Yamaha R7 2021 vs. Yamaha YZF-R3 2021

Yamaha R7 2021

Yamaha YZF-R3 2021

Bewertung

Yamaha R7 2021
vs.
Yamaha YZF-R3 2021

Yamaha R7 2021 vs. Yamaha YZF-R3 2021 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha R7 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 689 Kubik steht die Yamaha YZF-R3 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 321 Kubik gegenüber.

Bei der R7 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die YZF-R3 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der R7 vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe. Die YZF-R3 vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt R7 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der YZF-R3 Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 140/70-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha R7 misst 1'395 Millimeter. Die Yamaha YZF-R3 ist von Radachse zu Radachse 1'380 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 188 kg ist die R7 viel schwerer als die YZF-R3 mit 169 kg.

In den Tank der R7 passen 13 Liter Sprit. Bei der YZF-R3 sind es 14 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha R7 2021

Yamaha YZF-R3 2021

Yamaha R7 2021 Yamaha YZF-R3 2021
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 689 ccm 321 ccm
Bohrung 80 mm 68 mm
Hub 68.6 mm 44.1 mm
Leistung 73.4 PS 42 PS
U/min bei Leistung 8750 U/min 10750 U/min
Drehmoment 67 Nm 29.6 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min 9000 U/min
Verdichtung 11.5 11.2
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor Transistor
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Chassis
Rahmen Stahl
Lenkkopfwinkel 66.3 Grad 25 Grad
Rahmenbauart Brücken
Nachlauf 95 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Durchmesser 41 mm 37 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Marke Kayaba
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein
Federweg 125 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Einzelscheibe
Kolben Vierkolben
Technologie radial
Durchmesser 298 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 220 mm
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 140 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Radstand 1395 mm 1380 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 188 kg 169 kg
Tankinhalt 13 l 14 l
Führerscheinklassen A A2
Länge 2090 mm
Breite 720 mm
Höhe 1135 mm
Sitzhöhe von 780 mm
Ausstattung
Ausstattung LED-Scheinwerfer

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha R7

Fazit von nopain vom 29.09.2021:

Yamaha YZF-R3

Fazit von Der Horvath vom 11.01.2019:

Trotz der eher eigenwilligen Kombination aus dem vernünftigen 73,4 PS Mittelklasseaggregat und der extrem aggressiven, sportlichen Optik handelt es sich bei der R7 keineswegs um ein Schaf im Wolfspelz. Die Fahrleistungen, die irgendwo zwischen der R3 und der R6 angesiedelt sind, stellten sich in der Praxis als deutlich stärker heraus, als die reinen Werte am Papier vermuten ließen, und in puncto Geometrie, Fahrwerk, Bremsen und Bereifung haben Yamahas Ingenieure ihre Hausaufgaben wirklich gemacht. Obendrein bringt die Yamaha R7 alle Eigenschaften mit, um auch ohne großes Investment auf einer kompakten Rennstrecke wie beispielsweise dem Pannoniaring out-of-the-box eine Menge Spaß zu haben. Wohler fühlt sie sich aber selbstverständlich auf der Landstraße und da gehört sie unserer Meinung nach in erster Linie auch hin. Der Kaufpreis ist angesichts des Gesamtpakets mehr als fair kalkuliert - da lässt es sich auch verschmerzen, dass der Quickshifter von Haus aus nicht an Bord ist und optional erworben werden muss.

Mit der neuen YZF-R3 hat Yamaha die sehr gute Basis der ersten Generation genommen und erfolgreich weiterentwickelt. Sie erscheint jetzt nicht nur optisch deutlich erwachsener, sondern auch spürbar kompetenter bei schnellem Tempo. Bewegt man die R3 am Limit, spürt man schnell wieso Yamaha auf ihr einen eigenen Cup auf die Reihe gestellt hat, da selbst das Serienmodell ein sicheres Gefühl bei hohem Tempo gibt. Trotzdem ist vor allem im alltäglichen Betrieb Luft nach oben, wenn das ruppige Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen und das schlechte Feedback des Bremshebels zu einigen Frustmomenten während der Fahrt sorgt.

  • drehmomentstarker CP2-Motor
  • sportliche Sitzposition
  • Fahrwerks-Setup
  • Serienbereifung
  • gutes Einstiegs-Trackdaybike
  • serienmässiger Quickshifter wäre schön gewesen
  • drehfreudiger Motor
  • genügend Leistung für Alltag und kompakte Rennstrecken
  • gute Basis für Rennstreckenumbauten
  • stabiles Fahrverhalten
  • langstreckentauglich
  • schlechte Gasannahme bei niedriger Drehzahl
  • nicht genügend Feedback im Bremshebel
  • Kniewinkel könnte für manche Fahrer zu spitz sein

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