Endurance-Meisterschaft geht 2018 an Wunderlich Motorsport

Endurance-Meisterschaft geht 2018 an Wunderlich Motorsport

Zweiter Meisterschafts-Gewinn nach 2017

Nach 2017 gewinnt Wunderlich Motorsport 2018 erneut die Endurance-Meisterschaft beim Reinoldus Langstreckencup (RLC) am Nürburgring.

Die ganze 2018er-Saison war gekennzeichnet von einem harten Kopf an Kopf-Rennen des ViVa-Racing- und des Wunderlich Motorsport-Teams in der Endurance-Klasse des RLC. So ging das Wunderlich Motorsport-Team mit nur einem Punkt Vorsprung am letzten Renntag, am 3. Oktober 2018, an den Start.

Von der INTERMOT zum Nürburgring

„In ein solches Rennen, bei dem alles passen muss, geht man perfekt vorbereitet. Unsere Techniker haben die Wunderlich S 1000 RR mit der Startnummer 410 akribisch vorbereitet. Und unsere Boxencrew wurde vom ProKASRO-Team, das erfolgreich in der Endurance WM engagiert ist, unterstützt. Die Abläufe beim Fahrerwechsel, beim Tanken und beim Reifenwechsel wurden hart trainiert. Wir wollten nichts dem Zufall überlassen!“, so Frank Hoffmann, Geschäftsführer und Motorsportchef bei Wunderlich. Die Fahrer, neben Frank Hoffmann selbst, sassen Sebastian Klettke und Thilo Günther im Sattel, waren angesichts der Chance, den Meistertitel nach 2017 erneut nach Sinzig zu holen, bis unter die Haarspitzen motiviert. Hoffmann, der einen Tag vorher noch die Wunderlich Pressekonferenz auf der INTERMOT in Köln geleitet hatte, war danach zum Nürburgring aufgebrochen und hatte es sich nicht nehmen lassen, das Rennen zu fahren. Auch Erich Wunderlich, der geschäftsführende Gesellschafter der Wunderlich GmbH, unterstützte sein Team beim Finalrennen.

Konkurrenz durch Defekt ausgefallen

Am Ende war das ViVa-Racing Team, das auf Aprilia antrat, durch einen technischen Defekt zurückgeworfen worden. Der Zeitverlust gegenüber der Wunderlich BMW war uneinholbar. Da war der unglaubliche, nur 30 Sekunden dauernde, Stopp in der Wunderlich Box, bei dem 24 l getankt, beide Reifen und der Fahrerwechsel sicher durchgeführt wurden, nur noch Kür. Frank Hoffmann dazu: „Wir hätten das letzte Rennen lieber auf der Rennstrecke gewonnen. Wir haben uns in dieser Saison wirklich harte Kämpfe mit den ViVa-Leuten geliefert, die aber immer vom beiderseitigen Sportsgeist getragen waren. Wir bedauern das Pech des ViVa-Racing-Teams, denn wir wissen selbst wie nahe Sieg und Niederlage manchmal beieinander liegen. Aber natürlich freuen wir uns riesig über den Doppelsieg in der Endurance-Klasse des RLC.“

Bericht vom 06.10.2018 | 2'238 Aufrufe

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