Qualifying für die „4 Stunden vom Red Bull Ring“

Qualifying für die „4 Stunden vom Red Bull Ring“

Hauchdünne Entscheidung um ELMS-Pole am Spielberg

Das Qualifying für die „4 Stunden vom Red Bull Ring“ lockte letzten Samstag viele Motorsport-Fans an die österreichische Grand-Prix-Strecke. Ganze 42 Le-Mans-Boliden und insgesamt 116 Piloten werden sich letzten Sonntag ab Punkt 12 Uhr in die ELMS-Schlacht am Spielberg stürzen. Der Franzose Paul Loup Chatin hat für IDEC Sport die Pole Position geholt. Rund um das Qualifying für den dritten Saisonlauf der European Le Mans Series 2018 erlebten die Zuschauer am Samstag bei freiem Eintritt erste Rennen im Michelin Le Mans Cup und im Formula Renault Eurocup. Eingefleischte Fans nutzten Paddock-Pässe für den Zugang zum Fahrerlager und zum Pitwalk. Am Sonntag vor dem Rennstart gaben unter anderen Jean-Eric Vergne und Felipe Nasr Autogramme in der Boxengasse.

Franzose dominiert Qualifying

Rechtzeitig zum Qualifying am Samstag lichtete sich die Wolkendecke für die Fans am Spielberg, die sich den diesjährigen Auftritt der „kleinen Schwester“ des legendären 24-Stunden-Klassikers von Le Mans mit 116 Fahrern aus über 20 Nationen nicht entgehen liessen. In insgesamt 42 Fahrzeugen wurde beim Qualifying um Bestzeiten gekämpft. Die schnellste Runde in der über 600 PS starken ELMS-Königsklasse LMP2 (1:19,246 Minuten) und damit die Pole Position eroberte mit nur knapp zwei Hundertstel Sekunden Vorsprung in seinem letzten Outing Paul Loup Chatin für das Team IDEC Sport mit Paul Lafargue (FRA) und Memo Rojas (MEX). Im Oreca 07 Gibson ging der Franzose ans Limit: „Es war eine grossartige letzte Runde und wirklich knapp. Vor zwei Jahren habe ich hier schon einmal die Pole Position geholt. Es freut mich persönlich sehr und natürlich auch für das Team!“

Motorsport-Stars am Start

Das Team des Formel-E-Champions Jean-Eric Vergne wird die „4 Stunden vom Red Bull Ring“ aus der dritten Startreihe bestreiten. Der Ex-Formel-1-Pilot Felipe Nasr ging mit seinem Team Cetilar Villorba Corse als Quali-Zehnter ins Rennen. Der Brasilianer ist bekennender Österreich-Fan: „Für mich ist es immer super, nach Österreich zu kommen. Ich schätze das Land und ich liebe diese Rennstrecke, schliesslich hatte ich hier auf dem Red Bull Ring mein bestes Qualifying-Ergebnis in der Formel 1. Die letzten vier Kurven sind grossartig. Hier musst du ganz präzise fahren und erlebst die Kraft der Geschwindigkeit sehr intensiv, weil das Auto am Limit ist – und das mag ich!“

Französisches Trio holt LMP3-Pole

Der unter rot-weiss-roter Flagge fahrende Rennstall AT Racing mit den Weissrussen Alexander Talkanitsa Vater & Sohn sowie Mikkel Jensen (DNK) stellte in der Kategorie LMP3 zwar die vorläufige Quali- Bestzeit auf – die schnellste Runde des Dänen wurde jedoch nachträglich wegen Überschreitung der Track Limits aus der Wertung genommen. LMP3-Polsetter ist somit das französische Trio vom Team Ultimate, Mathieu Lahaye, Jean-Baptiste Lahaye und Francois Heriau. Bei den LMGTE-Supersportwagen sicherte der ehemalige DTM-Pilot Miguel Molina (ESP) seinem Team JMW Motorsport in einem Ferrari F488 GTE die Pole Position. Je 18 Autos starten auf dem Red Bull Ring in den Klassen LMP2 und LMP3 sowie sechs LMGTE-Boliden. Zahlreiche Fahrerwechsel, Boxenstopps mit Nachtanken sowie spektakuläre Überholmanöver bescherten den Fans ein packendes Rennen. Der Startschuss für die „4 Stunden vom Red Bull Ring“ fiel am Sonntag um Punkt 12:00 Uhr.

Autogramm-Session am Sonntag und Fans in der Startaufstellung!

Bevor es am ELMS-Sonntag auf der 4,318 Kilometer langen Strecke bei den „4 Stunden vom Red Bull Ring“ um den Sieg ging, standen die Fans in der ersten Reihe! Mit Paddock- Pässen hatten sie Zutritt zur Startaufstellung (11:10 Uhr) und erleben damit Le-Mans-Boliden hautnah! Zuvor konnten sie beim Pitwalk (8:45-9:35 Uhr) einen Blick hinter die Kulissen werfen. Eine Autogramm-Session stieg von 8:55 bis 9:25 Uhr in der Boxengasse. Die Paddock-Pässe gab es auch am Sonntag vor Ort an den Tageskassen in limitierter Auflage nach dem Prinzip „First come – first serve“. Wer sich auf das Renngeschehen konzentrierte, genoss bei der European Le Mans Series traditionell freien Eintritt auf allen geöffneten Tribünen!

Weiter Informationen findest Du unter www.projekt-spielberg.com und www.europeanlemansseries.com.

Autor

vivienwa

VIVIENWA

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Bericht vom 28.07.2018 | 2'300 Aufrufe

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