Suzuki Worldwide GSX-R Cup Finale

Die besten Suzuki Fahrer aus aller Welt gehen beim Worldwide GSX-R Cup Finale an den Start. Bravo Maxa berichtet live.

Suzuki Worldwide GSX-R Cup Finale, Atlanta Road, Georgia, USA

Die Regeln: Nur die Besten Suzuki-Fahrer pro Land dürfen hier an den Start. Gefahren wird auf Suzuki GSX-R 750 - Serie, zwei Trainings-Sessions + zwei Qualifying-Sessions zu je 25 Min. - die bessere Zeit gilt. Es werden zwei Rennen zu je 12 Runden gefahren.
Für Österreich startet Christian Zaiser. Nachdem aber Martin Bauer und Robert Ulm in der deutschen IDM-Serie ganz vorne mitmischen, sollen sie unter deutscher Flagge angreifen und Pokale holen. So gesehen haben wir also drei Österreicher am Start. Der Atlanta Road-Kurs ist mehr als anspruchsvoll. Mächtige Berg- und Talfahrten, vor Start-Ziel stechen die Fahrer blind in eine bergab Rechts. Was passiert, wenn man hier den Einlenkpunkt verpasst, zeigt bereits in der 3. Trainingsrunde der motivierte Franzose und bleibt nach mehreren astreinen Flik-Flaks kurz vor der Mauer liegen.
Neben dem fahrerischen Potential entscheidet, wer die Fahrwerks- abstimmung flott und so gut wie möglich hinbekommt. Christian Zaiser's Mechaniker und Suzuki-Spezialist Peter Bogoly, muss tief in die Trickkiste greifen um das passende Set-Up herauszufinden. Am Ende des Qualifyings steht Zaiser am 17. Platz und zeigt sich doch enttäuscht.

Das Strecken-Layout ist derart extrem und der Belag ist in den heiklen Passagen mit rutschigen Asphaltflecken gespickt, dass Zaiser eher den Mittelweg zwischen schnell und Motorrad verschrotten geht. Wer fliegt, fliegt heim, denn Ersatzmaschine gibt es keine.

Martin Bauer findet schneller eine gute Abstimmung und landet in den Qualifyings auf Platz zwei und drei - ergibt den 4. Startplatz, Robert Ulm erkämpft den 8. Die Ami's sind mit Heimvorteil kaum zu biegen, trotzdem brennt sie der Spanier Fores eindeutig her. Sonntag dann endlich die Rennen. Bauer erwischt einen guten Start, biegt als zweiter in die erste Ecke, kommt zu weit nach aussen und muss einige Fahrer innen vorbei lassen. Zaiser und Ulm kämpfen im Mittelfeld. Während Ulm mit dem Gabel-Set-Up nicht zurecht kommt, fightet Christian Zaiser und steigert sich mit jeder Runde, geht an Ulm vorbei und schiebt sich am Ende ins vordere Drittel auf Platz 9. Nach dem Fehler in der ersten Ecke ist Bauer heiss und findet wieder den Anschluss an das Führungs-Trio.

Gegen Rennende geht er dann am Südafrikaner vorbei und wird hinter zwei Amerikanern Dritter! Zum Zuschauen ist es dort absolut irre. Von der Zielgeraden aus sieht man rauf zu der besagten bergab Rechts. Wie die Piloten dort runterfetzen erinnert an einen Zielhang beim Abfahrtslauf, hab ich bisher noch nicht gesehen so etwas, Hut ab! Nach drei Stunden Pause dann Rennen Nr. 2. Bauer kommt als 5. aus der ersten Runde, Zaiser macht in der ersten Runde bereits ein paar Plätze gut, Ulm knapp vor ihm. Kurz darauf sieht Zaiser den Robert in der Wiese und geht vorbei, macht Druck und verbessert laufend seine Position.
Von Startplatz 17 aus fährt Christian Zaiser ein tadelloses Rennen und wird abermals 9. Martin Bauer sitzt am 5. Platz fest und fährt diesen sicher ins Ziel. Am Ende werden die Punkte beider Rennen addiert, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Gratulation an unsere Jungs: Martin Bauer, 4. Platz, Christian Zaiser 7. Platz und Robert Ulm schafft es knapp nicht unter die ersten 10.
Mehr zu diesem Mega-Event und warum Kevin Schwantz früher wie ein Besessener angedrückt hat, im nächsten Reitwagen. Hi, I'm Bravo Maxa reporting live from Amerika, Atlanta Road und gehe jetzt schlafen.

 

Text: BravoMaxa
Fotos: Fotofreak

www.suzuki.at

www.fotofreak.org

 

Bericht vom 18.10.2004 | 4'527 Aufrufe

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