Fundriding Charity-Touren Programm 2026
Im Sattel Asien erkunden und Gutes tun
Abenteuer, Motorradfahren und echte Hilfe vor Ort - genau das verbindet das Fundriding-Konzept der Kleinen Hilfsaktion. Teilnehmer erleben ferne Länder auf zwei Rädern und unterstützen gleichzeitig soziale Projekte.
Fundriding: Abenteuer und Hilfe auf zwei Rädern
Das Konzept von Fundriding verbindet Motorradreisen mit konkreter Entwicklungsarbeit. Die Touren funktionieren ähnlich wie ein Sponsored Walk aus der Schulzeit - nur eben auf zwei Rädern und in Regionen, in denen die Hilfe direkt umgesetzt wird. Zielgebiete sind aktuell Laos, Kambodscha und Indien.
Teilnehmer erleben dabei nicht nur spektakuläre Landschaften, sondern erhalten auch direkte Einblicke in die Projekte der Kleinen Hilfsaktion. Während der Tour wird sichtbar, wie Entwicklungsarbeit funktioniert und welche Wirkung Unterstützung vor Ort haben kann.
Die Gruppen bleiben bewusst klein: Maximal 15 Fahrzeuge, begleitet von drei Guides, einem Mechaniker sowie einem Servicefahrzeug für das Gepäck. Dadurch bleibt genügend Zeit, auf jeden Teilnehmer einzugehen - auch wenn jemand noch wenig Erfahrung mit Motorradreisen hat.
Die Touren wurden von Roland Debschütz, Gründer und Leiter des Vereins Kleine Hilfsaktion e.V., persönlich zusammengestellt. Jede Route verbindet eindrucksvolle Motorraderlebnisse mit Begegnungen und Projekten vor Ort.
Süd-Indien-Tour 2026: Von Kerala bis Goa
Ein besonderes Highlight im Programm ist die Süd-Indien-Fundridingtour, die Ende 2026 stattfindet. Die Route führt durch die indischen Bundesstaaten Kerala und Karnataka bis nach Goa.
Gefahren wird auf Royal Enfield Himalayan 450, Bullet 500 Classic, Hunter 350 oder alternativ auf einem kräftigen Yamaha Aerox 155 Roller. Die Mischung aus Motorrädern und Rollern zeigt, dass diese Reise für viele unterschiedliche Fahrer geeignet ist.
Die Strecke verbindet abwechslungsreiche Landschaften, Kultur und das authentische Indien] abseits klassischer Touristenrouten.
Die nächste Ausgabe dieser Tour findet vom 21. November bis 5. Dezember 2026 statt.
Laos und Kambodscha: Der Fundriding-Klassiker
Neben Indien gehört der Laos-Kambodscha-Fundride zu den etablierten Touren im Programm. Zwei Wochen lang erleben die Teilnehmer Südostasien aus einer besonderen Perspektive.
Startpunkt ist Luang Prabang in Nord-Laos, eine der bekanntesten Städte der Region. Von dort geht es auf 125-ccm-Automatikrollern durch beeindruckende Natur und ruhige Regionen mit wenig Verkehr. Die entspannte Fahrweise passt perfekt zu Land und Menschen.
Nach etwa einer Woche und rund 1.000 Kilometern endet der Laos-Abschnitt in Vientiane. Von dort geht es per Flug weiter nach Phnom Penh in Kambodscha.
Projekte erleben statt nur darüber zu hören
In Kambodscha steht die Projektarbeit im Mittelpunkt. Hier begann vor 19 Jahren die Arbeit der Kleinen Hilfsaktion.
Ein wichtiger Bestandteil der Reise ist der Besuch der Schule der Organisation mit 269 Kindern. Das dort stattfindende Schulfest zählt zu den emotionalsten Momenten der gesamten Tour.
Ein weiteres besonderes Element: Jeder Teilnehmer bringt einen gebrauchten Rollstuhl oder Rollator als medizinisches Gepäckstück mit. Diese Hilfsmittel werden vor Ort persönlich übergeben. Für viele Menschen bedeutet das neue Mobilität und ein deutlich verbessertes Leben.
Der Abschluss bei Angkor Wat
Die letzten Etappen führen durch Kambodscha bis nach Battambang. Von dort geht es per Boot nach Siem Reap, wo sich die weltberühmten Tempelanlagen von Angkor Wat befinden.
Die etwa sechsstündige Bootsfahrt bildet einen stimmungsvollen Abschluss der Reise. Anschliessend erleben die Teilnehmer eines der beeindruckendsten kulturellen Highlights Südostasiens.
Der nächste Termin für den Laos-Kambodscha-Fundride findet vom 16. bis 30. Januar 2027 statt.
Motorradreisen mit Sinn
Fundriding zeigt eindrucksvoll, wie Motorradreisen und soziales Engagement zusammenpassen. Teilnehmer erleben faszinierende Länder auf zwei Rädern, treffen Gleichgesinnte und sehen gleichzeitig, welche Wirkung konkrete Hilfe vor Ort entfaltet.
Die Plätze sind bewusst begrenzt - pro Tour stehen rund 15 Startplätze zur Verfügung.
Bericht vom 06.03.2026 | 1.156 Aufrufe