Yamaha YZF-R3 2021 vs. KTM RC 390 2020

Yamaha YZF-R3 2021

KTM RC 390 2020

Bewertung

Yamaha YZF-R3 2021
vs.
KTM RC 390 2020

Yamaha YZF-R3 2021 vs. KTM RC 390 2020 - Vergleich im Überblick

Der Yamaha YZF-R3 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 321 Kubik steht die KTM RC 390 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber.

Bei der YZF-R3 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser. Die RC 390 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Einzelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt YZF-R3 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der RC 390 Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.

Der Radstand der Yamaha YZF-R3 misst 1'380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die KTM RC 390 ist von Radachse zu Radachse 1'340 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 169 kg ist die Yamaha viel schwerer als die KTM mit 147 kg.

In den Tank der YZF-R3 passen 14 Liter Sprit. Bei der RC 390 sind es 10 Liter Tankvolumen.

Von der Yamaha YZF-R3 gibt es aktuell 4 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM RC 390 sind derzeit 1 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Yamaha YZF-R3 2021

KTM RC 390 2020

Yamaha YZF-R3 2021 KTM RC 390 2020
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig
Hubraum 321 ccm 373.2 ccm
Bohrung 68 mm 89 mm
Hub 44.1 mm 60 mm
Leistung 42 PS 44 PS
U/min bei Leistung 10750 U/min 9500 U/min
Drehmoment 29.6 Nm 35 Nm
U/min bei Drehmoment 9000 U/min 7250 U/min
Verdichtung 11.2 12.5
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Transistor
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmenbauart Brücken Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 25 Grad
Nachlauf 95 mm
Rahmen Chrom-Molybdän
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Kayaba WP
Durchmesser 37 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Federweg 125 mm
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 298 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 220 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2090 mm
Breite 720 mm
Höhe 1135 mm
Radstand 1380 mm 1340 mm
Sitzhöhe von 780 mm 820 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 169 kg 147 kg
Tankinhalt 14 l 10 l
Führerscheinklassen A2 A2

Stärken und Schwächen im Vergleich

Yamaha YZF-R3

Fazit von Der Horvath vom 11.01.2019:

KTM RC 390

Fazit von Der Horvath vom 19.10.2021:

Mit der neuen YZF-R3 hat Yamaha die sehr gute Basis der ersten Generation genommen und erfolgreich weiterentwickelt. Sie erscheint jetzt nicht nur optisch deutlich erwachsener, sondern auch spürbar kompetenter bei schnellem Tempo. Bewegt man die R3 am Limit, spürt man schnell wieso Yamaha auf ihr einen eigenen Cup auf die Reihe gestellt hat, da selbst das Serienmodell ein sicheres Gefühl bei hohem Tempo gibt. Trotzdem ist vor allem im alltäglichen Betrieb Luft nach oben, wenn das ruppige Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen und das schlechte Feedback des Bremshebels zu einigen Frustmomenten während der Fahrt sorgt.

Eine klare Aussage lässt sich zur neuen RC 390 treffen: Sie ist keine 390 Duke mit Verkleidung. Dank zahlreicher Anpassungen an Chassis, Ergonomie und Optik kommt sie als eigenständiger Supersportler daher, der nicht nur Leuten mit A2-Führerschein Freude bereiten wird. Dank hochwertiger Fahrwerkskomponenten zeigt sie sich als sehr alltagstauglich und wer ein Trainingsbike für kompakte Rennstrecken sucht, findet hier ein Bike, das bereits ab Werk viel Potential mitbringt.

  • drehfreudiger Motor
  • genügend Leistung für Alltag und kompakte Rennstrecken
  • gute Basis für Rennstreckenumbauten
  • stabiles Fahrverhalten
  • langstreckentauglich
  • schlechte Gasannahme bei niedriger Drehzahl
  • nicht genügend Feedback im Bremshebel
  • Kniewinkel könnte für manche Fahrer zu spitz sein
  • viel Fahrspass
  • geringes Gewicht und schmale Silhouette
  • laufruhiger, zugänglicher Motor
  • gute Ergonomie
  • umfangreiches Elektronikpaket
  • ContiRoad als Serienbereifung
  • Out-of-the-box Rennbike
  • Quickshifter könnte sanfter schalten

Passende Motorrad Bildergalerien

Pfeil links Pfeil rechts