Rallye Dakar 2019 Abschlussbericht – KTM holt 18. Sieg in Folge!

Rallye Dakar 2019 Abschlussbericht – KTM holt 18. Sieg in Folge!

Toby Price siegt mit der letzten Etappe auch in der Gesamtwertung

Bei der heurigen Dakar Rallye konnte man sich bis zum Schluss nicht sicher sein, dass der geringe Vorsprung des Vortages auch wirklich halten kann. Wie das Drehbuch eines guten Thrillers war die Dakar 2019 bis zur letzten Etappe spannend. Toby Price auf KTM führte nur knapp eine Minute vor Pablo Quintanilla/Husqvarna und auch der KTM-Pilot Matthias Walkner wollte seinen Titel des Vorjahres verteidigen. Am Ende konnte sich Price dann doch durchsetzen, Walkner wurde Zweiter und Quintanilla komplettiert das Podest.

Es gibt Situationen, bei denen man sich sogar als völlig Neutraler denkt, dass es eigentlich unfair ist, dass nun gerade dieser oder jener den Sieg holt, denn verdient hätte ihn ein anderer. Bei der Dakar 2019 war dies glücklicherweise kein Thema, denn Toby Price machte gerade auf der letzten Etappe klar, warum genau er und seine KTM die goldrichtigen Gesamtsieger sind. Denn just auf der 10. Etappe holte Price seinen ersten Tagessieg und setzte sich sogar noch deutlich von seinen beiden Verfolgern ab – Pablo Quintanilla auf Husqvarna und Matthias Walkner auf KTM waren die letzten, die ihm noch in die Quere hätten kommen können.

Toby Price und seine KTM liefern eine unschlagbare Performance ab

Quintanilla tat genau das, was man von einem ehrgeizigen Rennfahrer in dieser Situation erwartet: Mit nur einer Minute Rückstand auf lediglich 112 Kilometern volle Attacke ab der ersten Minute. Er ging zwar bereits nach knapp 10 Minuten zu Boden und fiel durch den Zeitverlust daher auf den dritten Gesamtrang hinter Matthias Walkner zurück, aber er hat es wenigstens probiert – meine Anerkennung hat er auf jeden Fall. Walkner wiederum hatte nur wenig Chancen bei einem derart souveränen Toby Price die 6:35 Minuten aufzuholen und kann sich dadurch mit etwas weniger als 10 Minuten Rückstand über den zweiten Gesamtrang freuen. Mit der Titelverteidigung wurde es damit zwar nichts, für KTM war aber auch die Dakar 2019 wieder ein Fest zum Feiern – vor allem für die KTM-Gruppe. Denn mit Andrew Short pirschte sich auch noch der zweite Husqvarna-Werksfahrer Andrew Short an das Podium heran und belegt mit 44 Minuten Rückstand den vierten Platz.

Versöhnung für Honda und Yamaha?

Erst dahinter kommen die Japaner auf ein versöhnliches Resultat, nachdem Yamahas Adrien van Beveren ausschied, holt Xavier de Soultrand für die Blauen den 5. Platz, während für Honda Jose Ignacio Cornejo den 6. Gesamtrang holt. Wären nicht alle Mit-Favoriten vorzeitig ausgeschieden, hätten sowohl Honda als auch Yamaha noch weiter vorne stehen können. Aber das ist nun mal das Besondere an der Dakar – niemand kann ahnen, wer am Ende die Nase vorne hat.

Alle Etappen der Dakar 2019:

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Bericht vom 18.01.2019 | 2'989 Aufrufe

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