Kawasaki 636 Cup

Dieses Jahr gibt es endlich mal wieder einen grünen Cup! Den Kawasaki 636 Cup. Am Hungaro Ring wurde trotz grauslichen Wetters schwer eingeschenkt.

Zunächst einige "Hard-Facts" über den Cup:

  • Cup wurde heuer von Kawasaki-Österreich ins Leben gerufen und wird bei RTS gefahren.
  • Gut von RTS (=Heli Scherz und Mike Bürger) organisiert, es gibt laut Fahrer keine gröberen Probleme und Heli ist sehr nett.
  • Kawasaki hat immer einen Betreuer vor Ort
  • manchmal auch Martin Bauer!!
  • reiner Markencup, d.h. zunächst mal gut für Kawasaki, denn es gewinnt immer eine Kawa und wenn's um E-Teile geht dann freut sich natürlich auch Kawa
  • Vorteile: Kosten für Motorrad bleiben im Rahmen (technische Kontrollen werden ernsthaft von Kawa-Österreich durchgeführt) und es gibt spezielle Ermässigungen für Cup-Fahrer, was Verkleidungsteile betrifft (komplette Originalverkleidung um ca. EUR 800,-)
  • heuer 7 Rennen, teilweise auf GP Strecken: 2 x Brünn, 2 x A1-Ring, 2 x Hungaro, 1 x Pannonia
  • von Dunlop gibts die Reifengarnitur 208 GP um EUR 355,- (liegt angeblich unter Händler-Einkaufspreis!!), Regenreifen sind heuer nicht erlaubt werden aber für nächstes Jahr diskutiert.
  • Sachpreise bei den Rennen, EUR 1000,- für den Gesamtsieg, 750,- für den 2.Platz etc.


6. Cup-Lauf am Hungaro-Ring

Der einzigartig gelegene Hungaro-Ring zeigte sich am Samstag von seiner schönsten Seite. Bei kaum einer anderen Rennstrecke kann man vom Fahrerlager-Parkplatz aus fast die ganze Strecke überblicken - wirklich herrlich für die Zuseher. Ab 9:00 gibts freies Training und um 10:30 geht's dann mit dem Kawa-Cup Zeittraining los. Beim Zeittraining zeigte sich sofort: Die Fahrer haben die unterschiedlichsten Stärken. Die Zeiten lagen beim Training zwischen 1:53 und 2:20 und so hat jeder seinen Gegner. 

Was die Fahrer weiters sehr schätzen ist, dass einem sein "persönlicher" Gegner nicht durch Aufrüstung mit Öhlins, Akrapovich und Co. finanziell auspowern kann - Nein es zählt wirklich noch der Fahrer und nicht die Kohle. Diesmal waren die Technischen Kontrollen allerdings nicht so hart. Der Betreuer führte nur eine Sichtkontrolle durch (Motoren sind mit Farb-Klecks verplombt). 

Am A1-Ring im Mai war ein Leistungsprüfstand dabei! Der schnellste der 17 Teilnehmer am Zeittraining war Günter Sendlhofer, den einige von euch vielleicht vom Supermoto-Intercup kennen. Beim Supermoto ist er Veranstalter und beim Kawa-Cup sucht er Erholung beim Fahren: 1:53,666 am Hungaro-Ring als Erholung - na ich weiss nicht so recht!



Am Nachmittag wird dann im Rahmen der RTS-Trophy ein 3-Stunden Rennen gefahren, an dem auch so mancher Kawa-Cup Pilot teilnimmt. So fuhren Richard Rampula (derzeit Führender im Kawa-Cup) und Richard Holzer auf den 10.Platz: tolle Leistung gegen die oftmals weit stärkeren Motorräder! Also zum Fahren kommt man auf jeden Fall genug!
Aber auch zum Feiern: der Samstag Abend: Partylaune und nette Benzingespräche in den Boxen und im Cafe. Heisse Tipps sind die Gert Motors / Fischer Box, sowie die Artbauer Box (Reifendienst). Beim Saisonfinale am 19.10. in Brünn soll's dann aber noch heisser zugehen. Da werden extra die Rennen schon am Samstag gefahren, damit die Fahrer auch am Samstag Abend so richtig Gas geben können.
10:30 Start des Rennens: und wirklich 15 wagemutige Cup-Piloten gehen an den Start. Das Rennen verläuft dann hochdramatisch. Kurz führt Wegscheider, ein wilder Kärntner, der für sein hohes Anfangstempo aber mit einem Sturz in der 2. oder 3. Runde bezahlen muss. 

Dann kann sich Sendlhofer absetzen und fährt kontrolliert an der Spitze bis ins Ziel. Dahinter spielt sich' s aber ab. Rampula, der um den Gesamtsieg fährt und einen 2. und 3. Platz in den letzten 2 Rennen benötigt, kämpft zunächst mit Holzer Richard um Platz 2 und dann mit Fuhl Franz um Platz 3. Schliesslich kann er knapp Platz 3 ins Ziel retten und kann nun in Brünn mit einem 2. Platz den Gesamtsieg einfahren.



Auch die Kämpfe um die Plätze 6, 7 und 8 sowie um die Plätze 10, 11, und 12 sind absolut sehenswert: das Zuschauen hätte noch mehr Spass gemacht - wenn's nicht geregnet hätte. Aber trotz aller Widrigkeiten, war's ein geiles Wochenende. Da kann man das Rennen ansehen und danach Party feiern und Kopfweh haben. Abstinenzler können natürlich den ganzen Sonntag zum Freien Fahren nutzen.

www.kawasaki.at

 

Bericht vom 30.09.2002 | 8'781 Aufrufe

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