KTM 390 Adventure R 2025 vs. Husqvarna FE 350 2020
Bewertung
KTM 390 Adventure R 2025 vs. Husqvarna FE 350 2020 - Vergleich im Überblick
Der KTM 390 Adventure R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 399 Kubik steht die Husqvarna FE 350 mit ihrem 4-Takt Motor mit 350 Kubik gegenüber.
Bei der 390 Adventure R federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP.
Die Husqvarna FE 350 hat mit 300 mm vorne und 330 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die KTM 390 Adventure R mit 230 mm vorne und 230 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Bybre und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Bybre. Die Husqvarna vertraut vorne auf eine mit 260 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Bremse mit 220 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt 390 Adventure R auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der FE 350 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der KTM 390 Adventure R misst 1.481 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter. Die Husqvarna FE 350 ist von Radachse zu Radachse 1.495 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 970 Millimeter.
In den Tank der 390 Adventure R passen 14 Liter Sprit. Bei der FE 350 sind es 8,5 Liter Tankvolumen.
Von der KTM 390 Adventure R gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Husqvarna FE 350 sind derzeit 2 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
KTM 390 Adventure R 2025 |
Husqvarna FE 350 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Hubraum | 398,7 ccm | 349,7 ccm |
| Bohrung | 89 mm | 88 mm |
| Hub | 64 mm | 57,5 mm |
| Leistung | 44 PS | |
| Drehmoment | 39 Nm | |
| Verdichtung | 12,6 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Drosselklappendurchmesser | 46 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Kette | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Lenkkopfwinkel | 62,9 Grad | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | WP | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 230 mm | 300 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | direkt | |
| Marke | WP | |
| Federweg | 230 mm | 330 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 320 mm | 260 mm |
| Kolben | Zweikolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Bybre | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | |
| Durchmesser | 240 mm | 220 mm |
| Kolben | Einkolben | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Bybre | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Tempomat, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Radstand | 1481 mm | 1495 mm |
| Sitzhöhe von | 870 mm | 970 mm |
| Bodenfreiheit | 272 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 165 kg | |
| Tankinhalt | 14 l | 8,5 l |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Reichweite | 430 km | |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 79 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,4 l/100km | |
| Wartungsintervall | 10000 km | |
| Standgeräusch | 84 db | |
| Gewicht trocken | 106,8 kg | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
So kompromisslos auf den Offroad-Einsatz getrimmt war die 390 Adventure noch nie. Mit mächtigen Federwegen, moderner Elektronik und weniger als 180 kg könnte die 390 Adventure R die seit Jahren gesuchte, eierlegende Wollmilchsau unter den Reiseenduros sein. Sie kann problemlos Autobahnetappen bezwingen, durchs Winkelwerk gejagt oder über Stock und Stein getrieben werden. Aber einen potenziellen Haken gibt es: Der aus der 390er Duke übernommene Motor ist auch in der Adventure R sehr Drehzahl-hungrig. Die Folgen sind permanentes Schalten und kaum spontan verfügbarer Vortrieb. Gerade im Enduro-Betrieb kann das stören. Ob die KTM 390 Adventure R also langjährige Sehnsüchte erfüllen kann, bleibt Geschmackssache.
Am Ende des Tages ist die FE 350 die goldene Mitte des Modelljahres 2023. Nach mehreren Testrunden bleibt kein Raum für Kritik. Im Sattel kann man sämtliche Stärken des Modelljahres 2023 voll ausnutzen. Die Maschine folgt präzise den Linienwünschen des Piloten und der Motor hat in jeder Situation ausreichend Reserven. Auf der anderen Seite wirkt sie leichtfüßig und wendig. Ein eine richtig gute Sportenduro.
- Top Ergonomie für stehendes als auch sitzendes Fahren
- Einstellbares Fahrwerk mit sehr viel Reserven
- Hochmoderne Elektronik
- Guter Windschutz
- Vielseitig einsetzbar
- Ernste Enduro-Bereifung
- Niedriges Gewicht
- Motor braucht viel Drehzahl für souveränen Vortrieb
- Motor neigt zum Absterben
- Bremsen wenig standfest
- Fokus auf Sportlichkeit mindert Komfort (zB recht harte Sitzbank)
- Praxistaugliches Fahrwerkssetup für einen breiten Einsatzbereich
- Tolle Traktion
- Präzise Linienführung
- Niedriges Vibrationsniveau im Sattel
- Robuste Gesamterscheinung
- Sehr praxistaugliche Details
- Geringes Gewicht
- Tolle Ergonomie im Sattel
- Viel Bewegungsspielraum am Motorrad
- Hochwertiges Fahrwerk
- Sehr gute Balance zwischen Leistung, Gewicht und Handling
- Kräftiger aber quirliger Motor
- Ausreichend Kraft auch bei tiefen Drehzahlen
- Richtig gute Performance am Steilhang - viel Traktion, geringe Wheelyneigung
- Plastics im Stiefelbereich wirken schnell stark verschlissen
- Preise sind normalerweise immer Ansichtssache - in diesem Fall wirkt die ganze Palette jedoch durch die Bank gut aber teuer
- Die Griffmulde beim Sitz ist zu weit vorne angebracht
- Ständer muss etwas fummelig ausgeklappt werden