Das Berner Oberland mit BMW – Teil I

Das Berner Oberland mit BMW – Teil I

Schweizer Motorradtour - Oben ohne im Berner Oberland

Hier kommt die total tolle Töff-Tour auf den neuesten BMW-Krädern durch das Berner Oberland der Schweiz. Mit all den typischen Sehenswürdigkeiten der krass kurvenreichen Gegend, inkluding Gipfelstürmereien, Käse aus dem Emmental, Keksen, Keröllstrecken - aber hauptsächlich tollkühnen Passsträsschen wie aus dem Bilderbuch.

„Aber nicht, was ihr jetzt denkt, Jungs!!!“ Die Topp-Schmankerln dieser zweiteiligen Reisegeschichte auf einer knall neuen, „voll schnieken“ BMW R nineT erlebt die Autorin aktuell aus der Perspektive der Sozia-saBine. Denn: „Bei Fläppe* wech magste inne Schweiz oben auf dem Krad ohne nich erwischt werden. Auch im Berner Oberland nicht!“ Motto der Aktion, wenn auch zwiegespalten: Hauptsache auf einem Krad dabei sein, pfiffige Reiserouten auf passgenauen Pässen und pfundigen Pfaden entdecken und erobern. Wenn auch alles von hinten passiert - statt direkt am Lenker Regie zu führen. Der Pilot indes ist schnell gefunden, denn Kay B. von der Louis Fun Company lässt nichts aus, wenn er die saBine zur beschaulichen Schweiz-Tour einlädt, die aber wegen der Schlappe „ohne Fläppe“ zurzeit nicht selbst ans Ruder darf. Agilo-Thilo heisst die Geheimwaffe, die ab sofort die saBine über all die tollkühnen Strassen und Strässchen bis hinein in den Geröllhang pilotieren darf. Muss!

Welche BMW darf's denn sein?

Ausstaffiert mit den neuesten Lady-Klamotten und damit eines modernen Cafe Racers würdig, erwarte ich mit all den anderen die pralle Macht der Schweizer BMW-Garde vorm Hotel Stadthaus im urhelvetischen Burgdorf. Hoch droben, zwischen klobigen Steinmauern auf knorpeligem Kopfsteinpflaster, haben wir die Qual der Wahl bei der neuesten Generation aus dem Reitstall der Schweizer BMW Company, frank und frei zum Hernehmen aus Zürich eingeflogen. Doch wer davon bietet ausreichend Platz für den Hintern hinterm Pilot? Der erste Reisetag ist angekündigt für eine Tour zwischen 140 und 160 km. „Je nach Lust und … Ausdauer!“ Die BMW R nineT mit zweigeteilter Sitzbank und klassischem Design in glänzendem Schwarz-silber muss es sein. Denn „das ausgeglichene Ergonomie-Dreieck und der noch etwas flachere Lenkkopfwinkel lassen Dich aufrecht und entspannt neue Routen entdecken.“ Heisst es geschmeidig im Pressetext zur tollen R nineT. Ob das auch auf die Sozia-saBine zutrifft?

Um die 34 Grad - ohne Schatten

Die BE! TOURISMUS AG in Bern hat schliesslich nichts ausgelassen, uns allen das Paradies des Berner Oberlandes näher zu bringen. Schliesslich steht die Schweiz nicht nur für Wintersport, wenn auch die schneeweissen Gebirgsketten der nahen Viertausender (Jungfrau, Mönch, Grosses Fiescherhorn, Schreckhorn, berüchtigte Eiger Nordwand) bei unseren Touren die allgegenwärtige Kulisse bilden. Dem Schnee kommen wir mitten im Sommer dennoch ganz nah. Aber erst beim zweiten Teil der Tour. Zunächst erwartet uns für den ersten Fahrtag mitten in der Zeit der Sommersonnenwende ein ausgeklügeltes Ensemble „kleine kurvige Nebenstrassen durch die Voralpenlandschaft des Kanton Bern.“ Bei um die 34 Gräder im nicht vorhandenen Schatten lassen wir uns einzig durch das „insgesamt schweizerische Tempo“ etwas einbremsen: Töff-Redakteur Werner als Insider gibt uns einige bedingungslos einzuhaltende Regeln mit auf die Tour. „Am gelben Zebrastreifen bei wartenden Fussgängern einfach IMMER sofort anhalten!

Nur der Emmentaler ist ein Emmentaler

Geschwindigkeitslimits einfach IMMER einhalten!“ Unsere Tour-Guides bewahren uns allerdings vor allzu langen Passagen durch verkehrsintensive Regionen. Ausserdem wählen Agilo-Thilo und ich natürlich die schnelle der beiden Gruppen. Um auch die Routen mit ohne Verkehrsüberwachung lustvoll auszukosten. Davon gibt es reichlich auf der Tour am ersten Reisetag, der uns bei den klug gewählten Zwischenstopps „neben landschaftlichen auch kulturelle und kulinarische Feinheiten der Gastgeberregion“ kennenlernen lässt. Dazu zählt eine aufschlussreiche – und leckere - Besichtigung der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern im Emmental: „Nur der Emmentaler aus unserer Region ist der ECHTE Emmentaler, mit Aufdruck AOP!“ (www.emmentaler-schaukaeserei.ch).

Biscuits als Nachspeise

Unvergessen, vor allem für die Belegschaft, natürlich auch unser Angriff auf die Kambly-Biscuits beim „Kambly Erlebnis“ in Trubschachen. „Hier ist alles in Butter“ – bis wir kamen und den Laden für umsonst fast leer frassen …, plus leggah Mittagessen inkluding Gipfelsturm und Bergpanoramen satt. Die erste Tour endet abends am Golfhotel Les Hauts de Gstaad im Saanenland. Der zweite Reisetag startet und endet auch hier – und erwartet Euch im zweiten Teil des Reiseberichts „Oben ohne im Berger Oberland“.

Den gesamten Streckenverlauf des ersten Tages könnt ihr HIER optimal verfolgen und nach fahren.

Autor

sabinewelte

SABINEWELTE

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Bericht vom 05.07.2017 | 10'260 Aufrufe

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