Motorrad-Quartett: KTM 1290 Super Duke GT Test

Motorrad-Quartett: KTM 1290 Super Duke GT Test

4 Fahrer, 1 Motorrad. Die 1000PS-Redaktion testet

Das 1000PS Motorrad Quartett: 4 Fahrer, 10 Motorräder. K.OT, NastyNils, Vauli und Zonko fahren die Bikes der Roadshow on Tour 2016.

Dass wir es auch als unseren Auftrag sehen, neben Informationen Begeisterung zu streuen und möglichst viele Menschen mit Motorrädern zu verbinden, sollte jeder spüren, der Inhalte auf unseren Kanälen konsumiert. Dass wir es auch schaffen, wird uns täglich per E-Mail oder youtube-Kommentarfunktion bestätigt.

Nichts freut uns mehr, als ein Kunde, der durch eines unserer Testvideos zum Käufer wurde. In diesem Fall handelt es sich um einen Eidgenossen, der sich nach 40 Jahren am Motorrad selbst ein Geschenk gemacht hat: Eine nagelneue KTM 1290 Super Duke GT. Wir wünschen ihm damit viel Spass und keine Stürze, soll es doch schon den einen oder anderen 1000PS-Redakteur mit der GT völlig unverschuldet in die stabile Seitenlage gelegt haben.

Volle Leistung der Super Duke R

Mit der vollen Leistung der Super Duke R, von mattifhofener Mächten bescheidenerweise als „The Beast“ tituliert, umzugehen, erfordert bei aller elektronischen Bandagierung einen klaren Verstand und ununterbrochenes Bei-der-Sache-sein. Vieles lässt sich per Knopfdruck auf Fahrstil, Einsatzzweck, Strassen- und Wetterverhältnisse abstimmen, doch sind ABS, Traktionskontrolle und Fahrwerk erst justiert, ist es der Pilot, der die Hand am Abzug hat – wie bei jedem anderen Motorrad aus der analogen Zeit.

Brutalstes Naked Bike der Welt

Manches hält man nicht für möglich, bis es jemand macht, so war das auch mit der GT. Einen Sporttourer aus dem zweifelsohne in seinem Gesamtkonzept brutalsten Naked Bike der Welt zu formen, hielt ich zumindest für keine gute Idee. Wie gut das KTM gelungen, beeindruckt mich deshalb umso mehr. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, schneller mit einem Landfahrzeug zu reisen als mit diesem Motorrad.

Umfangreiche Serienausstattung

Die Serienausstattung ist ebenso umfangreich wie sinnvoll. Serienmässig an Bord sind das kombinierte Kurven-ABS MSC, eine Traktionskontrolle, 3 Fahrmodi, ein semi-aktives Fahrwerk, ein Schaltautomat, LED-Kurvenlicht, eine elektronische Geschwindigkeitsregelung, Halterungen am Heck für das Original-Kofferset, Heizgriffe und ein manuell verstellbares Windschild.

KTMs erster Sport Tourer

An das eine oder andere müssen sich orange Ordensbrüder erst gewöhnen, zum Beispiel an die Heizgriffe, oder daran, dass KTM jetzt eine Sport Tourer-Kategorie hat. Wie bequem die für gewöhnlich recht kernigen Kanten noch werden, können wir noch nicht abschätzen, der GT wird man ihre Herkunft sicher nicht absprechen, das Firmengelöbnis „Ready to Race“ vielleicht schon.

Motorrad-Quartett 2016: Alle Testberichte

Bericht vom 15.06.2016 | 12'573 Aufrufe

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