Enduro Test 2009

KTM 125/Husqvarna 310/KTM 400/Husaberg 570 im Vergleich!

Endurotest 2009

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder rumort es in jedem Offroad Infizierten, wenn die kalte Jahreszeit hereinbricht. Die letzten Rennen sind geschlagen und der Rennkalender fürs neue Jahr füllt sich täglich mit neuen Terminen. Da stellt sich immer wieder die Frage aller Fragen: Welche ist wohl das beste Motorrad für mich für die neue Saison?
Die Hersteller sind ja auch gemein. Ständig neue Modelle, eine fescher wie die andere und mit immer besserer Technik. Man sollte sich einmal Zeit nehmen und in sich gehen. Alle Magazine wegräumen, die Garage verschliessen und alles, was einem nur annähernd an Enduro erinnern könnte, verstecken. Dann kann die Selektion fern aller Einflüsse beginnen.

 

Wir haben uns diesmal die ganze Bandbreite vorgenommen, um die Unterschiede unserer 4 Kandidaten aufzuzeigen. Das kleinste Offroadbike, das grösste und die neue goldene Mitte.
Ich will euch nicht die Illusion rauben, doch eines stellte sich wieder mit Nachdruck heraus. Was zählt ist nicht die Leistung, sondern der Fahrer. Der, und dessen Können ist entscheidend, und hier liegt die Wahrheit. Doch können verschiedene Kubaturen die Leistung der Fahrer und somit deren Rundenzeiten sehr wohl auch positiv beeinflussen. Dies ist aber eine Gratwanderung. Das bedeutet, dass ein weniger guter Fahrer zwar mit mehr Kubik zu Beginn meistens besser zurecht kommt, doch wird die Leistung zuviel, geht der Schuss nach hinten los. Also probieren geht über studieren!
 

Unsere Testcrew

Lisi Mucha, ehem. Enduro Europameisterin Derek Bratcher, Gesamtsieger ProLites ACC Ferdinand "6h Maschine" Kreidl, Gerhard "Haki" Lechner, erfolgreichster Ö Rennveranstalter und Edi Ederer.

 

Teststrecken

MX/CrossCountry Track
Hardcore Wälder in Niederösterreich
 

Enduro 09 Video

Videodreh: Arlo
Videoschnitt: KarolettaLambretta
 

KTM 125 SX

Sie ist die kleinste und leichteste (erwachsene) KTM die es zu kaufen gibt.
Schon beim Ausladen geht ein Schmunzeln durch die Menge. So ein liebes kleines Ding, na was willst du einmal werden, wenn du gross bist? Doch in der Kleinen steckt weit mehr als die meisten vermuten würden.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 92 kg spielt die KTM in einer völlig anderen Liga. Sie ist damit 27kg leichter als die Husaberg! Dies merkt man eklatant. Anlieger werden mit einem Speed genommen, der um Welten schneller ist als bei allen anderen Bikes im Test.

Bergab fliegt sie über Wellen und beim Bremsen liegen die Bremspunkte weit weg von allen anderen. Doch fordert die KTM den Fahrer. Schaltfaule Genossen werden verzweifeln. Die KTM mag es hart und giert nach Vollgas.

Doch selbst die grössten Zweifler und hubraumverwöhnte Tester fuhren nach kurzer Zeit mit der KTM die schnellsten Rundenzeiten. Da begannen manche Weltbilder kräftig zu wackeln. Ungläubig wurden die letzten Jahre überdacht, bin ich womöglich auf dem falschen Bike gesessen? Sollte ich mir eine 125er als Trainingsbike zulegen, damit der Kurvenspeed steigt?

Auf klassischen Endurotracks mit langen Auffahrten und Steilhängen muss dann aber alles passen, um noch mit den grösseren Bikes mithalten zu können.
Hier hat sie im Normalfall die rote Laterne. Trotz des kleinen Motors baut die KTM sehr viel Traktion auf und mit Ihrem langen ersten Gang schafft sie Steigungen die man, ihr kaum zutrauen würde. Durch den kurzen Rahmen kommt schon relativ viel Unruhe ins Fahrwerk, hier wäre ein Lenkungsdämpfer ein "must have". Die absolute Nummer 1 ist die Kleine im Bachbett oder überall, wo man mit den anderen Bikes 3 mal überlegen würde, sich das anzutun.
Hier glaubt man eher auf einem Mountainbike mit Motor zu sitzen. Die Kupplung ist übrigens die leichtgängigste, die wir je ziehen durften.
Den Fun Faktor gewinnt die kleinste KTM ganz klar! Kein anderes Motorrad kann man so leicht mit Vollgas durch die Gegend jagen. Die Grinser unter den Helmen waren bei der 125er am grössten. Jetzt kann ich mir ungefähr vorstellen, welchen Spass ein Weltmeister haben muss, wenn er ein grosses Bike mit Vollgas durch die Sonderprüfungen jagt!

Preis in Österreich: 6.698,-

KTM 125 SX Technische Daten

Motor 1-Zylinder, 2-Takt-Motor
Hubraum 124,8 ccm
Bohrung/Hub 54 x 54,5 mm
Starter/Batterie Kickstarter
Getriebe 6 Gänge
Vergaser Keihin PWK-S 38 AG
Steuerung Auslasssteuerung
Schmierung Gemischschmierung 1:40
Primärtrieb 23:73
Sekundärübersetzung 13:50
Kupplung Mehrscheibenkupplung im Ölbad, hydraulisch betätigt
Rahmen Zentralrohrrahmen 25CrMo4 Stahl
Federung vorne WP-USD Ø 48 mm
Federung hinten WP-PDS Federbein
Federweg vorne/hinten 300/335 mm
Bremse vorne/hinten Scheibenbremse Ø 260/220 mm
Felge vorne/hinten 1,60 x 21"; 2,15 x 19" Excel
Bereifung vorne/hinten 80/100-21"; 100/90-19"
Steuerkopfwinkel 63°
Radstand 1471 ± 10 mm
Bodenfreiheit 390 mm
Sitzhöhe 985 mm
Tankinhalt ca. 8 Liter
Gewicht (fahrfertig) ca. 90,8 kg

Vorteile

Nachteile

     + Preis
     + Gewicht
     + Fun Faktor

     - Gewöhnungsbedürftige Motorcharakteristik
     - unruhiges Fahrwerk

Husqvarna 310 TE

Die Italienerin mit neuen Bayrischen Wurzeln ist ganz neu im Geschäft. Das missing-link zwischen der E1 und E2 Klasse. Und das ist genau die Leistung, welche Massen an Hobbyfahrern glücklich machen wird. KTM hat es mit der 400er schon vorgemacht, jetzt ziehen andere nach. Optisch ist die Husqvarna ein Highlight. Hier bricht der Italiener voll durch. Weisser Rahmen, roter Zylinderkopf, eloxierte Schrauben und neue Plastics.

Serienmässig mit Handprotektoren und Kunststoffmotorschutz ausgestattet, bietet die Husqvarna eine perfekte Einspritzanlage und eine etwas grössere Bohrung als ihre kleine Schwester um auf die 297 ccm zu kommen. Die Kupplung hat in der Leichtgängigkeit gegenüber den anderen Bikes das Nachsehen. Der Motor ist mit seinen knapp 300 ccm einfach richtig gut ausgestattet.

Etwas mehr Leistung als eine 250er und doch nicht der Hammer einer 450er. Das ideale Spassbike welche die Masse der Hobbyfahrer nicht überfordern wird und dennoch die nötige Reserve im Steilhang besitzt. Die Husqvarna spielt aber vor allem bei Ihrem Fahrwerk den grössten Trumpf aus. Feinfühlig, progressiv mit genügend Reserven. Die Husky schaukelt sich nie auf, und das Federbein drückt, wie keine andere, die Stollen in den Boden. Egal welche Bodenwellen oder Wurzeln gerade im Weg liegen, die Husqvarna zieht Ihre Bahn unbeirrt fort. Mit einem Gewicht von 115kg zählt sich nicht zur Fliegengewichtsklasse, geht aber noch in Ordnung.

Weniger gut gefällt der Zündschlüssel neben dem feschen Digitaltacho, der im Fahrbetrieb benötigt wird. Ebenfalls nicht ganz ready to race sind die Schalter an beiden Seiten des Lenkers. Die Husqvarna hat den schönsten Klang, das beste Fahrwerk, fühlt sich sehr leichtfüssig an und bietet eine unglaubliche Garantie von 2 Jahren!

Preis in Österreich: 8.699,-

 

Vorteile

Nachteile

     + Fahrwerk / Wendigkeit
     + Motorleistung
     + Garantie

     - Zünschloss / Schalter
     - Gewicht
     - Kupplung
 

 

Husqvarna 310 TE

Motor 1-Zylinder, 4-Takt-Motor
Hubraum 297,6 ccm
Bohrung/Hub 83 x 55 mm
Starter/Batterie Kick- und Elektrostarter/
Getriebe 6 Gänge
Kühlung Flüssigkeit
Zündung digital
Gemischaufbereitung Einspritzung
Federung vorne USD 50
Federung hinten Sachs
Bremsen vorne Brembo, Scheibe, 260 mm
Bremsen hinten Brembo, Scheibe, 240 mm
Bereifung vorne 1,60 x 21, 90/90-21
Bereifung hinten 2,15 x 18, 120/90 -18
Radstand 1496 mm
Länge 226,7 cm
Breite 82
Höhe 128,6 cm
Sitzhöhe 96,3 cm
Bodenfreiheit 30 cm
Trockengewicht 107 kg
Tankinhalt 7,2l

KTM 400 EXC

Die neue 400er ist stärker zurück denn je. Nach eine kurzen Pause wurde erkannt, dass die 400er bereits schon zu beliebt war um sie einfach nicht mehr anzubieten. Ich würde schon vorweg behaupten, die 400er ist die beste 4 Takt KTM! Sie vereint alle Vorzüge. Sie ist das ideale Allroundmotorrad.
Egal ob Erzbergprolog, in den Wäldern Rumäniens, bei der Endurotrophy, auf der MX Bahn oder bei der ACC. Sie wird überall eine gute Figur machen.

Der Motor der 400er ist unglaublich ruhig und smooth zu fahren und wirkt trotzdem spritzig. Kaum zu glauben, wie ein gut abgestimmter Vergasermotor mit den eingespritzten Bikes mithalten kann.

Gegenüber der 450er wirkt sie leichtfüssiger, wendiger und ein wenig spitziger, lässt sich super easy kontrollieren. Gewichtsmässig liegt die mit 114kg etwa gleich auf mit der 450er, fühlt sich beim Fahren aber leichter an.

Die Gabel ist die beste, die KTM je in einer Enduro verbaut hat. Sie ist äusserst feinfühlig und sehr berechenbar. Das Federbein spielt nicht ganz in der allerersten Liga, da kommt bei langgezogenen Wellen schon mal ein wenig Unruhe auf. Alles andere ist einfach ready to race. Die Bremsen wie immer perfekt. Weniger gut gefällt uns, dass die KTM ohne die Fingern zu verbrennen kaum am Heck angegriffen werden kann. Das wurde früher schon mal besser gelöst. Die 400er ist so unauffällig leicht und schön zu fahren, dass man sich sofort auf Anhieb auf ihr wohl fühlt und glaubt das Motorrad schon ewig zu kennen.

Die KTM 400 EXC springt von allen 4 Takt Bikes im Test am schnellsten an (für alle Le Mans Starter).

Preis: 8.998,-
 

Vorteile

Nachteile

     + Allroundtalent
     + Gabel
     + Gewicht
     + Motor

     - Federbein
 

KTM 400 EXC Technische Daten
 
Motor 1-Zylinder, 4-Takt-Motor
Hubraum 393,4 ccm
Bohrung/Hub 95/55,5 mm
Starter/Batterie Kick- und Elektrostarter/12V 4Ah
Getriebe 6 Gänge
Vergaser Keihin FCR-MX 39
Steuerung 4V/OHC mit Kipphebeln
Schmierung Druckumlaufschmierung mit 3 Ölpumpen
Primärtrieb 33:76
Sekundärübersetzung 15:45 (13:52)
Kupplung Mehrscheibenkupplung im Ölbad, hydraulisch betätigt
Rahmen Zentralrohrrahmen 25CrMo4 Stahl
Federung vorne WP-USD Ø 48 mm
Federung hinten WP-PDS Federbein
Federweg vorne/hinten 300/335 mm
Bremse vorne/hinten Scheibenbremse Ø 260/220 mm
Felge vorne/hinten 1,60 x 21''; 2,15 x 18'' Excel
Bereifung vorne/hinten 90/90-21"; 140/80-18"
Steuerkopfwinkel 63,5°
Radstand 1.475 ± 10 mm
Bodenfreiheit 380 mm
Sitzhöhe 985 mm
Tankinhalt ca. 9 Liter
Gewicht (fahrfertig) ca. 113,9 kg (ohne Benzin)
 

Husaberg FE 570

Die Husaberg hat ja schon sehr für Aufsehen gesorgt. Der verdreht eingebaute Motor stellte selbst die Innovationen von BMW in den Schatten.
Aber auch sonst blieb bei dem Bike kaum etwas beim Alten wie zum Beispiel der Heckrahmen aus Kunststoff. Die Husaberg ist ein wahrer Dinosaurier. Die letzte grosse Hardenduro. Doch so schrecklich sich die 570ccm anhören, so nett sind sie zu fahren. Man muss sich halt schon genau überlegen wie weit man den Gashahn öffnet, denn wenn die Husaberg loslegt, sollte man sich schon ordentlich am Lenker festhalten. Eines ist klar, brauchen tut man solche Leistung im Gelände nie, aber Spass macht es schon. Nur wird die 570er auch dann schon mal gefährlich. Sie fordert schon mehr an Konzentration und Kraft, und wenn diese schwindet, steigt die Gipsgefahr proportional an.

Beim Cruisen durch den Wald erkennt man die Vorteile des neu verbauten Motors und deren Schwerpunktsverlagerung. Diese Massen-konzentrierung wirkt sich stark auf die Wendigkeit aus. Oft glaubt man auf einer 450er zu sitzen.

Sehr positiv auch die gut gelungene Abstimmung des Motors. Dadurch hat selbst die 60PS starke Enduro einiges an Schrecken verloren.

Auch besitzt die Husaberg mit Abstand den grössten Lenkeinschlag von allen 4 Bikes! Dies ist schon eine kleine Sensation.
Auf der MX/CrossCountry Strecke fällt sie hinter die anderen zurück.  Fahrwerksmässig ist das PDS Federbein eine Sensation. Gegenüber der KTM wirkt dieses viel progressiver und ist kaum noch von einer Umlenkung zu unterscheiden. Die Gabel hingegen muss etwas Federn lassen. Sie provoziert gelegentliches Lenkerpendeln und passt von der Abstimmung nicht ganz mit dem sehr guten Federbein zusammen.
Perfekt hingegen liegt der Luftfilter, so hoch wie bei keiner anderen Enduro direkt unter dem Tankdeckel. Mit einem Schnellverschlusssystem lässt sich die Sitzbank ganz easy entfernen und der Luftfilterwechsel geht super rasch und in einer angenehmen Arbeitshöhe von Statten. Nur das ungewohnte Ansauggeräusch ist etwas Gewöhnungsbedürftig. Am Lenker befindet sich auch ein Schalter um die Kennlinien der Einspritzanlage zu verstellen. Der Schalter selbst kommt aus dem Husaberg Zubehör (Kosten: 29,90 Euro), die Funktionalität in der Einspritzanlage hat aber schon das Serienmotorrad.
Wir bevorzugten leider die Softeinstellung! Die Husaberg bietet übrigens auch die angenehmste Sitzbank mit dem besten Grip.
 

116kg ist für ein so grosses Bike ein Spitzenwert. Die Ex-Schwedin hat unter der Sitzbank an beiden Seiten grosse Griffmulden um die Karre aus dem Dreck ziehen zu können. Zwar ist hier die Hebelwirkung nicht die grösste, aber selbst weiter hinten beim Auspuff lässt sie sich ohne Probleme anfassen.
Und auch bei der Optik spielt die Husaberg in der ersten Liga. Die Plastiks, der Motor und die blauen Felgen sind ein echter Eyecatcher. Die Husaberg ist ein Spassbike mit dem man alles anstellen kann, nur eben mit der nötigen Vernunft in der rechten Hand und einer ordentlichen Portion Kraft und Ausdauer.




 

Preis: 10.198,-
 

Vorteile

Nachteile

     + Innovationen / Handling
     + Federbein
     + durchdachte Detaillösungen

     - Preis
 

Husaberg FE 570 Technische Daten
Motor Einzylinder 4-Takt Motor mit einer oben liegenden Nockenwelle und 4 Ventilen
Hubraum 565,5 ccm
Bohrung x Hub
100 x 72 mm
Verdichtung 11,8 : 1
Gemischaufbereitung
Keihin EFI (electronic fuel injection)
Starter
Elektrostarter
Antrieb Kette
Gabel
WP USD 48 mm voll einstellbar,
Federweg 300 mm
Federbein WP PDS voll einstellbar, Federweg 335 mm
Reifen vo.
90/90-21
Reifen hi.
140/80-18
Bremsen vo. Zwei Scheiben Ø 260 mm
Bremsen hi. Eine Scheibe Ø 220 mm
Lenkkopfwinkel 63,5°
Radstand 1475 mm
Bodenfreiheit 390 mm
Sitzhöhe 985 mm
Gewicht 114 kg
Tankinhalt 8,5 l
 

Top 3 Ranking

Lenkereinschlag:
  1. Husaberg FE 570
  2. KTM 400 EXC/ Husqvarna 310 TE
  3. KTM 125 SX
Rundenzeiten MX/CrossCountry:
  1. KTM 125 SX
  2. KTM 400 EXC/Husqvarna 310 TE
  3. Husaberg FE 570
     
Bachbett:
  1. KTM 125 SX
  2. KTM 400 EXC
  3. Husqvarna 310 TE
Enduro:
  1. KTM 400 EXC/Husqvarna 310 TE
  2. Husaberg FE 570
  3. KTM 125 SX
 

Abmessungen

 

Neu haben wir die Breite der Motorräder im Kniebereich, sowie den Abstand von den Fussrasten zur Sitzbank gemessen. Je breiter ein Motorrad ist, desto einfacher gelingt das Motorrad mit den Knien zu stabilisieren und ein besseres Kontrollgefühl stellt sich ein und die Arme werden entlastet. Je grösser der Abstand Fussraste zu Sitzbank, desto leichter fällt es von der Sitzposition aufzustehen. Dies kommt grösseren Fahrern zu Gute.
 

  KTM 400 EXC Husaberg FE 570 KTM 125 SX Husqvarna 310 TE
Breite 21,5 24 21.5 23
Abstand FR / SB 54 52,5 53,5 54

Enduro 09 Slideshow

Fazit

4 Motorräder wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Jede macht auf Ihre Art enorm viel Spass. Am liebsten hätte ich alle 4, eben für jedes Rennen das richtige. Die 125er, wenn ich mal richtig viel Spass haben will und alle ärgern will. Für richtig schwere Hardcore Aktionen, zum Trainieren und für MX und CrossCountry Einsätze. Die Husqvarna 310 TE, wenn der Spass am Fahren im Vordergrund stehen soll, für lange Rennen, wo es darum geht, Kraft zu sparen und flink und flott unterwegs sein will mit grandiosen Fahrwerksreserven. Die KTM 400 EXC, eine für alles. Keine andere hat ein so grosses Einsatzgebiet. Es gibt nichts, bei dem man mit ihr gegenüber anderen einen grossen Nachteil hätte. Und überall dort die Nummer 1 wo es darum geht, sich voll und ganz auf ein Motorrad verlassen zu können und mit der grössten Auswahl an Zubehörteilen. Und zu guter letzt unser Mörderhammer, die Husaberg Fe 570. Beim Iron Road Prolog die erste Wahl für einen Platz am Stockerl. Und überall wo Hubraum durch nichts zu ersetzen ist. Das innovativste Bike mit cooler Optik bringt viel Spass, fordert aber auch den ganzen Mann/Frau in Euch.


 

Text: Edi E.
Fotos: Joe Figl, Edi E

Bericht vom 19.11.2008 | 91'461 Aufrufe

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