Die besten Routen für eine Motorradtour ans Nordkap

Die besten Routen für eine Motorradtour ans Nordkap

Wege ans Nordkap

Eins ist klar: Es ist weit. Aber mit dem Motorrad auf eigenen Rädern bis an den nördlichsten Zipfel Europas zu fahren - das ist eine Tour für’s Leben! Egal welche Route du wählst, du musst mit mindestens viereinhalb Tausend Kilometern auf nordischem Asphalt rechnen. Aber welche Routen gibt es denn? Und wann ist die beste Reisezeit? Der Skandinavien-Spezialist und Motorradtouren-Veranstalter Feelgood Reisen gibt Antworten auf die häufigsten Fragen.

Das Nordkap ist ein magischer Punkt hoch oben im Norden Europas. Du fährst durch mehrere Klimazonen und erlebst den Wechsel von Wetter, Landschaft und Vegetation zwischen Mitteleuropa und den Küsten des polaren Eismeers. Es ist eine Tour der Extreme, die auch ihre Anforderungen stellt an Ausdauer und Ausrüstung von Motorrad und Motorradfahrern. Eine Motorradtour ans Nordkap ist ein Abenteuer – aber gut vorbereitet, wird daraus eine unvergessliche Traumreise.

Welche Routen sind die besten für eine Motorradtour ans Nordkap?

Es ist wie mit Rom: Viele Wege führen ans Nordkap. Je nach dem, wie viel Zeit du für deine Nordkap-Tour hast, kommen schon verschiedene Routen in Frage. Es ist auch eine Frage, wie stark ausgeprägt dein Entdecker-Gen ist: Willst du möglichst viele touristischen Highlights in Skandinavien „mitnehmen“ oder bist du mehr der Typ für Touren abseits der Touristenströme? Hier kommen vier Beispiele für vier verschiedene Profile.

1. Wenn du nicht viel Zeit hast

Wenn du nicht mehr als rund zwei Wochen Zeit investieren kannst, dann wird deine Nordkap-Tour fahrintensiv und kurz und knackig: Die Route führt dich durch das schwedische Inland recht zügig in den Norden. Du passierst zahllose breite Ströme auf deiner Fahrt durch Lappland. Vom Nordkap als Wendepunkt folgst du der norwegischen Küste gen Süden und kommst schliesslich durch das norwegisch-schwedische Bergland wieder zur Fähre in Göteborg. Diese 15-Tage-Tour ist bei Feelgood Reisen als fertig ausgearbeitete Roadbook-Tour mit Fähren und allen Hotels bereits zum fairen Preis ab 1750 Euro buchbar.

2. Du willst mit Sozia entspannt ans Nordkap

Es ist die grosse Skandinavien-Rundreise durch Südschweden, Finnland und Norwegen mit vielen Highlights und dennoch moderaten – auch soziaverträglichen – Tagesetappen. In drei Wochen fahrt ihr durch das idyllische Bullerbü-Schweden, erlebt die tolle Schifffahrt durch die Stockholmer Schären nach Helsinki. Durch die finnische Seenplatte und die karelischen Wälder nähert ihr euch dem Norden. In einer tollen Blockhaus-Lodge macht ihr einen Zwischenstop mit Zeit für die Stille und Natur Lapplands. Weiter dann ins Reich der Mitternachtssonne und zum Traumziel Nordkap. Es folgen Tage auf den Lofoten und entspannte Etappen durch Norwegen zurück gen Süden.

3. Wenn schon Nordeuropa – dann auch mit Fjorden!

Viele möchten, wenn sie denn schon mal Richtung Norden fahren, auch möglichst „alles“ Sehenswerte auf einer Reise dabei haben. Skandinavien ist gross und die Entfernungen summieren sich leicht auf Tausende Kilometer. Um das Nordkap und die Fjorde Westnorwegens zu kombinieren, braucht man mit dem Routing von Feelgood Reisen nicht mehr als 22 Tage Zeit. Der Clou zum „Strecke machen“ und Zeit gewinnen sind die längeren Schiffspassagen am Anfang und am Ende der Tour. Dadurch steht mehr Zeit in den besonders interessanten Regionen zur Verfügung.

4. Für Entdeckertypen: Nordkap für Wikinger

Eigentlich ist es Sünde und schade um die vielen gefahrenen Kilometer und die abgefahrenen Reifen, wenn man „nur“ ans Nordkap fährt und die ganze spannende Region dort oben am Eismeer nicht besucht. Feelgood Reisen empfiehlt Motorradfahrern mit starkem Entdeckerdrang die Route Nordkap für Wikinger, die in die absolute Einsamkeit und in den echten, wilden Norden am Ende Europas führt.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Motorradtour ans Nordkap?

Wer zu früh fährt, den bestraft das Wetter! Ganz hoch im Norden schmilzt das Eis auf Flüssen und Seen erst im Mai und es kann in der ersten Junihälfte noch ziemlich frostig sein. Feelgood Reisen empfiehlt die Reise so zu planen, dass man frühestens zum kalendarischen Sommeranfang am Nordkap aufkreuzt. Die besten Erfahrungen mit stabilem Wetter und angenehmen Temperaturen hat Feelgood Reisen mit Nordkap-Touren im August. Ab September muss dann schon wieder mit anspruchsvoller Witterung gerechnet werden. Zwar ist die so hoch im Norden früh einsetzende Herbstfärbung ein fantastisches Farbenspiel, aber wer möchte schon riskieren, auf frostglitzernden Strassen unterwegs zu sein?

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Wie weit ist es von Tankstelle zu Tankstelle im Norden von Skandinavien?

Trotz der geringen Bevölkerungsdichte hat der Norden Skandinaviens eine hervorragende Infrastruktur. Man muss jedoch davon ausgehen, dass man unterwegs hauptsächlich an Zapf-Automaten tankt. Der Vorteil: Sie sind rund um die Uhr verfügbar. Der Nachteil: Ohne Kreditkarte mit PIN geht gar nichts.

Wie organisiere ich unterwegs einen Reifenwechsel?

Der Asphalt im Norden ist rau und griffig und nagt mitunter etwas stärker am Profil, als wir es in Mitteleuropa gewöhnt sind. Ausserdem sollte man vor Beginn der Tour gut überlegen, wie viele Tausend Kilometer die Reifen noch halten, oder ob man nicht gleich neue Reifen aufzieht. Mit An- und Abreise kommen je nach Route leicht sechs- bis achttausend Kilometer zusammen. Motorradwerkstätten und Reifenhändler sind rar im Norden vom Norden. Wenn man vor der Tour weiss, dass ein Reifenwechsel unterwegs nötig ist, dann ist Feelgood Reisen seinen Kunden dabei behilflich, dies vorab zu organisieren.

Wann sieht man die Mitternachtssonne am Nordkap?

Um Mitternacht! Kleiner Scherz. Die Sonne geht am Nordkap im Sommer tatsächlich wochenlang überhaupt nicht unter! Sie scheint also permanent. Und solange keine Wolken den Himmel bedecken, ist die Sonne rund um die Uhr zu sehen. Am Abend sinkt sie zwar und erzeugt häufig ein schönes, lang anhaltendes Abendrot. Aber statt im Westen unterzugehen, bleibt sie einfach über dem Horizont und wandert immer weiter am Himmel entlang Richtung Norden, bis sie dann irgendwann nach Mitternacht gen Osten wieder höher steigt. Am Nordkap mit dem markant gen Norden abfallenden Felsplateau wird dieses Schauspiel natürlich besonders gern beobachtet. Da teilen sich Kreuzfahrtgäste mit Wohnmobilurlaubern und Motorradfahrern die Aussichtsplattform. Aber den freien Blick auf den nördlichen Mitternachtssonnen-Himmel hat man praktisch überall entlang der Nordküste Skandinaviens. Und nicht nur dort! Im gesamten Gebiet nördlich des Polarkreises kommst du in den Genuss der im Sommer nicht untergehenden Sonne. Je weiter nördlich, desto länger dauert der „polare Sommertag“. Am Polarkreis – etwa auf der Höhe von Rovaniemi in Finnland, Jokkmokk in Schweden und Saltfjell in Norwegen geht die Sonne drei Wochen lang nicht unter – etwa vom 12. Juni bis 1. Juli. Und am Nordkap bleibt die Sonne sagenhafte elf Wochen oberhalb des Horizonts. Um es kurz zu machen: Man muss also überhaupt nicht ausgerechnet zur Sommersonnenwende da oben sein! Im Gegenteil: Die Erfahrung lehrt, dass im späteren Sommer das Wetter oftmals freundlicher ist, was insbesondere Motorradfahrer zu schätzen wissen.

Alle Info zu den vier verschiedenen Nordkap-Touren von Feelgood Reisen gibt es hier: https://www.feelgoodreisen.de/motorradreisen/nordeuropa/norwegen/

Bericht vom 22.03.2019 | 2'440 Aufrufe

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