. Auch Suzuki belehrt alle Pessimisten bezüglich EURO4-Norm eines Besseren und liefert mit der GSX-S 750 eine in jeder Hinsicht weiterentwickelte Nachfolgerin der GSR 750 ab, die es noch ein bisschen ernster meinen kann, aber nicht muss. Damit Aha-Momente keine Oje-Momente werden, bieten ABS und eine dreistufige, abschaltbare Traktionskontrolle einen Sicherheitspolster. Mit S21 von Bridgestone ist die GSX-S supersportlich bereift, wodurch man die großzügige Schräglagenfreiheit nutzen kann. Nur der spitze Kniewinkel könnte sich auf längeren Touren nachteilig auswirken.

  • keine Lastwechselreaktionen mehr
  • noch mehr Druck aus der Mitte
  • überkomplettes Elektronik-Paket
  • toll funktionierender Quickshifter
  • komfortabel integrierte Sitzposition
  • gelungenes Fahrwerk
  • quirliges Handling
  • enormer Fahrspass
  • polarisierende Optik
  • klein geratenes TFT Display
  • etwas indirektes Vorderrad-Gefühl
  • Tempomat nur in SP Variante erhältlich
  • charakterstarker GSX-R 750-Motor
  • kräftige, gut dosierbare Bremsen
  • stimmiges Design
  • günstiger Preis
  • scharfer Sound
  • grosse Schräglagenfreiheit
  • spitzer Kniewinkel
  • Drehzahlmesser schlecht ablesbar

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