KTM 390 Adventure R 2026 vs. Yamaha Tenere 700 2023

KTM 390 Adventure R 2026

Yamaha Tenere 700 2023

Bewertung

KTM 390 Adventure R 2026
VS.
Yamaha Tenere 700 2023
 

KTM 390 Adventure R 2026 vs. Yamaha Tenere 700 2023 - Vergleich im Überblick

Der KTM 390 Adventure R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 399 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber.

Bei der 390 Adventure R federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP. Die Tenere 700 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.

Die KTM 390 Adventure R bietet mit 230 mm vorne und 230 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die Yamaha Tenere 700 mit 210 mm vorne und 200 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Bybre und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Bybre. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt 390 Adventure R auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.

Der Radstand der KTM 390 Adventure R misst 1.481 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 ist von Radachse zu Radachse 1.590 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.

In den Tank der 390 Adventure R passen 14 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 sind es 16 Liter Tankvolumen.

Von der KTM 390 Adventure R gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 sind derzeit 12 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

KTM 390 Adventure R 2026

Yamaha Tenere 700 2023

KTM 390 Adventure R 2026 Yamaha Tenere 700 2023
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Druckumlauf
Hubraum 398,7 ccm 689 ccm
Bohrung 89 mm 80 mm
Hub 64 mm 65,6 mm
Leistung 44 PS 73 PS
Drehmoment 39 Nm 68 Nm
Verdichtung 12,6 11,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 46 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
U/min bei Leistung 9000 U/min
U/min bei Drehmoment 6500 U/min
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Gitterrohr Doppelschleife
Lenkkopfwinkel 62,9 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke WP
Durchmesser 43 mm
Federweg 230 mm 210 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein
Aufnahme direkt
Marke WP
Federweg 230 mm 200 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 282 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Technologie radial
Marke Bybre
Betätigung hydraulisch
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 240 mm 245 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Bybre
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Tempomat, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Radstand 1481 mm 1590 mm
Sitzhöhe von 870 mm 880 mm
Bodenfreiheit 272 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 165 kg
Tankinhalt 14 l 16 l
Führerscheinklassen A2
Reichweite 430 km 372 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 79 g/km 100 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,4 l/100km 4,3 l/100km
Wartungsintervall 10000 km
Standgeräusch 84 db
Länge 2365 mm
Breite 915 mm
Höhe 1455 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 204 kg
Ausstattung
Ausstattung Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Beleuchtung LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 390 Adventure R 2025

KTM 390 Adventure R 2025 im Reise-Test - On-/Offroad-Tour

Fazit von Gregor vom 18.12.2025:

Yamaha Tenere 700 2024

Der grosse Yamaha Ténéré Modellvergleich 2024

Fazit von FunkyFrankee vom 05.08.2024:

So kompromisslos auf den Offroad-Einsatz getrimmt war die 390 Adventure noch nie. Mit mächtigen Federwegen, moderner Elektronik und weniger als 180 kg könnte die 390 Adventure R die seit Jahren gesuchte, eierlegende Wollmilchsau unter den Reiseenduros sein. Sie kann problemlos Autobahnetappen bezwingen, durchs Winkelwerk gejagt oder über Stock und Stein getrieben werden. Aber einen potenziellen Haken gibt es: Der aus der 390er Duke übernommene Motor ist auch in der Adventure R sehr Drehzahl-hungrig. Die Folgen sind permanentes Schalten und kaum spontan verfügbarer Vortrieb. Gerade im Enduro-Betrieb kann das stören. Ob die KTM 390 Adventure R also langjährige Sehnsüchte erfüllen kann, bleibt Geschmackssache.

Die Tenere 700 hat inzwischen Konkurrenz bekommen und ist durch die gleichzeitige Preiserhöhung nicht mehr die große Sensation, wie vor ein paar Jahren. Doch sobald das Motorrad ins Gelände abbiegt ist man im Sattel einfach begeistert. Das Motorrad ist hart im Nehmen und meistert auch anspruchsvolle Passagen sehr zuverlässig. Ein richtig gutes Abenteuermotorrad. Wer jedoch so tut als sei er ein Abenteurer und fährt eigentlich nur Asphalt der könnte sich das Leben mit einem anderen Motorrad leichter machen.

  • Top Ergonomie für stehendes als auch sitzendes Fahren
  • Einstellbares Fahrwerk mit sehr viel Reserven
  • Hochmoderne Elektronik
  • Guter Windschutz
  • Vielseitig einsetzbar
  • Ernste Enduro-Bereifung
  • Niedriges Gewicht
  • Motor braucht viel Drehzahl für souveränen Vortrieb
  • Motor neigt zum Absterben
  • Bremsen wenig standfest
  • Fokus auf Sportlichkeit mindert Komfort (zB recht harte Sitzbank)
  • sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
  • sportliche und schlanke Optik
  • spielerisches Fahrverhalten
  • erstaunlich sportlicher und spassiger Motor
  • gute Verarbeitung
  • gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
  • Gewicht im Vergleich mit anderen Reiseenduros relativ niedrig
  • sehr hart im Nehmen
  • ABS abschaltbar
  • sehr geländegängig
  • sehr gute Ergonomie
  • wenig Sitzkomfort auf längeren Touren
  • Bremse wirkt etwas lasch auf Asphalt
  • Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr kurz
  • Lastwechsel bei niedrigen Drehzahlen
  • das Bedienkonzept mit dem fummeligen Rad kam beim Test nicht gut an
  • Kupplungsdosierung in der Praxis nicht auf dem Niveau der Mitbewerber

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