Yamaha Tracer 9 GT 2021 vs. KTM 1290 Super Adventure S 2018

Yamaha Tracer 9 GT 2021

KTM 1290 Super Adventure S 2018

Bewertung

Yamaha Tracer 9 GT 2021
vs.
KTM 1290 Super Adventure S 2018

Yamaha Tracer 9 GT 2021 vs. KTM 1290 Super Adventure S 2018 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha Tracer 9 GT mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 890 Kubik steht die KTM 1290 Super Adventure S mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 1'301 Kubik gegenüber.

Bei der Tracer 9 GT federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die 1290 Super Adventure S setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP.

Die KTM 1290 Super Adventure S hat mit 200 mm vorne und 200 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Yamaha Tracer 9 GT mit 130 mm vorne und 137 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die KTM vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 267 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.

Bei der Bereifung setzt Tracer 9 GT auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 1290 Super Adventure S Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha Tracer 9 GT misst 1'500 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 810 bis 815 Millimeter. Die KTM 1290 Super Adventure S ist von Radachse zu Radachse 1'560 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 860 bis 875 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 238 kg ist die KTM deutlich schwerer als die Yamaha mit 220 kg.

In den Tank der Tracer 9 GT passen 19 Liter Sprit. Bei der 1290 Super Adventure S sind es 23 Liter Tankvolumen.

Von der Yamaha Tracer 9 GT gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 1290 Super Adventure S sind derzeit 3 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT 2021

KTM 1290 Super Adventure S 2018

Yamaha Tracer 9 GT 2021 KTM 1290 Super Adventure S 2018
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe V
Zylinderzahl 3 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Hubraum 890 ccm 1301 ccm
Bohrung 78 mm 108 mm
Hub 62.1 mm 71 mm
Leistung 119 PS 160 PS
U/min bei Leistung 10000 U/min 8750 U/min
Drehmoment 93 Nm 140 Nm
U/min bei Drehmoment 7000 U/min 6750 U/min
Verdichtung 11.5 13.1
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Grad 75
Kühlung flüssig
Schmierung Druckumlauf
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 52 mm
Zündung Doppelzündung
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Aluminium Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Brücken Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 25 Grad 64 Grad
Nachlauf 108 mm 120 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Kayaba WP
Durchmesser 41 mm 48 mm
Federweg 130 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 137 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Aufnahme Umlenkung
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 298 mm 320 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Betätigung hydraulisch
Technologie radial
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm 267 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Festsattel
Marke Brembo
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, elektronisch einstellbares Fahrwerk, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle ABS, elektronisch einstellbares Fahrwerk, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 170 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2175 mm
Breite 885 mm
Höhe 1430 mm
Radstand 1500 mm 1560 mm
Sitzhöhe von 810 mm 860 mm
Sitzhöhe bis 815 mm 875 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 220 kg 238 kg
Tankinhalt 19 l 23 l
Führerscheinklassen A A
Reichweite 380 km
CO2-Ausstoß kombiniert 116 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 5 l/100km
Standgeräusch 96 db
Gewicht trocken (mit ABS) 215 kg
Ausstattung
Ausstattung Griffheizung, Koffersystem, Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Windschild verstellbar Griffheizung, Kurvenlicht, LED-Scheinwerfer, Windschild verstellbar

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT

Fazit von nastynils vom 20.07.2021:

KTM 1290 Super Adventure S

Fazit von wolf vom 04.10.2021:

Yamaha beweist eindrucksvoll wie wunderbar emotional ein praktisches Motorrad sein kann. Immer wieder lacht man spitzbübisch in den Helm wenn man den heiseren Dreizylinder von der Leine lässt. Ein rundum gelungenes Motorrad welches eine halbe Motorradgarage ersetzen kann. Leider daneben ging der Versuch mit dem eigenwilligen Display. Dieses ist unpraktisch und schlecht ablesbar.

Insgesamt ist die langstreckentaugliche KTM 1290 Super Adventure S wie gemacht für die Reise zu zweit, wobei der Fahrer kaum einmal darüber nachdenken muss, wo diese hingeht. Autobahnabschnitte, flotte Landstraßenpassagen oder kurvenreiche Passstraßen im engsten Winkelwerk mag sie genauso wie unbefestigte Wege mit durchaus mal gröberen Schotterpassagen, wo in erster Linie der Fahrer bzw. dessen Routine entscheidet, wie weit es gehen darf. Dort punktet auch das gegenüber dem Vorgänger durch den weit nach unten gezogenen Tank (und damit Schwerpunkt) verbesserte Handling. Das elektronische Fahrwerk kommt mit den wechselnden Untergründen einer Reise bestens zurecht und vermittelt stets Transparenz, der Motor in jeder Lebenslage Souveränität. Ready to race eben – oder auch: Bereit zum Fernrasen!

  • GT Variante mit toller Serienausstattung
  • druckvoller und starker Motor samt toller Abstimmung
  • leichtes Handling
  • stabiles Fahrgefühl
  • umfassendes Elektronikpaket
  • tolles E-Fahrwerk
  • guter Windschutz
  • Toller Soziuskomfort
  • hohe Reichweite
  • Schlecht ablesbares und unlogisches Display
  • Standgeräusch >95 dB (96 dB)
  • etwas ruppige Kupplung
  • mässiges Ansprechverhalten
  • sehr sportliches, aber auch kultiviertes V2-Kraftwerk
  • trotz hohem Gewicht äusserst zugängliches Handling
  • bequeme, fahraktive Sitzposition
  • gute Bremsen inklusive Kurven-ABS
  • umfangreiches Elektronik-Paket
  • übersichtliche, gut strukturierte Armaturen mit riesigem 7 Zoll-Display
  • Einlenkverhalten in Wechselkurven etwas träge
  • Undurchsichtige Paketgestaltung und Aufpreispolitik
  • Armaturen und Schalter fühlen sich nicht sehr hochwertig an

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