Yamaha XSR900 2018 vs. Yamaha XSR700 2018

Bewertung

Yamaha XSR900 2018 100%
vs.
Yamaha XSR700 2018 0%

Yamaha XSR900 2018 vs. Yamaha XSR700 2018 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha XSR900 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 847 Kubik steht die Yamaha XSR700 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber. Die XSR900 hat mit 115 PS bei 10'000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur XSR700 mit 75 PS bei 9'000 U / min.

Das maximale Drehmoment der XSR900 von 88 Newtonmeter bei 8'500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 68 Nm Drehmoment bei 6'500 Umdrehungen bei der XSR700.

Bei der XSR900 federt vorne eine Telegabel Upside-Down und hinten ein Monofederbein. Die XSR700 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der XSR900 vorne eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und. Die XSR700 vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt XSR900 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der XSR700 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha XSR900 misst 1'440 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter. Die Yamaha XSR700 ist von Radachse zu Radachse 1'405 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 191 kg ist die XSR900 ähnlich schwer wie die XSR700 mit 186 kg.

In den Tank der XSR900 passen 14 Liter Sprit. Bei der XSR700 sind es ebenfalls 14 Liter Tankvolumen.

Von der Yamaha XSR900 gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha XSR700 sind derzeit 20 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha XSR900 2018

Yamaha XSR700 2018

Yamaha XSR900 2018 Yamaha XSR700 2018
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 3 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 847 ccm 689 ccm
Bohrung 78 mm 80 mm
Hub 59.1 mm 68.6 mm
Leistung 115 PS 75 PS
U/min bei Leistung 10000 U/min 9000 U/min
Drehmoment 87.5 Nm 68 Nm
U/min bei Drehmoment 8500 U/min 6500 U/min
Verdichtung 11.5 11.5
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor Transistor
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Gemischaufbereitung Einspritzung
Chassis
Rahmen Aluminium Stahl
Rahmenbauart Brücken
Lenkkopfwinkel 65 Grad 65.5 Grad
Nachlauf 103 mm 90 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel konventionell
Federweg 137 mm 130 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 130 mm 130 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 298 mm 282 mm
Kolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm 245 mm
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2075 mm 2075 mm
Breite 815 mm 820 mm
Höhe 1135 mm 1130 mm
Radstand 1440 mm 1405 mm
Sitzhöhe von 815 mm 815 mm
Gewicht fahrbereit 188 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 191 kg 186 kg
Tankinhalt 14 l 14 l
Führerscheinklassen A A

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha XSR900 2022

Fazit von Philipp vom 25.06.2022:

Yamaha XSR700 2022

Fazit von vauli vom 28.06.2022:

Wer seine Yamaha XSR sportlich bis sehr sportlich bewegen will, der muss praktisch zur XSR 900 greifen: Fahrwerk, Motor, Elektronik sind deutlich performanter. Wer die Optik der 1980er-Jahre mag, den Charakter des Drillings und das etwas spezielle Einlenkverhalten, der kann kaum etwas falsch machen mit dem Motorrad.

Man sieht es ihr zwar kaum an, aber die Yamaha XSR700 ist bereits in ihrer zweiten Generation. Vermutlich liegt es daran, dass an der „kleinen“ XSR nicht viel geändert werden musste, um sie frisch und konkurrenzfähig zu halten. Vor allem der, für die Einsteiger-Klasse überaus potente CP2-Motor hat es in sich und macht enorm viel Spaß. Das Fahrwerk geht einen akzeptablen Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort ein, die Bremse orientiert sich daran, dass sie eben auch Ungeübte und Einsteiger nicht erschrecken soll. Die Optik bleibt, wie gesagt, nahezu unverändert, lediglich der Frontscheinwerfer wurde in seiner Form leicht verändert und die gar nicht mal so gut ablesbaren Armaturen wanderten wenigstens in eine bessere Position vor dem Fahrer. Die kleinen Unstimmigkeiten können das Ansehen der XSR700 aber nicht trüben, sie wird auch in Zukunft viele Fans wegen ihrer Optik finden, wegen der Performance des Motors sowieso.

  • starker, drehfreudiger Motor
  • besseres, verstellbares Fahrwerk
  • sensationelle Elektronikausstattung
  • optionale Pakete für Individualisierung
  • sehr attraktives Preis-Leistungsverhältnis
  • leicht kippeliges Einlenkverhalten
  • eigenwillige Optik des Höckers
  • sehr straffe Fahrersitzbank
  • der CP2-Motor ist Klassenprimus
  • eigenständige Optik
  • komfortables Fahrwerk
  • gemütliche Sitzposition
  • Bremse an der Front könnte schärfer zupacken
  • Armaturen schlecht ablesbar

Passende Motorrad Bildergalerien

Pfeil links Pfeil rechts