BMW R 1300 GS Test und Erfahrungen

Intensive Erlebnisse bei der Azoren Rally

Diese Gelegenheit lassen wir uns nicht nehmen! Eine neue GS steht auf den Azoren für einen intensiven Test bereit. Die Azores Rally leuchtet blau-grün im Kalender auf. Sollen wir die BMW dieser harten Prüfung unterziehen? JA!

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Die BMW R 1300 GS, unser Juwel im Königreich der Strasse, thront unangefochten an der Spitze der Wunschliste unserer passionierten Biker-Gemeinschaft. Doch in den Herzen unserer anspruchsvollen Enthusiasten wecken auch kleinste Unstimmigkeiten ein Feuer der Neugier. Das unbeugsame Streben nach Perfektion liess sie aufhorchen, als BMW nicht ein, sondern zweimal die Auslieferung dieser Ikone unterbrechen musste ein Szenario, das von technischen Unwägbarkeiten gezeichnet war. Die brennende Frage, die in den Adern jedes leidenschaftlichen Fahrers pulsiert: Wie steht es wirklich um die Zuverlässigkeit unserer geliebten BMW R 1300 GS?

Inmitten dieser stürmischen See der Unsicherheit segelt unser treuer Dauertest-Stahlross, die 1000PS GS, gezeichnet von den Narben zweier Rückrufaktionen, die ihr sogar einen neuen Motorherzschlag bescherten. Ein wahrer Prüfstein unserer Zeit, der uns bislang im Dunkeln tappen lässt, wenn es um die Langlebigkeit dieses mechanischen Meisterwerks geht.

Doch dann, am Horizont, erscheint ein Leuchtturm der Hoffnung unsere Testmaschine auf den wilden Pfaden der Azoren. Ein Geschöpf, geboren aus der Schmiede des Zubehör-Meisters Touratech, gezeichnet von 7.000 Kilometern Lebenserfahrung, von denen viele im rauen Kuss des Offroads verbracht wurden. Ein Bote Touratechs, der das Bike speziell für 1000PS zur Azoren Rallye brachte, wo wir uns aufmachen, weitere 1.000 Kilometer an Grenzerfahrungen zu sammeln. Nach diesem ultimativen Test wird es Zeit sein, Bilanz zu ziehen. Steigt ein, begleitet uns auf dieser epischen Reise das Abenteuer ruft!

Azoren Rally 2024

Die Rally verwandelt sich nicht in das brüllende Spektakel eines Motorsportevents, sondern entfaltet sich als eine aussergewöhnlich coole Kreuzfahrt durch die Landschaft, an der circa 40 Kunden und Freunde von Touratech Portugal, vereint durch das Band der Leidenschaft und Freundschaft, teilnehmen. Im Herzen dieses Abenteuers schlägt der Puls von Felipe Elias, dem charismatischen Portugiesen, dessen Brust mit berechtigtem Stolz auf die unvergleichliche Schönheit seines Heimatlandes anschwillt. Mit einem Ozean an Motorraderfahrung unter seinem Gürtel zeichnet er sich als der kreative Kopf hinter Touratech Portugal und der Azoren Rally aus. Ein Event, das eher eine Hommage an die Gemeinschaft als eine Jagd nach internationaler Anerkennung ist. Unsere Wege kreuzten sich mit Felipe durch seine Hingabe beim ACT, wodurch wir in den exklusiven Kreis der Teilnehmer eingeladen wurden.

Die portugiesische Fahrerbesprechung war eine durchaus spannende Erfahrung. Mit Google Translate versuchte ich die Ansprache live zu übersetzen. Die Ergebnisse sorgten wir Strinrunzeln. Ich habe hier die besten Passagen für euch:

Kleine magische Gläser, wenn du verliebt bist, dann deshalb, weil ich es selbst nicht weiss, gibt es keine Reinigung, also wechsel ständig Wechselgeld…………….Heute machen wir zwei meiner drei Lieblingspausen, während ich zur Grenze zurückkehre……………..Mann, die Möglichkeit, das zu ertragen, ist grossartig und wir werden auch einen Bereich bekommen. Mit einem Punkt Erde, Erde mit Steinen und Vergiftungen, diesen Kugeln, die wir manchmal nicht ertragen können, eine starke Prügelstrafe, denn eh eh eh eh eh, das ist es, ich denke, das ist mehr oder weniger das, was wir tun werden.

Die 30 minütige Ansprache wurde dann von Felipe in 2 Sätzen für uns ins Englische übersetzt. Doch trotzdem fühlten wir uns in guten Händen und starteten optimistisch in den Tag. Wobei wir den ganzen Tag über die starke Prügelstrafe nachdachten! Lauern in den Wäldern etwa aggressive Jäger? Gibt es eine Konkurrenzveranstaltung? Oder herrscht bei der kollegialen Ausfahrt doch etwas mehr Konkurrenzdruck als erwartet?

In jedem Fall freuten wir uns auf die 3 Lieblingsplätze von Felipe und wurden nicht enttäuscht. Die Sinneseindrücke auf der Insel sind atemberaubend. Oft fällt es schwer, die Konzentration zu halten. Man möchte jeden Blick aufs Meer erhaschen der sich einem bietet. Auf der anderen Seite warten jedoch diese spektakulären Kraterseen. Ganz nebenbei wachsen spektakuläre Pflanzen mit herrlichen rosa Blüten am Wegesrand und der Weg selbst hat auch noch einige Highlights parat.

Magische Landschaften auf den Azoren!
Magische Landschaften auf den Azoren!

Sehr vielseitiges Terrain - Reifen und Elektronik punkten

In meinen bisherigen Berichten über die R 1300 GS habe ich schon einiges über die Elektronik erzählt. Dieses Mal jedoch konnte ich noch tiefere Einblicke gewinnen und ich muss ehrlich sagen: Das Elektronikpaket überzeugt im Alltag und die Bedienung ist wirklich kinderleicht. Auf den Azoren wechselte ich an einem typischen Tag ohne Übertreibung sicher 20-30 Mal den Fahrmodus ein Vorgang, der spielend leicht von der Hand geht. Der Enduro Pro Modus meisterte alle Herausforderungen im Gelände mit Bravour, sodass eine manuelle Abschaltung der Traktionskontrolle überflüssig war. Auf Asphalt pendelten wir mühelos zwischen Rain und Road. Egal ob wir durch Bäche, Sand, Schotter fuhren oder auf Asphalt, bergauf oder bergab, bei Regen oder Sonnenschein die Maschine bot stets ein Höchstmass an Sicherheit und Komfort.

Der Metzeler Karoo 4 erweist sich als perfekter Begleiter: Ein absoluter Top-Reifen! Auf trockenem Asphalt liessen wir es richtig krachen, und im Gelände übertraf der Reifen all unsere Erwartungen. Natürlich fordert das starke Drehmoment den Stollen auf Schotter heraus, doch selbst bei fortgeschrittenem Verschleiss bietet der Pneu noch beachtliche Reserven.

Abwechslungsreiche Abenteuer im Sattel der BMW R 1300 GS
Abwechslungsreiche Abenteuer im Sattel der BMW R 1300 GS

Der Endgegner für das Bremssystem - Nasse Rüttelplatte

Die Traktionskontrolle hielt während der gesamten Woche zuverlässig, was sie versprach. In einigen besonders kniffligen Situationen stiessen wir allerdings mit dem Combined-ABS an seine Grenzen. Besonders herausfordernd waren die steilen Bergabfahrten auf den Azoren, wo der Asphalt künstlich aufgeraut wurde und eher einer Rüttelplatte glich. Diese spezielle Oberflächenbeschaffenheit, gepaart mit nasser Witterung, brachte das ABS-System an den Rand seiner Leistungsfähigkeit. Bereits leichte Betätigungen der Hinterbremse liessen den Handzylinder aufpumpen, der daraufhin hart wurde und das Gefühl für den Druckpunkt verloren ging. Man war gezwungen, dem System blind zu vertrauen. Diese spezifische Herausforderung könnte man als ultimativen Test für die Entwickler des ABS-Systems ansehen. Vielleicht führen meine Beobachtungen dazu, dass die BMW-Testpiloten bald eine Dienstreise auf die Azoren antreten dürfen!

BMW R 1300 GS - Wo ich meine Meinung ändern musste

Mein erster Testbericht zur GS im Herbst 2023 auf YouTube löste eine Welle des Interesses aus herzlichen Dank für all die positiven Rückmeldungen! Es erfüllt mich mit Freude zu hören, dass viele von euch auf Grund meiner Empfehlung glückliche GS-Besitzer geworden sind. Allerdings muss ich nach einer intensiven Testwoche zwei Aspekte meiner früheren Meinung revidieren.

Zum ersten Punkt: Meine ursprüngliche Aussage, dass die neue GS im Gelände bei niedrigen Geschwindigkeiten nicht mehr so überzeugend sei, muss ich nachkorrigieren. Nach ausgiebigen Fahrten im anspruchsvollen Terrain habe ich festgestellt, dass die 1300er GS durchaus ein hohes Mass an Vertrauen und Sicherheit bietet. Die Maschine hat sich mit ihrem guten Handling und dem stabilen Fahrverhalten als äusserst zuverlässig erwiesen. Entweder habe ich mich anfänglich geirrt, oder die GS offenbart ihre wahren Qualitäten erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit vollständig.

Beim zweiten Punkt betreffend das Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich muss ich ebenfalls meine Meinung revidieren. Obwohl ich dieses Thema bereits im ersten Test angesprochen hatte, fiel mir die Problematik nach der Testwoche noch stärker auf. Trotz starker Leistung im niedrigen Drehzahlbereich, wirkt die Maschine dort nicht mehr so souverän wie ihre Vorgänger. Sie tendiert dazu, bei niedrigen Geschwindigkeiten zu ruckeln und zu vibrieren, was häufigeres Herunterschalten erfordert besonders störend ist dies bei langsamen Passagen oder im Reisetempo zwischen 60 und 90 km/h. Fans der GS kennen dieses Fahrverhalten sicherlich. Bei der vorherigen 1250er GS konnte man ausserorts problemlos im 6. Gang cruisen. Mit der neuen GS muss man stattdessen öfter in den 4. Gang schalten. Zwar funktioniert dies gut, doch das direktere Ansprechverhalten und die erhöhte Geräuschkulisse sind gewöhnungsbedürftig. Ich bin gespannt, wie langjährige GS-Fans diese Veränderungen in der Praxis aufnehmen werden.

1 Woche intensiver Geländetest mit der BMW R 1300 GS auf den Azoren
1 Woche intensiver Geländetest mit der BMW R 1300 GS auf den Azoren

Wie fährt die BMW R 1300 GS im Gelände?

Auch bei diesem Test war es wieder beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit die GS in anspruchsvolles Gelände geführt werden kann. Trotz ihres hohen Preises, des Gewichts und der durch den breiten Motor bedingten wuchtigen Erscheinung, zeigte sich die Maschine von ihrer besten Seite: einfach zu fahren, zuverlässig und leistungsstark. Die GS bewältigte alle Herausforderungen mit Bravour, wobei insbesondere die Passagen auf tiefem Sandboden positiv hervorstachen. Die Kontrolle über das Motorrad in diesem schwierigen Terrain war bemerkenswert. Besonders spassig waren die schnellen Fahrten auf Schotter, bei denen die Traktionskontrolle Drifts spielend leicht machte. An ihre Grenzen stiess die GS dort, wo sie harten Stössen ausgesetzt war diese wurden direkt an den Fahrer weitergeleitet und brachten die Maschine teilweise vom Kurs ab. Bei starken Bodenwellen musste das Tempo im Vergleich zu anderen Enduro-Motorrädern reduziert werden. Andererseits konnten bei technisch anspruchsvollen und langsamen Bergauffahrten durchaus auch leichtere Enduros überholt werden. Das 19-Zoll-Vorderrad und das vielseitige Fahrwerk sind wahrscheinlich der Flaschenhals in extremen Situationen. In diesen Bereichen schneiden spezialisierte Modelle wie die Africa Twin und leichtere Enduros wie die Tenere und die Tuareg besser ab.

Wie zuverlässig ist die BMW R 1300 GS?

Während der intensiven Testwoche hinterliess die Maschine einen ausgezeichneten Eindruck. Trotz bereits 7000 gefahrenen Kilometern präsentierte sie sich in einem frischen Zustand, ohne dass das anspruchsvolle Gelände ihr merklich zugesetzt hätte. Allerdings traten einige Mängel zutage.

Die neuen GS-Modelle verfügen über mehr Verkleidung an den Seiten, was zwar für zusätzliche Bewegungsfreiheit sorgt und optisch ansprechend wirkt, jedoch zeigt sich im harten Geländeeinsatz oder bei Nutzung mit groben Stiefeln schnell, dass diese Flächen anfällig für Kratzer sind. Dies wurde an der Testmaschine sichtbar, wobei ich entsprechende Details im 1000PS-Video festgehalten habe.

Für Geländefahrten sind die Handguards mit integrierten Blinkern weniger empfehlenswert. Die starken Vibrationen belasten diese Bauteile erheblich, was langfristig zu Problemen führen dürfte. Für Offroad-Fans wäre es daher ratsamer, auf normale Blinker zurückzugreifen.

Ebenfalls nicht ideal für den Einsatz im Gelände sind die Spiegel mit integrierten Totwinkel-Warnern. Die Verkabelung wirkt etwas dürftig und ist exponiert angebracht, was im rauen Einsatz zu Schwierigkeiten führen kann. Wer sein Motorrad häufig im Gelände nutzt, sollte nicht zögern, die Verkabelung zusätzlich mit robustem Klebeband zu schützen.

Mir ist bewusst, dass die Mehrheit der GS-Kunden das Motorrad vorrangig auf Asphalt nutzen wird. Doch gibt es auch jene, die höhere Anforderungen an die GS stellen und ich bin überzeugt, dass auch BMW selbst hohe Ansprüche hat. Daher hielt ich es für wichtig, diese Punkte offen anzusprechen.

Ich habe die Maschine nach jedem Fahrtag genau untersucht, auf der Suche nach losen Schrauben oder anderen Problemen jedoch ohne Erfolg. Erst am letzten Tag löste sich eine Schraube vom linken Handprotektor, was ohne diesen Vorfall mein Testprotokoll leer gelassen hätte. Es war wahrhaft beeindruckend, wie mühelos dieses luxuriöse Motorrad das harsche Terrain meisterte. Globetrotter werden mit diesem Motorrad ihre helle Freude haben!

Traumhafte Ausblicke bei der Azoren Rally 2024
Traumhafte Ausblicke bei der Azoren Rally 2024

Kartendarstellung!

Ich weiss, dass ich einige Leser vielleicht bereits mit meiner Meinung zum Thema Navigation ermüde, aber es erscheint mir so offensichtlich, dass eine vollwertige Kartendarstellung im Display der Maschine eine enorme Verbesserung wäre. Obwohl BMW ein Navigationsgerät als Zubehör anbietet, frage ich mich, warum ich einen zusätzlichen Bildschirm an einem Motorrad anbringen sollte, das bereits gross und komplex ist. Ich plädiere nachdrücklich für die Integration von Apple oder Android Systemen, um Zugang zu einer breiten Palette von Navigationsapps und einer optimalen Benutzerfreundlichkeit zu bieten.

Nach einer Woche intensiven Fahrens überwiegt jedoch der positive Gesamteindruck. Obwohl viele denken mögen, dass die BMW R 1300 GS nicht das ideale Motorrad für eine solch fordernde Offroad-Tour ist und ein leichteres Motorrad vorteilhafter wäre, muss ich gestehen, dass mir das Gewicht der GS nicht als Nachteil aufgefallen ist. Es gab keine Situation, in der wir schieben oder schweisstreibend manövrieren mussten; alle Herausforderungen liessen sich im Sattel meistern. Die GS bewies durchweg eine gute Traktion und hinterliess eine präzise Spur. Dies fühlte sich durch und durch richtig an. Wir waren zudem nicht die einzigen, die auf der BMW R 1300 GS unterwegs waren; auch einheimische Portugiesen zeigten sich stolz auf ihren neuen Gefährten. Am Ende der Testwoche stand fest: Auch im Modelljahr 2024 bleibt die GS eine kostspielige Investition, aber zugleich ein Motorrad, das ein aussergewöhnlich weites Einsatzfeld souverän abdeckt.

Traumhafte Kurven, tolle Ausblicke: Motorradfahren auf den Azoren
Traumhafte Kurven, tolle Ausblicke: Motorradfahren auf den Azoren

Links und Tipps:

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Fazit: BMW R 1300 GS 2024

BMW hat sich für die neue R 1300 GS viel Zeit genommen. Das Motorrad wirkt wirklich neu, fährt anders als bisherige Modelle und präsentiert sich trotzdem sehr ausgereift. Hier steckt wahnsinnig viel Reiseenduro Erfahrung mit drinnen. Das Motorrad wird in der Praxis Fahrern anderer Marken leichter zugänglich gemacht und sportliche Piloten werden das neue Chassis schätzen. Die Möglichkeiten zur Individualisierung sind bestimmt auch Geschäftemacherei. Doch man muss klar sagen: Da steckt auch viel Know-how mit drinnen und die Bandbreite der Möglichkeiten ist grösser als je zuvor. Wer möchte kriegt eine wirklich kompakt wirkende „Enduro“ und auf der anderen Seite kann man sich einen luxuriösen Dampfer aufbauen.


  • Kräftiger Motor mit atemberaubend guten Ansprechverhalten
  • Sehr tolle Traktion
  • Sehr stabiles Fahrverhalten - trotzdem präsentiert sich das Motorrad agil und kurvenfreudig
  • sehr praxistaugliche Konfigurationsoptionen
  • Handschützer bieten überraschend guten Windschutz
  • In minimaler Ausstattung wirkt das Motorrad kompakter und sportlicher als bisher
  • gut integrierter Radartempomat
  • verständliches Bedienkonzept
  • gut ablesbares Display
  • vielfältige Möglichkeiten zur Ergonomie Anpassung
  • Starke Bremsen
  • präzises Getriebe
  • trotz hohem Drehmoment sehr zugängliches Fahrverhalten
  • Toll funktionierendes und unauffällig integriertes Notrufsystem
  • Zuverlässige Performance auch nach intensivem Geländeeinsatz
  • Beeindruckende Kontrolle und Sicherheit auf tiefem Sandboden
  • Spassige und leichte Drifts dank effektiver Traktionskontrolle auf Schotter
  • Hohe Robustheit und geringe Anfälligkeit für Verschleiss trotz anspruchsvoller Bedingungen
  • Fähigkeit, auch technisch anspruchsvolle Bergaufpassagen zu meistern
  • Bemerkenswerte Zuverlässigkeit bei verschiedenen Geländearten und Wetterbedingungen.
  • Nicht jede Wunschkonfiguration ist möglich - teilweise müssen unnötige Extras mit gewählt werden
  • Fahrwerk arbeitet auf einem hohem Niveau - ein wirklich makelloses Ansprechverhalten wird jedoch ebensowenig geboten wie ein wirklich breiter Einstellbereich
  • Front Collision Warning (FCW) löst im rauen Alltag nervige Fehlalarme aus
  • Bei sehr sportlicher Fahrweise kriegt man eine leichte Wankbewegung ins Fahrzeug
  • Motorrad wirkt bei grossen Piloten vor allem von hinten für eine Reiseenduro etwas zu kompakt
  • ABS System gibt bei sportlicher Fahrweise zu viel Rückmeldung in den Bremshebel
  • Anfälligkeit der Seitenverkleidungen für Kratzer im rauen Gelände und bei Nutzung mit groben Stiefeln
  • Handguards mit integrierten Blinkern nicht geländetauglich
  • Spiegel mit integrierten Totwinkel-Warner und exponierter Verkabelung ungeeignet fürs Gelände

Bericht vom 15.04.2024 | 14'281 Aufrufe

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